Artikel teilen! Der erste Sommertag des Jahres: Nein - ich jammere nicht, daß es heute zu heiß zum Laufen war! Es war einfach wunderschön! Ein ...
Nein - ich jammere nicht, daß es heute zu heiß zum Laufen war! Es war einfach wunderschön!
Einfach loslaufen - im Sonnenschein. Einfach herrlich! Überall lautes Vogelzwitschern. Am Wegesrand sitzt ein Häschen und läßt mich ganz nah herankommen. Nur noch wenige Meter trennen mich von ihm, bevor es wegläuft.
Ich laufe und träume - mit offenen Augen. Manchmal auch mit Geschlossenen. Leider bestehen da diverse Gefahren, also macher ich sie doch wieder auf. Überall duftet es. Alles ist so beruhigend.
Ich liebe, es hier entlang zu laufen. Es ist meine "Haus- und Hofstrecke". Es ist so schön schön, wieder zu Hause zu sein.
Überall ist grün - soweit das Auge reicht.
Die Sonne steht schon tief am Horizont, als ich meinen Lauf beendete.
Ich spüre nicht mehr die Anstrengung des langen Laufes auf dem Rennsteig. Es läuft fast von allein. Immer wieder merke ich, wie gut mir das tägliche Laufen tut. Nichts tut mir weh. Mein Körper schreit geradezu nach Bewegung. Es ist erstaunlich, was das tägliche Laufen bewirken kann. Zumindestens, wenn man es ernsthaft betreibt, wenn man es tut, weil es Freude macht. Wenn es zum Bedürfnis wird. Dann kann man nicht mehr aufhören, man will es nicht.
Ist es eine Sucht? Diese Frage wird mir immer wieder gestellt. Dann lächle ich und denke mir: Eine schönere und gesündere Sucht kann es gar nicht geben...
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