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Veröffentlicht von Petra

So nass sah es gar nicht aus, als ich auf die Terasse trat, um einen kleinen "Wettercheck" zu machen und mich für die richtige Laufkleidung zu entscheiden. Auf der Terasse fühlte es sich auch nicht so kalt an...

Es waren Plusgrade, und der Himmel wolkenverhangen. Aber das macht mir eigentlich nichts aus.

Gemeinsam mit meinem Nachbarn Michael, der für einen Halbmarathon trainiert, hatten wir heute etwa 15km geplant.

Wie schon in der vergangenen Woche machten wir einen Punkt zu Punkt Lauf - das heißt, seine Frau fuhr zu unserem Start und wir liefen der Nidda entlang zurück.

Als wir aus dem Auto ausstiegen, kam uns ein kalter Wind entgegen und es regnete unaufhörlich. Schon nach kurzer Zeit hatte ich eiskalte Beine. Aber - irgendwie mußten wir ja nach Hause kommen...

Also liefen wir tapfer der Nidda entlang, durch Nebel und Regen und Wind. Trotzdem war mir nach einigen Kilometern warm und ich begann, den Regen zu genießen. Wow - was für ein Gefühl. Die Regentropfen im Gesicht, dem Wind trotzend. Nur auf den Oberschenkeln hatte ich das Gefühl, daß jeder Regentropfen wie ein eiskalter Nadelstich auf meinen Körper traf.

Das Tempo war (für mich) ziemlich hoch. Michael könnte vermutlich noch viel schneller laufen. Aber ich nutze unseren gemeinsame Läufe, um vielleicht ja auch mal etwas an Tempo zuzulegen. Ich würde es jetzt nicht unbedingt Tempotraining nennen, aber allein würde ich mich für dieses Geschwindigkeit nicht aufraffen können.

Allerdings ist dieses Tempo für mich schwer auf langen Strecken zu halten. Heute mußte ich wahrscheinlich auch der Fastenzeit Tribut zollen. Als ich merkte, daß der Kreislauf nicht so wollte wie ich, lies ich mich zurückfallen und lief das letzte Stück langsamer allein weiter.

Ich fühlte mich gleich wohler und ließ die letzten Kilomer ruhig ausklingen.  Nach 17km sehr feuchten und matschigen Kilometern war ich wieder zu Hause, total durchnässt, von oben bis unten mit Matsch bespritzt, aber glücklich und natürlich froh, unter die heiße Dusch gehen  zu können.

 

 

 

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Petra 02/22/2013 21:56


Liebe Marianne,


ich sollte mir wohl auch einen schnellen Hund zulegen... :) Aber das geht leider zur Zeit nicht..


Ich wünsch dir ein schönes Wochenende!


Liebe Ramona,


die "Nadelstiche" waren schon nicht ganz ohne... Trotzdem hat es Spaß gemacht. Schneefall ist auch was Feines - ich liebe es, unter wirbelnden Schneeflocken zu laufen.... Leider habe ich das
bisher sehr selten erleben dürfen.


Auch dir wünsche ich ein wunderbares Wochenende!


Liebe Grüße euch beiden


Petra

Ramona 02/19/2013 14:52


Dann fall ich wohl aus der Rolle. Ich bekenne, ich bin Warmduscher! Und ich muss keinen eiskalten Regen haben. Wenn es sich nicht ändern lässt, beiß ich mich da durch. Viel lieber laufe ich bei
dichtem Schneefall.


LG, Ramona

Marianne 02/18/2013 09:28


Täglichläufer sind ja keine Warmduscher , aber solche "Nadelstiche" haben´s schon insich. Und die "Tempoläufe" habe
ich ja jetzt auch häufiger, ohne Balto könnte ich allerdings gar nicht so schnell laufen


Eine schöne Woche wünsche ich dir!


LG Marianne

Petra 02/17/2013 20:15


Und wie gut ich mich gefühlt habe! Einfach klasse!


Ich wünsche dir auch noch einen schönen Abend!


Liebe Grüße


Petra

Kornelia 02/17/2013 16:23


Mir ist es gestern ähnlich ergangen wir Dir mit dem Regen. Von daher kann ich es gut nach empfinden. Doch wenn man so einen Lauf hinter sich hat, fühlt man sich anschließend richtig gut, oder?


Wünsche noch einen schönen Restsonntag.


Lieben Gruß


Kornelia