Tuesday, 24. may 2011 2 24 /05 /Mai /2011 18:37
- Community: Laufen
veröffentlicht in: Laufereignisse

Es ist 0:00Uhr. Mein Körper will schlafen, mein Kopf sagt nein. Die Vorfreude  und die Anspannung lassen das Herz höher schlagen. Der Schlaf will einfach nicht kommen. Ich denke schon darüber nach, einfach jetzt schon loszufahren und gar nicht mehr auf den nicht kommen wollenden Schlaf zu warten.

Während ich darüber nachsinne, ob es noch Zweck hat zu schlafen, muß selbiger wohl doch über mich gekommen sein.

Kurz vor 3 stehe ich auf und schlüpfe in die bereitsgestellten Laufklamotten. Eine Schale Obst, den Läuferbeutel schnappen und los geht das große Abenteuer.

Ich drehte die Musik im Auto weit auf und genieße die Fahrt in den langsam aufsteigenden Tag. Alles war ruhig auf der Straße und mein Navi führte mich zielsicher zum Parkplatz nach Eisenach.

Es ist 5:00Uhr. Ankunft. Der Parkautomat nimmt kein Geld, obwohl später das Parken gebührenpflichtig ist. Mir wird schon ganz mulmig. Hoffentlich habe ich da morgen keinen Strafzettel am Auto kleben

- oder schlimmer noch: Die Vorstellung, das Auto könnte auf irgendeinem Abschleppplatz stehen...

Die anderen Läufer sehen es locker und ich hatte eigentlich auch keine Zeit, mich weiter darum zu kümmern. Jetzt will ich erstmal laufen gehen.

Ich habe einen kurzen Fußweg bis zum Marktplatz, der sich bereits zu füllen beginnt. Musik ertönt aus den Lautsprechern, eine fröhliche Stimmung liegt in der Luft.

 

Bild0170

 

Mein erster Weg führt mich zu den Dixies. Kaum stehe ich in der Schlange habe ich bereits die ersten schönen Begegnungen. Vor mir steht "Schleicher" Jens, der allerdings eher ein Sprinter auf Langdistanzen ist und hinter mir taucht Ines auf. Wir beide haben uns vor 2 Jahren beim Thüringen Ultra gemeinsam verlaufen - und gemeinsam den richtigen Weg wiedergefunden. Sowas schweißt zusammen und seitdem treffen wir uns immer mal wieder bei diversen Läufen.

 

Kurze Zeit später bin ich zurück auf dem Marktplatz, der sich immer mehr füllt.

 

Kurz vorm Start

 

Ich treffe immer mehr bekannte Läufer. Viele freudige Begegnungen, viele nette Gespräche lassen die Zeit wie im Flug vergehen.

Aber eine Begegnung fehlt mir noch. Ich war mit Marcel verabredet. Am Brunnen auf dem Marktplatz. Kein sonderlich guter Treffpunkt, wie ich feststellen mußte. Weil wohl noch viel mehr auf die Idee gekommen sind, sich dort zu treffen.

Ich wollte schon fast aufgeben, als er plötzlich vor mir stand -  mit ihm die Runningfreaks Melanie und Steffen und der Pfälzer Waldläufer Martin. Ich habe mich riesig gefreut über die - wenn auch nur sehr kurze - Begegnung. Leider fehlt Steffen auf dem Bild, der wahrscheinlich gerade selbst versuchte, uns auf seine Kamera zu bannen.

 

Bild0171

 

Aber auf Martins Blog habe ich das komplette Foto mit allen entdeckt. 

Meine Laufpartnerin Ramona ist da, Laufmauselke strahlt über das ganze Gesicht, meine Freunde vom Rennsteiglaufforum, viele Täglich Läufer - es ist wie ein riesiges Treffen unter Freunden.

Ganz besonders hübsch sieht `s Elkli mit ihrem Laufröckchen aus - die Vorfreude ist ihr regelrecht ins Gesicht geschrieben.

 

Bild0177

 

Es ist kurz vor 6. Gleich geht es los. Die Musik wird lauter, das Rennsteiglied ertönt. Diesen Weg auf den Höh`n bin ich oft gegangen... Der Startschuß fällt, wir gehen langsam in Richtung Startbogen. Gleich ist es soweit. Wir laufen los. Endlich!!!!

Ein großes Banner bergrüßt die Rennsteigläufer und wünscht ihnen viel Glück. Ich gehöre dazu, bin ein Teil der großen Läuferfamilie.

Nach wenigen Metern geht es bereits steil bergauf. Ramona und ich nehmen diesen Berg im Laufschritt. Noch wird nicht gegangen, das haben wir uns für später auf.

Wir treffen immer mehr bekannte Läufer - hier ein Schwätzchen, da ein gemeinsames Lachen. Man spürt förmlich die Freude der Läufer auf ihren geliebten Rennsteig.

Noch ist es voll auf dem Weg, ja es gibt sogar einen kleinen Stau. Alles nehmen es locker. Wir haben ja noch 70km Zeit, die verlorenen Sekunden wieder rauszuholen...

Wir  finden recht schnell ein gemeinsames Tempo. Ramona könnte zwar schneller, aber sie will ihren 10. Rennsteiglauf richtig genießen. Da darf der Genuß ruhig schon etwas länger dauern.

 

Kurz nach dem Start

 

Die ersten Kilometer vergehen wie im Flug. Wir quatschen über Gott und die Welt und genießen das grün, die würzige Waldluft. Trotz der frühen Uhrzeit war es schon recht warm, fast alle Läufer hatten sich für kurze Laufbekleidung entschieden, was ja auch richtig war. Jedenfalls zu diesem Zeitpunkt.

 

Wie im letzten Jahr hatte ich mir den Lauf in 3 Etappen aufgeteilt. Die erste bis km 25 auf dem großen Inselsberg, die 2. Etappe bis zum Grenzadler bei km 55 und die letzte Etappe dann bis zum Ziel.

Aber jetzt dachte ich noch nicht an das Ziel - höchstens an das Etappenziel großer Inselsberg. Bis dahin galt es aber so einige hundert Höhenmeter zu erlaufen.

Wir beschlossen, die größeren Anstiege zu gehen, um Kraft zu sparen. Die würden wir sicher später noch brauchen. Ramona verriet mir ihre Taktik: Den Berg anzulaufen und erst später zu gehen.

Von da an suchten wir uns am Berg immer einen Punkt, bis zu welchen wir liefen. Mal war es ein kleiner Baum, mal das grüne R auf dem weißen Schild.

 

An diesem Punkt der Strecke - wir hatten gerade Evi getroffen - mußten wir uns erst einmal umdrehen und den wunderschönen Ausblick auf die Wartburg genießen und fotografieren. Soviel Zeit muß sein, wir rennen ja nicht um Sekunden...

 

Bild0180

 

Weiter gehts, meist bergauf, selten bergab. Es wird steiler und steiler - nur noch wenige Meter trennen uns vom großen Inselsberg, unserem ersten Etappenziel.

Nach knapp 3 1/2 Stunden stehen wir hier, am Kilometerschild 25 - aus dem Handy ertönt das Rennsteiglied. Ihr wißt schon: Diesen Weg auf den Höh`n bin ich oft gegangen...

 

Bild0181

 

Nach dem obligatorischen Fototermin laufen wir nun bergab- und das ziemlich heftig. Auf nur 1,3km geht es 150 Höhenmeter bergab - das geht ganz schön auf die Oberschenkel. Aber wir passen auf und laufen nicht zu schnell. 

Die nächste Verpflegungsstelle an der Grenzwiese ist erreicht. Wir trinken Schleim, lutschen gesalzene Zitronenecken  und befreien unsere Schuhe von diversen kleinen Steinchen, welche wir zuhauf mit unserem Schlurfschritt durch die Gegend geschleudert haben. Es ist eben ein richtiger Crosslauf, nichts für Asphaltfetischisten.

Frisch gestärkt ziehen wir weiter - in dem Wissen, daß wir beim Erreichen der nächsten Verpflegungsstelle schon die Hälfte der Strecke erreicht haben werden. Es geht bergauf, bergab - im stetigen Wechsel. Die Strecke ist abwechslungsreich und wunderschön. Die Bäume des Waldes spenden uns Schatten - ich fühle mich rundum wohl. Nur Ramona versetzte mich einen Moment in Schrecken, als sie stürzte. Aber das Knie war nur leicht aufgeschürft und sie konnte ohne Probleme weiterlaufen.

 

An der Ebertswiese erwartet uns eine große Überraschung, über die ich hier ja bereits berichtet hatte. Hier noch ein Foto von Karl Heinz, das entstand während Ramona ihr lädiertes Knie desinfizieren lies. Danke, lieber Karl Heinz - für die wunderbare Begegnung und die schönen Fotos!!

 

Die Hälfte ist geschafft

 

Immer noch verging die Zeit wie im Flug. Mittlerweile trafen sich die gleichen Läufer immer wieder - mal überholten wir, mal wurden wir überholt.

Inzwischen waren wir auf dem Streckenteil, auf dem die 36km Walker zu uns stießen. In mir keimte die Hoffnung auf, meinen Mann Rainer und meine Freunde Beate und Ines zu treffen, die diese Strecke in Angriff genommen hatten.

Ein kurzes Telefonat an diesem Kilometerschild aber sagte mir, daß es wohl nichts werden würde mit dem Überholen. Sie waren einfach zu schnell für mich...

 

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Nur noch wenige Kilometer bis zum Grenzadler - unserem zweiten Etappenziel. Dort würden Rainer, Ines und Beate in ihrem Ziel auf uns warten - war das ein schönes Gefühl!

Die letzten Kilometer bis zum Grenzadler zogen sich ein wenig. Der Himmel hatte sich zugezogen, hinter uns tat sich eine schwarze Wand auf. Plötzlich donnerte es und über uns ergoß sich ein Regenguß, der keine Stelle an unseren Körpern trocken lies... Total durchnässt kamen wir am Grenzadler an und wurden von unseren 3 Walkern herzlich begrüßt.

Leider gibt es wegen des Wetters kein Foto von unserem Treffen. Wir gingen kurz unter das Zelt, um uns ein wenig vor dem Regenguß zu schützen. Das Problem allerdings war nicht das Wasser, sondern der plötzliche kalte Wind, der uns ganz schnell auskühlen lies.

Während Ramona von einer Lauffreundin einen Regenumhang erhielt, bekam ich von den netten Helfern an der Verpflegungsstelle einen "Müllsack" mit ausgeschnittenen Armen. Das war zwar nicht unbedingt reif für einen Schönheitswettbewerb, hielt aber den nun kalten Wind ab und ließ uns nicht auskühlen.

Nein - ein Foto gibt es davon nicht, unser zwischenzeitliche "Schönheit" bleibt unser Geheimnis...

Aber nach nur wenigen Kilometern entledigten wir uns wieder unseres Regenschutzes. Nach einem steilen Berg (welcher war das eigentlich?) wurde uns warm und erst zog ich und später auch Ramona ihre Regenkleidung wieder aus.

Nun hatten wir vielleicht etwa 10km vor uns - und immer noch fühlten wir uns gut und konnten gleichmäßig laufen. Nur bergauf lief nicht mehr viel, da bevorzugten wir inzwischen den Walkingstil. Naja - Ramona hätte vielleicht noch den einen oder anderen Hügel im Laufschritt erklommen, aber da fehlte dann bei mir doch ein wenig die Kraft.

Aber die letzten Kilometer ging es ja nur noch bergab - und diese wollten wir  mögichst locker laufen. Und das klappte auch! Vielleicht nicht unbedingt mit höchsten Tempo, aber wir liefen jeden der verdammten letzten Kilometer!

Jetzt kam es - das Kilometerschild 70, dann die 71, die 72.... Nur noch durch die Gärten, über die Straße, einen kleinen Hügel, der für mich Mount Everestzüge annahm und  schon waren wir auf dem Sportplatz.

Wir laufen die letzten hundert Meter unter dem Jubel der Zuschauer, sogar für einen Schlußspurt haben wir noch Kraft. Hand in Hand laufen wir durchs Ziel. Wir haben es geschafft! Gemeinsam haben wir die 72,7km auf dem Rennsteig bewältigt. Im Ziel überwältigen mich die Emotionen. Ich lache und heule gleichzeitig, falle Ramona um den Hals und lasse mir mit Stolz und Freude die Medaille um den Hals hängen.

Ich kann nicht beschreiben, was ich nach diesem Lauf empfungen habe. Es war einfach ein unbeschreibliches Glücksgefühl. Leider habe ich kein Zielfoto von uns beiden - aber diese unglaubliche Glücksgefühl bleibt in unseren Herzen.

 

Weitere Fotos vom Start und einige auch von unterwegs findet ihr hier.

Eigentlich unwichtig, aber trotzdem schön: Wir haben 10 Stunden und 25min gebraucht. Das waren für mich  eine Stunde und 20min weniger als im Vorjahr.

Tja und  nun fehlt nur noch der 3. Teil meines Berichtes - über die obligatorische Läuferparty und die dazugehörigen Fotos. Freut euch drauf!

von Petra
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Kommentare

Das liest sich so schön, als ob ich mit dabei gewesen wäre. Ich wäre es auch gerne gewesen! Aber. Irgendwann werde ich Asphaltfetischist*lach* mich auch auf den Rennsteig wagen!

Kommentarnr1 gepostet von muddi am 24.05.2011 um 21h37

Hallo liebe Muddi,

ich habe Dich vermißt auf dem Rennsteig! Es wäre superschön gewesen, dich dort zu treffen. Aber auch im nächsten Jahr gibt es wieder den Rennsteiglauf - wie wärs? Auch Asphaltfetischisten können den genießen!

Viele liebe Grüße

Petra

Kommentarnr2 gepostet von Petra am 24.05.2011 um 21h41

Ich finde es beeindruckend, wie du von Jahr zu Jahr schneller wirst und trotzdem den Genuß nicht verlierst. Nächstes Jahr haben wir 40fachen Spaß und vielleicht hast du dann nebenbei eine einstelligs Stundenzahl. Aber was zählen Zeiten gegen den Spaß

Jörg

Kommentarnr3 gepostet von jörg am 25.05.2011 um 08h45

Lieber Jörg,

manchmal erschrecke ich selbst über mich... Aber es wird schon so sein, daß man erst einige Jahre laufen muß, bis ein wenig mehr Tempo möglich ist. (jedenfalls wenn man so talentfrei ist wie ich )  Dazu kommt aber auch, daß ich zu Beginn des Jahres wiedermal ein paar Kilo verloren habe, die ich dann weniger über die Berge schleppen mußte.... *grins* Klar wäre es schön, vorne einstellig zu sein - aber wenn ich dieses Ziel nur erreichen kann, wenn der Spaß auf der Strecke bleibt - dann wird dies nicht mein Ziel sein. Der Spaß am Laufen ist für mich das Allerwichtigste und das wird es auch bleiben!

Viele liebe Grüße

Petra

Antwort von Petra am 25.05.2011 um 19h26

Das liest sich so schön und leicht und locker. Hast Du prima geschafft!!

Man merkt, dass der Rennsteig für Dich ein Läuferhöhepunkt in jedem Jahr ist. Schön ist das.

Erhole Dich gut!

Liebe Grüße

Kornelia

Kommentarnr4 gepostet von Kornelia am 25.05.2011 um 09h39

Ja, liebe Kornelia - der Rennsteig ist mein wichtigster Jahreshöhepunkt. Auf den möchte ich nicht verzichten und ich hoffe, daß ihn noch lange laufen kann. Vielleicht hast du ja auch mal Lust???

rennsteigfreudige Grüße

Petra

Antwort von Petra am 25.05.2011 um 19h27

Sehr schöner Bericht liebe Petra und tolle Fotos. Glückwunsch noch mal zu eurer supertollen Zeit, auch wenn sie unwichtig ist. Erhol dich gut. Sag mal konnten deine Beine Sonntag schon wieder laufen??? Also meine nicht..

LG Katrin

Kommentarnr5 gepostet von Katrin am 25.05.2011 um 10h01

Hi Katrin - ich bin Täglich Läuferin! Logisch, daß ich am Sonntag wieder laufen gegangen bin - allerdings nur eine kleine Runde. Und wenn man meint es geht überhaupt nicht - doch es geht! Im Gegenteil, die Muskulatur lockert sich dadurch recht schnell und der Muskelkater wird nicht so schlimm. Probiere es doch mal...

Viele liebe Grüße

Petra

Antwort von Petra am 25.05.2011 um 19h28
Liebe Petra, herzlichen Glückwunsch zu diesem grandiosen Lauferlebnis. Wie ich eben erst bei Steffen schrieb, muß das ein wahrhaft unbeschreibliches Ereignis gewesen sein. Auch bei Dir ist die Euphorie nicht zu überlesen. Und ja, wenn man so wunderbare Menschen wie Melanie & Steffen und Marcel kennenlernen darf, ist das mehr als verständlich. Wahrscheinlich wirst Du Dich immer mit einem Lächeln an diesen schönen Tag zurückbesinnen. Liebe Grüße Marcus
Kommentarnr6 gepostet von Täglichläufer am 25.05.2011 um 13h04

Lieber Marcus,

genauso ist es. Der Rennsteiglauf lebt von seiner wunderbaren Naturstrecke und von den wunderbaren Menschen, die man dort trifft und kennenlernt. An diesen Tag werde ich noch lange zurückdenken - und die Vorfreude auf das nächste Jahr ist auch schon wieder da.

Viele liebe Grüße

Petra

Antwort von Petra am 25.05.2011 um 19h30

Es liest sich wie ein großes fröhliches Familienfest. Solche emotionalen Erlerbnisse schweißen sicherlich zusammen. Ein schöner Bericht, lieber Petra, der es einem ermöglicht eine Vorstellung von diesem ganz besonderen Lauf und einem tollen Naturerlebnis zu bekommen.

Nochmals Glückwunsch zu der großartigen Leistung, Dir und Deiner sportlichen Mitstreiterin!

Kommentarnr7 gepostet von Dietmar am 25.05.2011 um 14h10

Nochmals herzlichen Dank, lieber Dietmar! Es freut mich sehr, daß die der Bericht gefallen und vielleicht sogar Lust gemacht hat?

Ramona wird deinen Glückwunsch ganz bestimmt hier lesen und sich ebenfalls sehr darüber freuen.

Sei herzlich gegrüßt

Petra

Antwort von Petra am 25.05.2011 um 19h33

Liebe Petra,

nochmals herzlichen Glückwunsch zu eurem tollen Finish. Ich habe mich sooo gefreut, euren Zieleinlauf miterleben zu können. Ihr seid einfach großartig!!! Dein Bericht liest sich so leicht und beschwingt - so saht ihr auch im Ziel aus!!! Ich freu mich jedenfalls schon auf die Ruhr und hoffe bis dahin wieder fit zu sein.

Liebe Grüße

Marianne

 

Kommentarnr8 gepostet von Marianne am 25.05.2011 um 19h26

Liebe Marianne,

ich habe mich auch sehr gefreut, euch alle im Ziel zu sehen und mich mit euch zu freuen. Es muß bitter für dich gewesen sein, nicht mitlaufen zu können. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, daß du bald wieder fit bist. Schließlich wollen wir alle gemeinsam die Ruhr erobern! Da werden wir wieder viele gemeinsame Schritte bewältigen - ich freu mich schon riesig!

Viele liebe  Grüße

Petra

Kommentarnr9 gepostet von Petra am 25.05.2011 um 19h40

Liebe Petra, danke für den sehr emothionalen Bericht! Es war aber auch ein sehr schöner Lauf mit vielen schönen Erlebnissen. Der Regen war schlussendlich auch gar nicht so schlimm.

Schickst du mir bei Gelegenheit noch die Bilder?

Danke für den schönen Tag, den ich mit dir gemeinsam verbringen durfte!

Liebe Grüße

Ramona

Kommentarnr10 gepostet von Ramona am 25.05.2011 um 22h35

Liebe Ramona,

an den Regen denke ich schon gar nicht mehr... Der hat mich nicht gestört - bloß. daß mir plötzlich so kalt wurde. Deshalb war ich freoh, daß wir die Umhänge hatten, die haben den Wind abgehalten.

Die Bilder schicke ich dir am Wochenende. Hast du schon unsere Bilder beim Fototeam Müller gesehen? Das sind ziemlich viele, aber man kann kaum erkennen, ob sie wirklich gut geworden sind.

Der Dank ist ganz meinerseits. Es war ein wunderschöner Tag!

Viele liebe Grüße

Petra

Antwort von Petra am 26.05.2011 um 19h11

Nochmal ganz herzlichen Glückwunsch zu deinem/eurem tollen Lauf. Gemeinsam macht sowas noch viel mehr Spaß.

Wenn ich die vielen Berichte lese, komme ich immer mehr zur Erkenntnis, dass ich das auch mal laufen will. Aber zum 40. erst mal den Marathon, daman ja nicht den zweiten Schritt vor dem ersten machen soll ;-).

Ich wünsche dir weiterhin viele schöne Lauferlebnisse. LG Anett

Kommentarnr11 gepostet von Anett am 25.05.2011 um 22h40

Liebe Anett,

vielen lieben Dank für Deine Glückwünsche. Ich würde mich riesig freuen, wenn du nächstes Jahr den ersten Schritt machst... Es wird dir gefallen, da bin ich mir sicher. Und das Jahr geht schnell vorbei!

Viele liebe Grüße

Petra

 

Antwort von Petra am 26.05.2011 um 19h13

Ich Dösel habe die Wartburg gar nicht gesehen!! Aber dafür wurde ich nicht nass ;-) Wir haben zwar den Donner gehört, dachten aber dass der regen vorbei zieht. Aber egal- so oder so war es ein unbeschreibliches Erlebnis und nächstes Jahr sind wir wieder dabei!

Ps.: gerade so einen Lauf wie ihr hattet macht doch den Rennsteig aus !Toll!

 

Kommentarnr12 gepostet von Martin am 26.05.2011 um 09h33

Lieber Marcel,

und nächstes Jahr drehst du dich an dieser Stelle um und wirst die Wartburg sehen!

Das ist so ein grandioser Anblick - tausendmal schöner als auf dem Foto. Du wirst zwar ein paar Sekunden langsamer sein, aber dafür um ein Bild in deinem Herzen reicher.

Ich freu mich auf ein Wiedersehen mit dir!

Viele Grüße

Petra

Antwort von Petra am 26.05.2011 um 19h24

Na, du rasende Maus, zunächst mal herzlichen Glückwunsch zu diesem Meisterstück. Das hast Du ganz grandios hinbekommen. Deinen bericht habe ich gerade sehr genossen, alle Freude, alles Glück kann man hier herauslesen und die Liebe zum Laufen und die Liebe zu dieser schönen Landschaft ebenso.

Der Läufer ganz rechts auf Deinem Foto, der ist mir auch begegnet und ich habe ihn wegen seines Shirts angesprochen. Er erzählte mir dann auch, dass er früher mal Drogen nahm und dies nun sein erster RSL sei. Da war ich sehr begeistert. Im Ziel traf ich ihn nochmal und man sah im seine Freude über das Geschaffte sehr an und ich konnte ihm noch gratulieren.

Einen dicken Gruß

von Silke

Kommentarnr13 gepostet von Hoppelchen am 26.05.2011 um 12h39

Liebe Silke,

Erst einmal gratuliere ich dir ebenfalls ganz herzlich zu deinem tolltn Lauf - und das so kurz nach dem MIAU.

Vielen, vielen Dank für deine Glückwünsche und das "rasende Rennmaus" Kompliment

Auch wenn ich nach wie vor ganz weit weg bin von irgendwelchen Superzeiten: Das hier ist für mich ein riesengroßer Erfolg. Am meisten aber, weil ich ihn locker hingekriegt habe, ohne mir Stress zu machen. Wir sind gleichmäßig durchgelaufen. Für mich ist das eine Bestätigung, daß man sowas schaffen kann auch wenn man nicht unbedingt den höchsten Kilometerdurchschnitt bringt. Es geht auch mit weniger - aber gezielt gelaufenen Kilometern.

Und nun bin ich einfach nur glücklich und freue mich auf die nächsten Läufe.

Der jungen Mann, den du meinst - das ist Marcel, den ich bisher nur über die Blogs kannte und nun persönlich kennenlernen durfte.

Wenn du bei ihm lesen magst - du findest den link auf meiner Seite. Es ist ein toller Sportler und ein Vorbild!

Viele liebe Grüße

Petra

 

 

Antwort von Petra am 26.05.2011 um 19h21

Ganz dicke GRATULATIONSWÜNSCHE zu Deinem Erfolg - lie Petra!!! 72,2 KM ist eine verdammt stolze Hausnummer - klar dass Du dann lachen und weinen  gleichzeitig kannst. Du kannst verdammt stolz auf Dich sein. Geniesse lange - lange - lange die Gefühle und erhole Dich gut

Kommentarnr14 gepostet von Angelika am 27.05.2011 um 08h12

Vielen, vielen Dank, liebe Angelika!

Der Lauf wirkt immer noch in mir nach, das positve, ja Glücksgefühl ist sehr intensiv. In solchen Momenten denke ich auch ganz oft daran, was für ein Mensch ich noch vor wenigen Jahren war. Übergewichtig, bewegunsfaul, Couchpotatoe - unsportlich. Ich war so etwa das, was heute der Durchschnitt der Bevölkerung meiner Altersgruppe ist.

Das ich da herausgekommen bin - das ist es, was mich so stolz macht. Gerade auch unter diesem Blickwinkel bin ich glücklich, solch eine Strecke überhaupt zu schaffen. Ich habe meinen Weg gefunden und ich hoffe, daß ich noch ganz alle laufen kann.

Viele liebe Grüße

Petra

Kommentarnr15 gepostet von Petra am 27.05.2011 um 11h44

Einen lieben Gruß schicke ich Dir.

Merkwürdigerweise ist mein Kommentar abhandengekommen. Und nun lässt mich meine Erinnerung an das Geschriebene bißle im Stich.

Das Laufen auf dem Rennsteig, die gesamte Atmosphäre hat etwas Bezauberndes, Magisches. Obwohl so viele Menschen dabei sind, ist eine gewisse Ruhe über allem.

Und im nächsten Jahr sind wir wieder dabei.

Sei in Gedanken feste umärmelt, Du liebe Petra.

´s Elkli

Kommentarnr16 gepostet von Elke am 3.06.2011 um 21h24
Liebes Elkli, schön, mal wieder was von dir zu hören... Du hast vollkommen recht - der Rennsteig hat was "Magisches" - da muß man einfach immer wieder hin. Ich möchte dir auch noch einmal ganz herzlich zu deiner immensen Leistung gratulieren. Du hast dich so toll durchgekämpft! Es war so schön, dich wieder mal zu treffen. Spätestens nächstes Jahr auf dem Rennsteig sehen wir uns wieder! Viele liebe Grüße - fühl dich auch ganz fest gedrückt! Petra
Kommentarnr17 gepostet von Petra am 3.06.2011 um 22h41

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