Artikel teilen! Niemand hatte die Absicht, 100 Meilen zu laufen: Am 20./21. August fand in Berlin aus Anlass des 50. Jahrestages der ...
Am 20./21. August fand in Berlin aus Anlass des 50. Jahrestages der Errichtung der Mauer ein historisches Laufereignis statt: Der Mauerweglauf, der über 100 Meilen entlang der ehemaligen Grenze in Berlin führte, liebevoll organisiert vom Mauerweg-Laufverein.
Der Anmeldeschluß war längst vorbei, als mich dieser Lauf immer mehr faszinierte. Ob ich vielleicht doch noch eine Chance habe, teilzunehmen?
Ich schickte dem Cheforganisator Alexander eine Mail und fragte einfach nach und prompt kam auch die Antwort: Wenn jemand absagt, darf ich starten!
2 Wochen vor dem Lauf erhielt ich - während der Ruhreroberung - die SMS. Willst du starten? Nach kurzer "familieninterner" Beratung antortete ich und sagte zu.
2 Wochen hatte ich also Zeit, alles vorzubereiten - und das ist bei solch einem Lauf wahrlich nicht viel.
Nachdem dann wirklich alles klar war, der freie Tag in der Firma genehmigt, der Flug gebucht war und ich das erforderliche ärztliche Attest in der Hand hielt - erst ab diesen Moment konnte
ich mich richtig auf den Lauf freuen. Das war am Dienstag - nur 4 Tage vor meiner Anreise nach Berlin. Es war also kaum noch Zeit, stundenlang Wegstrecken zu studieren oder mich in irgendeiner
anderen Art und Weise nervös zu machen. Eigentlich mußte ich nur packen und losfliegen…
Aber ganz so einfach war das nicht. Ich brauchte 3x Wechselklamotten und das für alle möglichen Witterungsvarianten. Dann noch normale Straßenkleidung, Duschtuch, Luftmatratze, Schlafsack und
und, und…
Stop – und das sollte ich alles in einem Gepäckstück und Rucksack unterkriegen? No way. Ich beschloß, den mir selbst auferlegten Maulkorb ein wenig zu lockern. Ich rief Alex an und
reservierte mir eine Turnmatte, danach Stefan und fragte ihn, ob er mir einen Schlafsack leihen könnte. Stefan freute sich riesig, dass ich mitlaufen würde und versprach mir auch gleich zu
helfen. Zwei Tage später erhielt ich die Nachricht, dass ich sogar bei seiner Schwester schlafen könnte. Mir fiel ehrlich gesagt ein Stein vom Herzen. Wahrscheinlich hätte ich in der Turnhalle
kein Auge zugetan….
Auch Elke, Marianne, Kornelia und Ramona waren eingeweiht. Sie hatte ich gefragt, ob sie mich ein Stück begleiten würden, was bei Elke und Marianne ja auch tatsächlich geklappt hat und sie mir
sogar noch eine weitere Überraschung bereiteten. Aber davon später.
Es ist Freitag.
15:25Uhr hebt der Flieger nach Berlin ab und landet nur 50min später. Kurz vor 18:00Uhr treffe ich in der Lobeckstrasse ein und laufe auch gleich Hanka und Stefan in die Arme. Ich habe mich so
auf die beiden gefreut! Noch kenne ich nicht viele Ultraläufer und ohne die beiden wäre es für mich wohl ein wenig einsam geworden…
Nachdem wir unsere Startunterlagen abgeholt hatten ging es ab zum Nudelessen und danach zum obligatorischen Briefing. Inzwischen war auch klar, dass wir den Schlaf-Plan über den Haufen geworfen
haben und ich ebenso wie Mirco bei Hanka schlafen durfte. Damit war schon mal sicher, dass ich nicht verschlafen würde und wenn doch, dann nicht alleine…
Aber es klappte alles und pünktlich 6:00Uhr standen wir an der Startlinie auf dem Sportplatz an der Lohbeckstrasse. Rainer Eppelmann, der Schirmherr der Veranstaltung gab das Zeichen zum
Start.
Erst einmal mussten wir 5 Runden auf der Bahn laufen, damit sich das Feld schon mal ein wenig entzerrt und nicht alle ca 100 Starter gleichzeitig auf die Berliner Strassen rennen. Dann bogen wir
ab – auf die geschichtsträchtige Berliner Strecke. Noch 158,9km.
Ich bemühte mich, mein Tempo zu finden und ertappte mich immer wieder dabei, zu schnell zu laufen. Aber ich war mir sehr unsicher und hatte bis dato wohl jede Markierung übersehen. Irgendwie
wollte ich immer jemand vor mir haben, um mich zu orientieren…
Aber irgendwann hatte auch ich Blondi gerafft, wie die Markierung aussah und bekam immer mehr ein Blick dafür. Ich entspannte mich zunehmend, lief locker und genoß den wunderschönen Morgen.
Bereits nach kurzer Zeit kamen wir in die Mühlenstrasse und liefen an der East Side Gallery vorbei. Dort suchte ich vergebens das „Bruderkuss-Bild“ und auch das Bild mit dem Trabi, der die Mauern
durchbrach. Diese Bilder waren kurz nach der Wende im Ostteil Berlins entstanden, zu einer Zeit, als man auch von der östlichen Seite an die Mauer durfte…
Heute waren an dieser Stelle viele neue „Kunstwerke“ zu bewundern. Ein Spruch hat mich sehr nachdenklich gemacht, den ich hier einfach mal sinngemäß wiedergeben möchte: Wer die Welt heute gut
findet, will nicht, dass sie weiter existiert. Ich weiß nicht, was sich der Schreiber dieser Zeilen gedacht hat, aber mir fielen spontan die vielen Umweltsünden der Menschheit ein und ich mußte
ihm recht geben.
Wir bogen nach rechts auf die Oberbaumbrücke ab und landeten in der Kreuzberger Szene. Während das übrige Berlin noch zu schlafen schien, hatte hier die Nacht wohl noch gar nicht begonnen. Viele
Partys waren noch im Gange. Ein junger Mann wollte mir sein Bier und eine Zigarette anbieten, was ich aber dankend ablehnte… Nicht mal ein alkoholfreies Weizen hätte ich jetzt gewollt. Ich wollte
einfach laufen und spätestens am nächsten Tag 12:00Uhr zurück in der Lohbeckstrasse sein.
Obwohl die ersten 4 Verpflegungstellen jeweils 12 bzw. 10km auseinander waren, fiel es mir nicht schwer. Ich fühlte mich gut und topfit. Wir liefen jetzt auf dem Original Mauerweg liefen, aber es
war oft nichts mehr zu erkennen. Wo genau hat sie gestanden? Sind wir jetzt im ehemaligen Ost- oder Westteil?
Viel war nicht mehr zu sehen – und ich finde, dass das gut so ist. Die Stadt ist zusammengewachsen, ist wieder eine Stadt geworden. Gegen das Vergessen stehen für jedes Maueropfer Gedenktafeln,
auf denen ihre persönliche Fluchtgeschichte zu lesen war. 50 Jahre nach dem Bau der Mauer und 22 Jahre nach deren Fall sind wir heute ein Teil der Geschichte Berlins. Ich habe den Fall der Mauer
unmittelbar in Berlin erlebt, habe dort zu dieser Zeit gewohnt und fühle mich seit dieser Zeit eng mit der Geschichte dieser Stadt verbunden. Auch und gerade deshalb war es für mich so erhebend,
an diesem Lauf teilnehmen zu dürfen.
Die Zeit vergeht wie im Flug. Hanka treffe ich bereits an der 2. Verpflegungsstelle und kurz nach der Dritten wartet Laufmauselke auf mich. Ab diesem Moment laufen wir 30km zusammen und quatschen
über Gott und die Welt. Viele Menschen fragen uns, was wir da eigentlich treiben. Wir ernten Bewunderung genauso wie ungläubiges Kopfschütteln. Ein älterer Mann fährt ein Stück mit dem Rad mit
uns freut sich, daß er sich noch täglich bewegen kann. Eine schöne Begegnung!
Am Km 42 werden wir von Erika erwartet. Wir sind jetzt in der Nähe des Teltowkanals. Hier ist Erika zu Hause und begleitet uns ein Stück. Das war eine ungeplante Überraschung und ich habe mich
riesig gefreut über ihre Begleitung!
Hier an km 42 wäre ein Marathon vorbei und wahrscheinlich auch ein Marathonbericht zu Ende. Aber heute liegen noch 118,9km vor mir...
In diesem Moment denke ich jedoch nicht an die Distanz, die noch vor mir liegt. Ich genieße die gemeinsamen Kilometer mit Elke und weiß eigentlich gar nicht so richtig, wo ich mich eigentlich befinde. Es läuft immer noch gut – trotzdem beschließe ich, ab und zumal eine Gehpause einzulegen. Ich habe keine Ahnung, ob das zu diesem Zeitpunkt gut ist, aber ich mache es trotzdem. Beim Thüringen Ultra bin ich die Berge hochgegangen – aber hier gibt es keine Berge. Auch wenn die kumulierten Höhenmeter letztendlich sich doch auf mehr als 600 summieren, geht es doch größtenteils sehr flach zu.
Die letzten Kilometer bis zum Ruderclub ziehen sich wie Kaugummi. Noch `ne Biegung und noch eine… Irgendwo muß er doch sein! Ich laufe eine gefühlte Ewigkeit. Höre eine stimmungsvolle Partyrunde
– das könnte doch der VP sein?
Die Stimmen entfernen sich wieder, das war wohl Fehl-Alarm. .. Aber irgendwie werden sie doch wieder lauter und ich scheine im Kreis zu laufen. Jetzt wird es immer lauter und nur wenige Minuten
nach Mitternacht empfängt mich eine Verpflegungstruppe mit frenetischen Beifall. Sofort werden mir meine Wechselsachen gebracht und ich ziehe mich ins Zelt zurück.
Zum Duschen habe ich keine Lust, aber ich ziehe mich komplett um. Endlich trockene Sachen, auch ein langes Shirt und eine Jacke. Das tut gut. Ich lege mich ein wenig auf die Liege und schließe
die Augen . Sofort kommt eine Sanitäterin und fragt mich, ob es mir gut geht. Ja, ja – alles in Ordnung…
Draussen nimmt die Stimmung wieder zu, da kommt wohl wieder ein Läufer. Es ist einfach toll, wie wir hier empfangen werden – aber an Schlaf ist da nicht zu denken. Ich beschließe nach wenigen
Minuten, wieder aufzustehen und mich auf den Weg zu machen. Ich wechsle noch die Schuhe. Auf den letzten 43km sollen mich meine Lunge-Schuhe tragen. Ich verkneife mir, die Strümpfe auszuziehen
und nachzuschauen, wie sie aussehen. Das habe ich mir fürs Ziel auf.
Kurz vor 1 geht es weiter auf den Weg durch die Nacht. Die nächste Herausforderung wartet: mein Streak. Langsam trabe ich an, setze behutsam Schritt für Schritt und merke: Es geht! Nein – es
läuft! Da ich wieder mal keinen Sensor an den Schuhen habe, laufe ich 21min am Stück. Damit habe ich meine Streak-Meile für heute (mehr als) geschafft und ich freue mich unendlich.
Nun gehe ich vorwiegend, der Boden wird immer schlechter – und ich immer müder. Ich habe das Gefühl, dass mir die Augen im Gehen zufallen. Links und rechts Gebüsch und dahinter eigenartige
Schattenspiele. Ich schließe zu einem Läufer auf, der ziemlich fertig aussieht und nur noch gehen möchte. Ich schließe mich ihm an – wenigstens solange es dunkel ist. Ich bin froh, gerade jetzt
nicht allein zu sein. Als ich mich plötzlich mitten im Gestrüpp wiederfinde und nach den blauen Knicklichtern suche, bin ich unendlich froh, dass da noch jemand ist, der mit mir sucht. Leider
habe ich im Trance meiner Müdigkeit nicht mal nach seinem Namen gefragt und ich weiß nicht mal, ob er angekommen ist.
Der Weg ist kaum zu erkennen – aber es muß sich um ziemlich altes Kopfsteinpflaster handeln. Jeder Schritt tut weh, Laufen gerade unmöglich. Die Schattenspiele wirken immer mehr einschläfernd.
Ich träume im Gehen von einem Bett und merke, wie ich immer wieder wegnicke und gleichzeitig wieder aufwache. Die Müdigkeit im Kopf ist schlimmer als die Müdigkeit in den Beinen. Sehnsüchtig
wartete ich darauf, dass es wieder hell wird.
Irgendwann ist auch die längste Nacht zu Ende und der Tag erwacht. Mir ist ziemlich kalt, ich muss wieder laufen. Ich verabschiede mich von meinem nächtlichen Weggefährten und versuche wieder
anzutraben. Wahrscheinlich ist es nicht schneller als ein zügiges Gehen, aber egal. Links von mir wird der Horizont rot und ich sehe wieder, wohin ich laufe. Grün ist wieder grün und dem Grau der
Nacht gewichen.
In meiner Erinnerung weiß ich nicht mehr, wann ich wo und an welchem Verpflegungspunkt war. Die Nacht hat geschlaucht und 5km zwischen den VP`s waren gefühlt doppelt so lang. Irgendeiner prägte
den Begriff: Es metert nicht mehr…
Ich freue mich, als ich wieder in der Stadt war und irgendwann war ich dann auch am Bahnhof Wilhelmsruh bei km 144. Inzwischen war es richtig hell und es wurde auch gleich warm. Von nun an lief
ich zumindest teilweise in bekanntem Gefilde.
Kurz vor der Bornholmer Brücke klingelt das Handy. Ramona wünscht mir alles Gute für die letzten Kilometer, auch Elke und Christina melden sich und wünschen mir alles Gute für den Rest der
Strecke. Ich freue mich riesig – ich bin nicht allein!
Als ich in die Bernauer Strasse einbiege, bekomme ich Gänsehaut. Nur noch ein Kilometer und ich werde am Mauermuseum an der Ackerstrasse sein. Links neben mir ist der Verlauf der Mauer mit
Eisenstäben markiert, hier kenne ich fast jeden Meter. Die Zeit des Mauerfalls habe ich genau hier – in der Ackerstrasse, direkt an der Mauer erlebt. Ich sauge jeden Meter in mir auf, sehe, was
sich alles verändert hat. Von weitem schon sehe ich unser ehemaliges Wohnhaus, das wie alle Häuser in Richtung Mauer keine Fenster mehr hat, weil sie alle zugemauert wurden.
In mir steigt die Erinnerung auf und die Tränen, in meinem Hals steckt ein dicker Kloß. Hier an dieser Stelle habe ich mir vor 22 Jahren ein Stück aus der Mauer gepickt, hier sind wir auf dem
Wachturm geklettert und hier habe ich die ersten Autos hindurchfahren sehen. Hier habe ich erlebt, wie schnell das U- und S-Bahnsystem wieder zu einer Einheit gewachsen ist. Hier war meine Heimat
während dieser riesigen geschichtlichen Umwälzung in Berlin und Deutschland.
Ich laufe mit Tränen in den Augen zum Verpflegungspunkt. Hanka und Rita begrüßen mich und ich erzähle ihnen, was mich gerade bewegt. Eine Fotografin ist da, die mich an unserem ehemaligen
Wohnhaus fotografiert. Auf dieses Foto freue ich mich schon sehr.
Ich kann nichts mehr essen und trinke nur ein wenig. Die Müdigkeit ist wie weggeblasen. Eigentlich hätte hier an diesem Punkt Schluß sein können, aber ich laufe natürlich weiter. Nun schaue ich
kaum noch nach den Wegmarkierungen, sondern nehme das Road Book.
Nur im Regierungsviertel laufe (pardon gehe) ich ziemlich hilflos herum. Alles ist neu, es ist Tag der offenen Tür und hunderte Menschen tummeln sich hier herum. Ich schlängel mich durch das
Gewühl und irgendwann bin ich in der Wilhelmstrasse.
Ampel für Ampel kämpfe ich mich vorwärts, natürlich ist überall rot ...
Ich bleibe diszipliniert und laufe erst
bei Grün weiter. Am letzten Verpflegungspunkt trinke ich noch ein wenig und mache mich auf den Weg zur Lohbeckstrasse. Bald ist es geschafft. Nur noch ein paar Minuten, noch am Checkpoint Charlie
vorbei, noch ein paar mal abbiegen und dann bin ich da!
Ich sehe das Stadion, laufen natürlich erst mal am richtigen Eingang vorbei, merke es nach etwa 150m, laufe zurück, finde den richtigen Eingang und sehe das Ziel! Aber bevor ich einbiege, muß ich
mich ein wenig „stylen“ - Haare richten, das Shirt zurechtzupfen und dann geht es hinein ins Stadion.
Mein Endorphinspiegel steigt ins Unermessliche, ich laufe locker und leicht und lege auf den letzten 50 Metern noch einen Schlußspurt hin, der mir sichtlich Spaß macht. Ich werde herzlich begrüßt
und erhalte so viele Glückwünsche, ich weiß gar nicht, wie mir geschieht. Alles läuft in mir wie in einen Film ab. Strahlend nehme ich das Finishershirt in Empfang.
„Niemand hatte die Absicht 100 Meilen zu laufen“ steht da drauf - angelehnt an die vor 50 Jahren getätigte Aussage Walter Ulbrichts „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten“. Nur
wenige Wochen später war klar, das dies eine Lüge war.
Bei mir und meinem Lauf hat es genau 28Stunden und 20min gedauert, bis diese Aussage offensichtlich zur "Lüge" wurde...
Stefan, Mirko und Bernd waren nicht lange nach mir angekommen – wir lagen uns in den Armen und es war einfach nur Freude pur.
Bezeichnend für die Stimmung des Laufes war auch der Zieleinlauf der Sieger. Jawohl - es gab 2 Sieger, die gemeinsam über die Ziellinie liefen. Einer aus dem ehemaligen Westen und der andere aus dem ehemaligen Osten.
Wer Lust hat noch mehr zu lesen - auf der offiziellen Seite des Mauerweglaufes gibt es noch viele weitere Bilder und links zu tollen Laufberichten, u.a. von Joe kelbel auf Marathon4you.
Es ist der wohl erste Lauf, bei dem ich selbst kein einziges Foto gemacht habe. Aber dieser Lauf ist in meinem Herzen und wird in meiner Erinnerung bleiben. Umsomehr bedanke ich mich bei Elke und
Marianne für die schönen Fotos, die sie während ihrer Begleitung zwischen km 32 und 72 gemacht haben und die ich hier veröffentlichen darf! Vielleicht kommen ja noch ein paar Fotos von Peter
hinzu, die ich auf jeden Fall nachreichen werde!
Ein ganz herzliches Dankeschön geht an dich, liebe Hanka für deine Hilfe und Unterstützung. Du bist ein richtiger Schatz - weißt du das?
Dankschön lieber Stefan, Mirko und Bernd für die schönen Stunden vor und nach dem Lauf.
Dankeschön, liebe Christina und lieber Peter für den überraschenden Besuch an der Strecke!
Ebenso möchte ich meinen herzlichsten Dank Alexander und seinem Team aussprechen. Das, was ihr da auf die Beine gestellt habt, war einfach der blanke Wahnsinn! Die Organisation und Verpflegung top, die Ausschilderung quasi "idiotensicher" und die Verpflegung spitzenklasse.
Vielen vielen Dank auch an alle, die unterwegs mit mir mitgefiebert und immer an mich gedacht haben. Das hat mir ganz viel Kraft gegeben!
Nach der Siegerehrung fahren wir gleich nach „Hause“ – Hanka bringt mich zu meiner Freundin, die nicht weit entfernt wohnt. Ich muß 4 Treppen hochlaufen. Meine Freundin merkt, wie langsam ich
hochkomme und holt mich ab. Bin ich froh, dass ich die Tasche da nicht allein hochtragen muss!
Am nächsten Morgen gehe ich aber schon freiwillig zum Bäcker und hole Brötchen. Die schmerzenden Blasen sind versorgt und beginnen bereits zu heilen. Der Schmerz wird vergehen – aber der Stolz
bleibt!
Was machst du denn da für gewaltige Sachen!!
Herzlichen Glückwunsch zu dem Megalauf. Ich kann und will mir 100 Meilen gar nicht vorstellen. Aber dieses besondere Strecke wäre es wohl mal wert.
Jetzt erhole dich gut. Wir sehen uns in Brüssel
Jörg
Lieber Jörg,
wenn du dir irgendwann mal die 100 Meilen voratellen kannst - dann laufe sie in Berlin! Das war so ein Mega-Event, so emotional - ich komme immer noch nicht runter. 2013 soll dieser Lauf wiederholt werden.
Tschaui - wir sehen uns in Brüssel!
Viele liebe Grüße
Petra
Liebe Petra,
ein grandioser Lauf ist Dir da gelungen, zu dem ich Dir ganz herzlich gratulieren möchte. Gerne wäre ich ein Stück mit Dir gemeinsam da lang gelaufen. Mich hat diese Mauergeschichte vor 22 Jahren sehr bewegt und es wäre sicher toll gewesen, noch einmal gemeinsam da lang zu laufen. Naja, vielleicht ergibt sich ja noch mal die Gelegenheit dafür!
Dir wünsche ich vor allem gute Erholung und dass der berechtigte Stolz in Dir noch lange anhalten möge!
Liebe Grüße
Kornelia
Liebe Kornelia,
ja, es wäre schön gewesen, wenn du mich ein Stück hättest begleiten können. Aber vielleicht haben wir ja irgendwann mal wieder eine Möglichkeit dazu.
Irgendwie ist es phantastisch, was und wieviel man beim Laufen und durch das Laufen erlebt. Aber was auch immer - ich habe das Gefühl, daß das Erlebte beim Laufen wesentlich intensiver ist.
Viele liebe Grüße
Petra
Ganz große Leistung, liebe Petra!
Dankeschön, liebe Ramona!
Und nächstes Jahr dann gemeinsam in 3 Etappen!
Viele liebe Grüße
Petra
Du bist der Wahnsinn !Ehrlich ! So eine Strecke zu laufen- der Hammer-ich muss den Artikel morgen noch einmal lesen
Meinen allerhöchsten Respekt vor deiner Leistung!
Das wäre schön!
Hi Martin - Wahnsinn ist doch mein zweiter Vorname...
Aber ganz ehrlich: Ich fand das gar nicht so wahnsinnig. Das
läuft man wirklich nur mit dem Kopf - und wenn der auf solch eine Strecke ausgerichtet ist, dann klappt das auch.
Viele liebe Grüße
Petra
Lieber Marcus,
ich habe beim Entlanglaufen an der Havel an dich gedacht... Und so einen ganz kleinen Moment hätte ich mir gewünscht, daß du mich ein Stück in der Nacht begleitet hättest. Aber ich kenne ja deine Einstellung zu organisierten Läufen und ich respektiere dies voll und ganz.
Für mich war es wieder ein emotional tiefes Erlebnis - ja und ich werde noch lange davon zehren.
Ich schicke dir viele liebe Grüße
Petra
Liebe Ramona - immer schön optimistisch bleiben!
Das klappt schon!
Liebe Grüße
Petra
Nun auch hier nochmal meinen herzlichsten Glückwunsch zu dieser Wahnsinnsleistung, und vielen Dank für den schönen Bericht.
Es hat uns Spaß gemacht, Dich ein Stück zu begleiten, obwohl ich es lieber
in der Nacht getan hätte. Aber das war ja leider nicht möglich.
Liebe Grüße
Elke
Auch an dieser Stelle: Noch einmal herzlichen Dank, liebe Elke! Es war eine tolle Begleitung von dir - bei der ich jeden Meter genossen habe!
Viele liebe Grüße
Petra
Liebe Petra,
Du überrascht mich immer wieder auf's neue !! Deine Läufe sind einfach Klasse, Deine Leistung ist einmalig und Deine Berichte machen Gänsehaut - Super - mach weiter so !!!
LG
Frank
Vielen Dank, lieber Frank für deine Glückwünsche!
Ganz viele liebe Grüße
Petra
Hallo Petra, vielen Dank für den tollen Bericht und, wenn auch etwas verspätet, herzlichen Glückwunsch zu deiner Leistung! Es freut mich ganz besonders daß du solch große emotionale Momente erlebt hast, ich hab mich schon bei vielen Läufen auf dem Mauerweg gefragt wie wohl die Menschen, die dort gelebt haben, bei einem solchen Ereigniss reagieren. Für viele von uns war die Organisation und Durchführung dieses Laufes auch ein herausragendes Ereigniss, ich persönlich hab sehr viel mitgenommen.
Vielleicht sehen wir uns ja in zwei Jahren wieder, oder bei der Mauerwegtour, oder auch bei einem anderen Lauf. Jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute.
glg Harald
Lieber Harald,
vielen, vielen Dank für Deinen Kommentar und Deine Glückwünsche. Dieser Lauf - das war für mich bisher der Schönste und enotional Tiefste, den ich je erlebt habe. Habt ganz ganz vielen Dank für diesen wunderbaren Lauf. Das habt ihr so toll organisiert und mit soviel Hingabe durchgeführt - auch das war tief beeindruckend.
Ich werde alles versuchen, auch im nächsten Jahr beim Eappenlauf auf dem Mauerweg dabei zusein und eine Wiederholung in 2 Jahren - das wäre einfach toll. Wenn alles klappt, bin ich dann wieder mit dabei!
Viele liebe Grüße
Petra