Overblog Folge diesem Blog
Edit post Administration Create my blog

Seiten

Veröffentlicht von Petra

    Wirklich nicht? Anscheinend hatten irgendwie zwischen 300 und 400 Läufer doch die Absicht, den Weg entlang der ehemaligen Mauer unter die Füße zu nehmen – als Ganzes, oder auch in Teilstücken als Staffel.

Ich hatte mir vorgenommen, die 100 Meilen Berlin zum dritten – und wohl letzten Mal – in Angriff zu nehmen.

Mein Plan – bestehend aus einer Excel Tabelle - entsprach so in etwa dem letzten Jahr, als ich nach 28 Stunden und 28 Minuten ins Ziel gekommen bin. Ansonsten bestand der Plan darin, loszulaufen und zu sehen, was läuft – oder eben geht….

Meine Radbegleiterin Marianne und ich – wir hatten uns im Ibis Style Hotel am Rosenthaler Platz eingemietet, ziemlich nah am Start.

Die Pasta Party und das Briefing fanden allerdings im Ramada Hotel statt. Der große Saal war ruck zuck mit Läufern  gefüllt, ich traf viele Freunde und Bekannte. Es ist wie in einer großen Läufer Familie. Um mich herum waren die vielen Radiergummis, die Streakrunner, mein Freund HaWe Rehers und Maria - an fast jedem Tisch ein bekanntes Gesicht.

Trotzdem verabschiedeten wir uns recht schnell nach dem Briefing, um unsere Sachen fertig zu packen und noch so viel wie möglich zu schlafen. (was uns mehr oder weniger auch gelungen ist)

Am nächsten Morgen fuhren wir zum Start – dort gab es gleich den ersten Schreck: Das Licht an Mariannes Rad ging nicht an. Aber dank der Hilfe eines anderen Radfahrers war dieses Problem auch recht schnell geklärt.


100MeilenBeerlin 2014 4

 

 

100Meilen Berlin 2014 100Meilen Berlin 2014 5

   100 Meilen Berlin 2014 AA 

Pünktlich 6:00 Uhr war der Start am Friedrich Ludwig Jahn Sportpark und es ging von dort aus direkt auf den Mauerweg, der Bernauer Strasse entlang bis zur Ackerstrasse, in der wir während der Falls der Berliner Mauer gewohnt hatten. Diese Stelle ist für mich immer ein besonderer emotionaler Höhepunkt des Laufes. Hier hatte ich den Fall der Mauer persönlich miterlebt, hier hatte ich mir mein persönliches Mauerstück „herausgepickt“…

  

Um mich herum war fröhliches Geschnatter – an jeder roten Ampel traf man sich wieder. Schnell hatten sich sozusagen gewisse „Ampelgruppen“ gebildet.

Lange Zeit traf ich immer mal wieder Billy, bis sie endgültig aus meinem Gesichtskreis verschwand, weil sie mir einfach zu schnell war. Später hörte ich, dass sie bis etwa km 90 genau in meinem eigenen Zeitplan gelegen hat. Ich sollte wohl meinen Plan überdenken…

Kurz vor dem ersten VP gab es den ersten emotionalen Höhepunkt. Wir durchliefen am Check Point Charlie das Asisi Museum – 15 Meter hoch in einem 360° Panorama sah ich das Bild, wie es mir noch wohl bekannt ist. Eine große Mauer trennt die Stadt, alles ist grau und unwirklich.

Keiner läuft, alle gehen andächtig durch. Ich habe Gänsehaut, die Tränen kullern und ich habe einen dicken Kloß im Hals. Dafür laufen wir, das so etwas nie wieder passiert.

Gleich darauf sind wir am Mahnmal Peter Fechtners, dem der diesjährige Lauf gewidmet ist. Jeder Läufer legt ihm zu Ehren eine Rose nieder. Vor mir liegt bereits ein großer Rosenteppich, weitere Rosen werden folgen.


100Meilen Berlin 2014 Rosen für Peter Fechtner

Voller Emotionen laufe ich weiter durch die Stadt, entlang der East Side Gallery, wo ich einem Mitläufer den Hintergrund des Bruderkusses und noch einiges andere erkläre. Dann biegen wir ein nach Kreuzberg, wo wir den letzten Nachtschwärmern guten Morgen sagen.

Am 2. VP wartet meine Radbegleiterin Mariann auf mich, die mir von da an eine wichtige Stütze war und ohne die es viel schwerer geworden wäre….

Plötzlich hörte ich eine Stimme von hinten, hörte Gesang – das konnte nur einer sein: Steffen in knallpink vom Team Hanka. Wir liefen ein ganzes Stück zusammen, quatschten und ich ließ mir auch schon mal ihren nächtlichen Motivationssong vorsingen: Atemlos, durch die Nacht….

Dann lies ich sie ziehen, ich wollte auf keinen Fall schneller werden. Nach kurzer Zeit fragte mich Marianne, warum ich meine Kompressions-Strümpfe nicht anhabe. Mir fiel es wie Schuppen aus den Haaren – die hatte ich heute früh vergessen, anzuziehen.

Mir wurde ganz schlecht – hoffentlich geht das gut… Vielleicht war es auch das Wissen darum, aber schon bald hatte ich das Gefühl, dass die Waden zucken… Glücklicherweise wollte Jana in Sacrow zu uns stoßen und uns durch die Nacht begleiten. Marianne rief sie an und ich wusste: In Sacrow krieg ich Kompressions-Sleeves…

Aber bis dahin war es noch weit. Schon nach 30km hatte ich meine erste Krise. Aber das hab` ich eigentlich immer. Ein paar Dehnübungen zwischendurch und meine Schmerzen waren recht schnell wieder weg. Etwa zur Marathon-Marke hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Ich war etwa 12 Minuten hinter meinem Zeitplan, nicht Besorgnis erregend.

Mein nächstes Kopf-Ziel war die Sporthalle in Teltow und bis dahin verging die Zeit eigentlich wie im Fluge. Auf dem Weg zu Halle kam mir Billy entgegen – ein fröhliches Winken und es ging weiter. Immer noch wartete ich darauf, dass mir Laufmauselke überholt, aber noch war sie nicht da, auch noch nicht, als ich an der Sporthalle ankam.

Ich zog mir frische Klamotten an und machte mich wieder auf dem Weg – hier sah ich, daß die Radiergummistaffel schon übergeben hatte. Die 10+ Staffel hatte mich wohl schon längst überholt, aber ich hatte es nicht gemerkt…

Nach wenigen hundert Metern konnte ich der fröhlichen Carmen zuwinken – sie sah gut aus…

Es ging mir auch relativ gut, aber ich merkte trotzdem, dass der Kampf jetzt erst beginnt…

Zunächst aber lief es wieder gut, ich legte immer mal eine noch relativ kurze Gehpausen ein, um Kräfte zu sparen. Bald lag der Königsweg vor uns – an den hatte ich eine ungute Erinnerung vom letzten Jahr, wo ich in tiefster Dunkelheit dort fast eingeschlafen wäre. Aber jetzt war es noch hell und da sieht der Königsweg doch viel schöner aus… Aber trotzdem: Es geht fast 7km immer nur geradeaus, ohne eine Biegung…  und es sind 7km „jwd“ wie der Berliner so sagt, janz weit draussen.

Und es kam, wie es kommen mußte: Gerade hier zog sich der Himmel zusammen und es begann zu heftigst zu regnen schütten. Gut, dass ich einen Regenschutz mit hatte, auch Marianne auf dem Rad hatte gut vorgesorgt. Erika und Elke stoßen ebenfalls mit dem Rad zu uns, aber verabschiedeten sich gleich wieder.  Es war kalt und beide froren sehr. Elke wollte in Sacrow wieder auf uns warten, Erika fuhr nach Hause ins Trockene.  

100 Meilen Berlin 2014 AC

 

Trotz Regenschutz war ich an den Armen ziemlich nass und begann zu frieren. Aber die Sonne hatte ein Einsehen mit uns und war schneller als erwartet zurück, so daß wir den restlichen Weg bis zum VP 12 im Trockenen zurücklegen konnten.

 

Wir waren noch nicht richtig dort, fing es wieder an  zu regnen. Ich zog alles an, was Marianne für mich in ihren Rad deponiert hatte und fühlte mich wieder etwas wärmer. Wir warteten, bis der Regen etwas nachlies und liefen weiter. Noch 19km bis zu meiner trockenen Kleidung! Das war jetzt mein neues „Kopfziel“. Durch das Warten am VP hatte ich nochmal Zeit verloren und ich begann immer wieder zu rechnen, ob ich noch im Rahmen der Zielschlußzeit war. Von meiner eigenen Planung war ich nun schon etwa 50 Minuten entfernt. Egal – weiter geht’s, immer weiter.

 

Mittlerweile waren wir in Potsdam. Gemeinsam mit einem österreichischen Läufer überquerte ich die Glienicker Brücke, auf der mir wieder bewußt wurde, warum wir hier laufen. Und ich verspüre wieder dieses Glücksgefühl, hier laufen zu dürfen. Schließlich gab es mal Zeiten, auf der wir diese Brücke nicht betreten durften. Marianne macht noch ein Foto von uns beiden, bevor ich mich von meinem zeitweiligen Laufbegleiter trenne.

 

100Meilen Berlin 2014 8

Kurze Zeit später sehe ich Thomas oben auf der Brücke, er ist mir dicht auf den Fersen – und sieht super gut aus! Am Brauhaus Meierei treffen wir uns. Ich hätte solchen Appetiit auf ein Bier – aber leider gibt es kein Alkoholfreies. An das mit Alkohol traue ich mich nicht ran. Schließlich will ich ins Ziel kommen ;)

 

Nur noch etwa 12 – 13km bis zu trockenen Klamotten! Das ist meine Motivation. Meine Gehpausen werden länger, aber immer wieder verfalle ich auch in den Laufschritt. Die Strecke zieht sich wie Kaugummi, aber irgendwann ist auch VP 14 an der Revierförsterei Krampnitz erreicht. Thomas ist auch da und wir verlassen zusammen den VP. Wir laufen ein Stück zusammen und quatschen. Seiner Begleiterin geht es gerade nicht gut. Aber Thomas ist gut drauf und läuft mir davon.

 

Irgendwann  höre ich jemand im Laufschritt hinter mir und plötzlich steht Thomas wieder neben mir. Wir bleiben fast bis nach Sacrow zusammen. Durchs viele Reden vergeht die Zeit schneller…

 

Trotzdem verliere ich wieder Zeit beim Umziehen… Aber das war wichtig. Jana wartete auf uns und gab mir die Kompressionssocken und noch ein warmes Shirt– war das eine Wohltat! Ich war ihr soooo dankbar!

 

Fast 1 ½ Stunden nach meinem Zeitplan verlies ich Sacrow in die Dunkelheit.

 

Mir fiel das Anlaufen schwer, so richtig schwer. Erstmal konnte ich gerade so gehen, an Laufen war nicht zu denken. Auch wenn ich kaum Blasen hatte und auch die sonst aufgeriebene Haut dank tonnenweisens Aufschmierens von Vaseline mir heute keine Probleme bereiteten – irgendwie tat jeder Schritt weh, die Müdigkeit tat ihr übriges. Verdammt, warum werde ich so früh müde? Es war gerade mal 9 Uhr?

Die Strecke zog und zog sich, verdammt, irgendwo mußte doch mal der nächste VP auftauchen! Wir waren schon wieder mehr als eine Stunde unterwegs – und nichts war zusehen. Ich zermarterte mir den Kopf. War ich wirklich so langsam? Wenn ich in diesem Tempo weitermache, schaffe ich die Zielschlusszeit nicht. 90min für 5 oder 6 km reichen nicht aus… Nach einer gefühlten Ewigkeit von 1 ½ Stunden erreichten wir Pagel und Friends. In dem Wissen, es „vergeigt“ zu haben, konnte ich mich gar nicht so richtig über den Jubel freuen. Auch Katrin war wieder da, der ich mein „Leid“ klagte. Sie machte aber das einzig Richtige, was man in dieser Situation tun kann. Sie sagte nur: Kämpfe! Du hast es schon 2x geschafft, also schafft du es auch ein drittes Mal!

 

Nein, nicht aufgeben, stärken, weiter laufen. Außerdem stellte ich fest, daß die Strecke 8km lang war – was mein Tempo und meine Rechnerei ad absurdum führte. Im Nachhinein stellte ich fest, dass ich auf diesem Streckenabschnitt sogar schneller war als in meinem Plan. Aber der Kopf spielt einem manchmal einen ganz schönen Streich, der fast zum Aufgeben geführt hätte.

 

Auch auf den folgenden Kilometern rechnete ich immer und immer wieder. Und kam jedes Mal zu einem anderen Ergebnis. Es war wie das Abzupfen einer Blüte: Ich schaff es, ich schaff es nicht….

 

Marianne und Jana halfen mir so gut sie konnten und versuchten mich immer wieder zu motivieren.

 

Am VP 18 an der Falkenseer Strasse war ich schon wieder ziemlich nass und ich fror. Trotzdem beschloss ich einen 5min Kurzschlaf zu machen, danach einen Kaffee zu trinken und dann mit hoffentlich neuer Kraft weiter zu laufen. Was im letzten Jahr Wunder bewirkte, wollte aber heute nicht so recht klappen. Ich schlief nicht ein und der Kaffee half auch nicht. Ich war am Ende mit meinen Kräften und wollte nur noch ins Bett…

 

Ich fragte die Leute am VP wie wir zur nächsten S-Bahn kommen. Bus ging nicht – wegen Mariannes Rad. 5km war er entfernt, dieser verdammte S-Bahnhof. Jetzt 5km laufen – in einer Richtung, die den Mauerweg verlies?

 

Nein. In diesem Moment machte es „klick“ in meinem Kopf. Was mache ich hier eigentlich? Habe nur noch einen Marathon vor mir und mehr als 11 Stunden Zeit? Geht`s noch?

 

Ich dreh mich um, renne über die Straße, rufe der verdutzten Marianne und Jana zu: Auf geht’s! Und schon war ich weg. Und zwar nicht gehender, sondern laufenderweise. Auf dem Mauerweg, Richtung Schönwalde. Nach einigen Minuten fiel mir ein, dass es ja nach Mitternacht war und ich beschloss, meinen Streak zu laufen. Erst nach 21 min machte ich meine nächste Gehpause, konnte aber immer wieder anlaufen.

 

Es war, als ob alle Lebensgeister in mir zurückgekehrt wären! Plötzlich wusste ich, dass ich es schaffe und Aufgeben keine Option war. Im Nachhinein kann ich auch nicht mehr verstehen, warum ich mich so in ein mentales Loch habe fallen lassen.

 

Am Ruderclub Oberhavel wollte ich mich nicht lang aufhalten, aber letztendlich zog ich mich aber doch wieder um. Später war ich heilfroh, da es doch noch empfindlich kalt wurde, auch wenn es von da ab trocken blieb. Ich traf wieder auf Thomas, der sich ziemlich in sich gekehrt umzog. Auch die fröhliche Katrin war wieder da – ihr Lächeln ist so ansteckend und ich freute mich über jeden VP, an dem sie auftauchte. Jetzt wollte sie die letzten Kilometer zusammen mit Thomas laufen. Klasse!

 

Jana und Marianne waren beide gut drauf, die abwechselnde Belastung von Laufen und Rad fahren tat beiden gut. Und mir tat es gut, beide um mich herum zu wissen.

 

Auf ging es – die letzten 32 Kilometer wollten bezwungen werden. Es war kurz nach 4, noch fast 8 Stunden Zeit. Ich verabschiedete mich von Thomas und Katrin und rannte los.

 

An den folgenden VP habe ich überhaupt keine Erinnerung mehr, erst wieder an den Naturschutzturm. Dort  saßen die VP`ler an einem Feuer und wärmten sich. Was ist das für eine Leistung! Die ganze Nacht solche Verrückten wie mich zu versorgen!

 

Jetzt kam das wohl schwierigste Stück – es ging durch den Wald auf einem heftigen Kopfsteinpflaster. Glücklicherweise wurde es langsam hell, so dass ich sah, wo ich hintrat.

 

Es war so gut, mein Begleitungsrad wieder richtig zu sehen und nicht nur in Form von Leuchtstreifen und Rückstrahlern!

 

Was sich auf den letzten 10/15km angedeutet hatte, entwickelte sich nun zu einem ausgesprochenen Wettkampf zwischen Sigrid Eichner und mir.  Seit Sacrow  überholten wir uns immer mal wieder gegenseitig. Wir wussten nicht immer, wer vorn war und wer hinten  - aber immer wieder liefen wir uns über den Weg. Ich weiß, dass es nicht vergleichbar ist, immerhin ist Sigrid 18 Jahre älter als ich und ihre Leistung ringt mir höchsten Respekt ab.

 

Immer wenn sie auftauchte, verlieh es mir praktisch Flügel und ich kämpfte bis zum Umfallen.

 

Irgendwann verlor ich sie aber doch aus den Augen.

 

Es war nun wieder richtig hell, die letzten VP`s lagen vor mir und es ging mir gut. Kaum Blasen, keine aufgescheuerte Haut – nur der Rücken tat mir weh. Aber das tat er beim Gehen und beim Laufen.

 

Am Bahnhof Wilhelmsruh sah ich eine pinkfarbene Erscheinung auf dem Stuhl sitzen. Es war Stefan! Welch eine Freude, ihn wieder zusehen!

 

Trotzdem hielt ich mich nicht lange auf. Ich wollte weiter, endlich ins Ziel kommen!

 

Was jetzt ablief, kann ich nur noch vage beschreiben. Ich rannte, als wenn ich gerade gestartet wäre. Holte den einen oder anderen Läufer vor mir ein und plötzlich tauchte auch Sigrid Eichner wieder vor mir auf!

 

Ich lief vorbei und zog einen 4km langen Schlußspurt an, von dem ich heute nicht mehr weiß, wie ich das geschafft habe. Nur über die Brücke bin ich gegangen und ein paar Hundert Meter vorm Stadion, um noch mal Kraft zu tanken für den Zieleinlauf.

 

Ich lief über die Rampe ins Stadion, bekam eine unglaubliche Gänsehaut und rannte meine Ehrenrunde, die in einem Schlußspurt über die Ziellinie endete.

 

100 Meilen Berlin 2014 AD

 

100 Meilen Berlin 2014 A

Ich hab`s geschafft! Verdammt nochmal, ich habe diesen Lauf zum dritten Mal gefinisht! Und das in persönlicher Bestzeit, die ich um fast eine Viertelstunde unterboten hatte!

 

Was um mich herum passierte, habe ich nur im Unterbewußtsein mitbekommen, die Glückwünsche, das Finisher Shirt, die vielen Radiergummis um mich herum. Ich war einfach nur glücklich!

 

Kurz nach mir traf Sigrid Eichner ein, der ich an dieser Stelle nochmal ganz herzlich gratulieren möchte. Ich ziehe meinen Hut vor dieser Leistung – in diesem Alter!

 

Erst nach dem Duschen kam ich so langsam wieder zu „Bewußtsein“ und realisierte, was mir da gelungen war. Es war nicht nur einfach ein Finish – ich habe mich selbst besiegt!

 

Nun trafen auch Thomas und Katrin ein – beide überglücklich!

 

An dieser Stelle möchte ich euch, ihr lieben Radiergummis, ganz herzlich Danke sage: Dafür, dass ihr da wart und dieses Erlebnis zu dem werden liest, was es geworden ist! Herzlichen Glückwunsch nochmal euch allen!

Meinen ganz besonderen Glückwunsch gilt an dieser Stelle HaWe und Maria - ihr beide wißt warum.  Ich freue mich mit euch!

Ein ganz besonderes Dankeschön an den Veranstalter, der einen super Lauf organisiert und durchgeführt hat. Ich gratuliere allen Finishern, aber auch allen Startern, die es nicht geschafft habe. Und natürlich allen Staffeln - egal in welcher Kategorie.  

Jeder hat eine großartige Leistung vollbracht.

Ein ganz besonderes Dankeschön aber geht an Jana und Marianne, die mir diesen Erfolg erst ermöglich haben und an meine Schwester für das Mitfiebern und die mentale Unterstützung unterwegs!

Danke, liebe Elke und liebe Marianne, daß ich eure Bilder hier verwenden darf!

 


Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post

Chris Timmler 09/09/2014 17:33


Hallo nach dem ich deinen Bericht gelesen habe fand ich viele Episoden wieder die mir genau so wie die wiederfahren sind und durch den Kopf gingen ,nur eines nicht nur nicht rechnen nur Finishen
Zeit ist egal nach 108 km meine Entscheidung.


Sehr sehr schön Beschrieben das Erlebte auf den 100meilen und vieleicht sehen wir uns 2015 wieder. 

Petra 09/08/2014 21:24


Lieber Matthias,


vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Glückwünsche.


Es ist bei solch einer langen Strecke nie 100%ig vorhersehbar, was passiert und es ist auch keine Schande, aufzuhören, wenn es nicht mehr geht oder vielleicht sogar die Gesundheit auf der
Strecke bleibt. Nächstes Jahr gibt es wieder einen Mauerlauf - da kann es ganz anders laufen. Und wer weiß - vielleicht kannst du dann 2015 deinen Bericht schreiben! Ich würde mich sehr für dich
freuen und drücke dir jetzt schon die Daumen.


Viele liebe Grüße


Petra

Matthias 09/06/2014 17:09


Hallo Petra,


Respekt !!!!! für so eine Leistung und für das Durchaltevermögen. Ich hätte auch gern so einen Artikel geschrieben aber bei km 120 war dann Schluss. Obwohl ich auf Gürtelschnallenkurs war und die
letzten 40 km "nur" noch hätte laufen brauchen, war dann die Luft raus. Extreme Magenprobleme und durchgefrohren. Greife vielleicht nächstes Jahr noch mal an. 160 km sind eben nich nur 60 km mehr
als 100. Das musste ich auch lernen.


Viel Erfolg noch für die Saison.


Gruß Matthias

Petra 08/26/2014 19:48


Hallo Jörg,


also ich könnte mir diese Strecke für dich durchaus vorstellen... ;)


Liebe Grüße


PPetra

Jörg 08/25/2014 09:45


Hallo Petra,


herzlichen Grlückwunsch. Ich bin total beeindruckt. Die Strecke ist für mich nicht vorstellbar, auch wenn es mich irgendwie reizen würde.


Jörg