Ich bin so zusagen fast von Geburt an ein Verfechter der Gleichberechtigung. Schon als Kind achtete ich darauf, daß mein Bruder mindestens ebenso viel im Haushalt helfen mußte, wie ich. Schließlich
gibt es ja Gleichberechtigung.
Nach der Schule tat ich das, was Millionen anderer Frauen auch tun: Ausbildung,Studium, Kind, Beruf.
Bei mir lief dies problemlos, obgleich ich mir sicher bin, daß dies längst nicht allen Frauen so erging. Heute arbeite ich in einer Firma, in der Gleichberechtigung insofern kein Thema ist, weil
sie selbstverständlich gelebt wird. Auch Frauen in der obersten Führungsebene sind bei uns selbstverständlich.
Das sind Frauen, die durch ihre Leistung überzeugt haben.
Wenn z.B. die männlichen Kollegen meines kleinen Teams achtungsvoll von "ihrer" Chefin sprechen, so macht mich das doch ein wenig stolz.
Viele Frauen stehen beruflich ihren "Mann", sind geachtet und anerkannt. Ich verschließe aber nicht die Augen davor, daß es ebenso viele Frauen gibt,
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