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Veröffentlicht von Petra

Seit fast einem Jahr ist der  Lauf der Streakrunner entlang des NOK in Planung.  Gemeinsam laufen - 121km - an 4 Tagen, Spaß haben, die Natur genießen, quasseln, singen, feiern, 4 Tage zusammen verbringen...

In diesen 4 Tagen wuchsen wir zu einer verschworenen 23köpfigen Gemeinschaft, in der sich jeder wohlfühlte und in der jeder nach seinem Leistungsvermögen und seinen persönlichen Wünschen lief, radelte oder als Autobegleiter die Wünsche der Läufer unterwegs erfüllte.

Gemeinsam und glücklich liefen wir am 8. August in Brunsbüttel ein - und ein ganzer Ort wunderte sich und freute sich mit uns.

 

im Ziel

 

Aber nun der Reihe nach...

Am Mittwoch morgen holten uns Esther und Göga ab. Nachdem wir unser "kleines" Gepäck und Rainers Rad erfolgreich in Gögas Bussi verstaut hatten, konnte es dann endlich losgehen.

 

Gepäck

 

Logistik

 

Nach einigen Stunden reibungsloser Fahrt und der kurzen Bekanntschaft mit dem ADAC kamen wir gegen Abend wohlbehalten bei Heike und Frank in Hamburg an. Auch Susanne und Mark waren bereits da. Frank zündete den Grill an und Heike verwöhnte uns mit allem, was das Läuferherz an diesem Abend begehrte. Marc lud ein Teil des Gepäcks ein, damit Esthers Bussi Frank noch "aufnehmen" konnte.

Gemeinsam fuhren wir am nächsten Morgen nach Kiel - unserem Startort.

 

TAG 1

 

In Kiel warteten bereits die vielen Streakrunner mit ihren Partnern und innerhalb kürzester Zeit waren wir alle vollständig.  Es waren dabei:

Stefan, unser Gesangstalent

Hanka, unsere gute Seele bei der logistischen Bewältigung des ganzen Unternehmens
Klaus, der immer für gute Laune am Ende des feldes sorgte
Tina, meine  persönlich größte Heldin dieser 4 Tage
Marianne, mit der ich so manchen kilometer zusammen lief und die sich megatapfer gehalten hat

Uwe, der uns an den Verpflegungsstellen so lieb umsorgte
Frank, der das Ganze mit viel Liebe organisiert hat
Heike, die ihn dabei unterstützt und uns eine supertolle Gastgeberin war
Karin, die wie ein Uhrwerk lief
Marc, der ohne Pausen laufen kann
Susanne, die uns so toll unterstützte (und nicht nur uns, sondern viele Sportler)

Andrea, deren Humor einfachn umwerfend war
Sybille, die nur nach einem "Buschgang" mal kurzzeitig nicht vorn lief
Christel, de offensichtlich jeden Meter genoss
Esther, die mich mit ihren Run and Bike extrem beeindruckt hat
Erika, die sich nie unterkriegen läßt und jeden Tag toll gelaufen und geradelt ist
Rainer, der sich tapfer auf dem Rad geschlagen hat
Heinz Dieter und Grobi, das ganz besondere Gespann

Sarah, die leider nur 2 Etappen mitlaufen konnte

Elke, die leider erst am 3. Tag einsteigen konnte

Steffen, der ganz besondere Coach

 

Kurz nach 10:00Uhr war es dann endlich soweit. Wir liefen die ersten Schritte entlang des NOK. Erst eine kleine Runde bis zur ersten Fähre - gerade soweit, daß die Streak geschafft, eine Meile erlaufen war. Auf der Fähre wollte Rainer gerade sein Geld herausholen als uns Frank erklärte, daß alle Fähren auf dem NOK kostenlos seien.  Das geht zurück auf Kaiser Wilhelm, der beim Bau des Kanals festlegte, daß alle Fähren kostenlos fahren müssen, solange der Kanal exisitert. Da hat er doch tatsächlich was Gutes getan, der Kaiser Wilhelm...

auf der Fähre

Nach der  Überfahrt und einer relativ kurzen Strecke ging es wieder auf die andere Seite - diesmal über eine große Brücke. So kamen wir sogar zu einigen Höhenmetern.

erste Brücke 2

 

Das Wetter war ziemlich diesig und es regnete. Wir alle hofften, daß die Sonne noch kommen würde, aber es sah nicht danach aus.

Wir liefen in Etappen und warteten in reglemäßigen Abständen auf die letzte Gruppe und das "Besenfahrrad", das Erika fuhr.

Unterwegs freuten wir uns immer wieder auf die "Betreuungscrew", die für eine gute Verpflegung sorgte.

Verpflegung

 

Wir liesen es uns schmecken und liefen weiter. Mittlerweile hatte der Regen aufgehört, die Shirts waren wieder trocken. Unser Lauf ging nun etwas abseits des NOK, entlang von Straßen, durch kleinere Ortschaften und über Feldwege. Hier beeindruckte mich insbesondere dieser Baum mit seinem Gesicht:

 

Kunst am Baum

 

Kurz darauf kamen wir zu einer kleinen Schleuse, an der wir auf Christel trafen. Sie konnte leider nicht von Beginn an mitlaufen und stieß aber jetzt zu uns, um gemeinsam mit uns  die restliche Etappen zu bewältigen.

Christel kommt

 

Mittlerweile goß es wieder in Strömen und wir waren nass bis auf die Haut. Aber es waren ja nur noch wenige Kilometer bis nach Sehestedt, dem ersten Etappenziel. Frank gab den Startschuß für die letzten Kilometer und wir liefen los - jeder in seinem Tempo. Irgendwie schien mich der Regen zu beflügeln und ich rannte, was ich konnte. Es machte rieisigen Spaß und es war für mich die beste Möglichkeit, der aufsteigenden Kälte zu entkommen. Ich war so froh, daß ich meine komplette Tasche bei Uwe und Marianne im Begleit-Auto hatte. Da konnte ich mir gleich was Trockenes anziehen - bis zum Zeltplatz war es noch ein ganzen Stück, daß wir hätten fahren müssen.

 

So nach und nach trudelten alle ein. Wir trafen uns am Imbiß Sehestedt und stärkten uns erst einmal. Glücklicherweise fanden wir einen Platz im Trockenen. Angesichts des Regens hatte keiner mehr Lust, ein Zelt aufzubauen. So kam Hanka auf die Idee, im hiesigen Heuhotel anzurufen, wo wir auch alle ein warmes und trockenes Plätzchen zum Übernachten fanden.

 

Heuhotel

 

Heuhotel 2

 

Kaum hatten wir unseren Heuschober bezogen, hörte es auf zu regnen und die Sonne strahlte auf uns herab. Wir waren alle glücklich und zufrieden - die erste Etappe hatten wir geschafft, es ging uns allen gut und wir verbrachten einen schönen, lustigen Abend im Freien.

 

gemeinsamer Abend

 

Da wir noch beim Zeltplatz unsere Buchung absagen mußten, fuhren Susanne und ich noch zum Wittensee. Auf dem Heimweg sahen wir einen gigantischen Abendhimmel und diesen  wunderschönen Sonnenuntergang am Kanal.

 

Sonnenuntergang.jpg

 

Todmüde fielen wir ins Heu- voller Vorfreude auf den nächsten Tag, unsere nächste Etappe. Wie es uns am 2. Tag erging, könnt ihr in den nächsten Artikel lesen.

 

Bericht 2. Etappe

Bericht 3. Etappe 

Bericht 4. Etappe

Album 4. Etappe und Kanaltaufe

 

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Petra 08/11/2010 17:43



Liebe Ramona,


ja, es wäre schön gewesen, wenn du auch dabei gewesen wärst. Aber es geht nun mal nicht alles - du hattest ja auch einen richtig tollen Urlaub und einen tollen Lauf in Davos.


Viele liebe Grüße


Petra



Ramona 08/11/2010 16:51



Liebe Petra,


danke für den schönen Bericht und die Bilder. Ich bin richtig traurig, dass ich nicht dabei sein konnte!  Ich hoffe,
es gibt eine Wiederholung im nächsten Jahr.


Liebe Grüße


Ramona



Petra 08/11/2010 12:19



Hallo liebe Billy,


beim Schreiben des Berichtes habe ich alles noch einmal erlebt... Meine Beine sind auch schon wieder ganz locker, aber ich bin immer noch fürchterlich müde. Ich könnte schlafen, schlafen und
nochmal schlafen. Ich bin jedenfalls sehr froh, daß ich erst nächste Woche wieder arbeiten muß. Da habe ich noch genügend Zeit  zur Regeneration.


Ich wünsche dir auch noch weiter gute Erholung. Es war sehr schön, mit dir zu laufen!


Liebe Grüße


Petra



Billy 08/11/2010 09:50



Danke liebe Petra für diese schöne Schilderung der ersten Etappe unseres NOK-Laufes. Auch die Fotos sind toll und der Sonnenuntergang einfach gigantisch.


Freue mich schon auf den zweiten Teil Deines Berichtes.


Wünsche Dir noch gute Erholung. Meine Beine sind eigentlich schon wieder ganz locker :-)


LG Billy