Artikel teilen! Die Ruhreroberung Teil 2: Nach einer mehr oder weniger (un)ruhigen Nacht im Kanuclub und einem guten Frühstück (hier HD mit einem äußerst lec ...
Nach einer mehr oder weniger (un)ruhigen Nacht im Kanuclub und einem guten Frühstück (hier HD mit einem äußerst leckeren Fruchtmus, welches nicht gekaut werden muß*grins*)
waren wir bereit für die 2. Etappe, die uns über 37km nach Hattingen führte. Heike und ich - wir waren heute die "rosa Zwillingsschwestern" - sie war als Favoritin und ich als Naturtalent am Start.
Meine Beine fühlten sich richtig gut an, ich hatte nicht das Gefühl, gestern bereits 28km gelaufen zu sein. Irgendwie spüre ich immer mehr, wie mich das tägliche Laufen verändert, wie sich der Körper an seine tägliche Besegung gewöhnt. Auch alle anderen waren fit. Heike und Marianne wollten sich auf dem Rad abwechseln, so daß Frank uns ebenfalls auf dem Rad begleiten konnte. Die Stimmung war klasse.
Wir gingen hinauf auf die Brücke und trabten langsam los. Nur die ersten Kilometer fielen ein wenig schwer, aber als die Muskeln warm wurden, lief es gleich viel besser. Der Himmel war bewökt und der Regen der Nacht hatte die Temperaturen etwas abgekühlt. Eigentlich fast perfektes Laufwetter, so könnte es bleiben.
Auch Grobi lief tapfer mit uns und Marianne fühlte sich von Kilometer zu Kilometer besser. Von ihrer Verletzung und dem damit verbundenen fehlenden Laufkilometern war nichts zu spüren. Von einem Wechsel nach jedem 5. Kilometer war schon nicht mehr die Rede - Marianne wollte laufen und Heike fühlte sich auf dem Rad recht wohl.
Trotz ausgiebigem Frühstück freuten wir uns auf die erste Verpflegungsstelle, die Hanka, Uwe und Susanne wieder liebevoll vorbereitet hatten. Zum Zeichen des Dankes beglückten wir sie zum
Abschied mir unserer wiederum sehr falsch gesungenen "Ruhreroberungshymne". (Ich glaube, sie waren ganz froh, als wie fertig waren
)
Weiter gings. Mir war nach der Pause etwas kalt, aber das gab sich schnell wieder. Vor uns lag jetzt ein urwüchsiges Stück Ruhr. Von den Industrieanlagen der ersten Etappe war nicht mehr viel zu sehen, dafür Natur pur:
Jeder lief sein Tempo, aber immer wieder warteten wir aufeinander. In diese kleinen Pausen hatten wir viel Spaß - vor allem bei Stefans kleiner Duathloneinlage.
Auch eine kleine Wasser- Erfrischung tat gut, denn inzwischen hatten sich die Wolken zurückgezogen und die Sonne strahlte mit unserer Laune um die Wette.
Auch Susanne kam locker und leichtfüßig an und gab das Signal zum Aufbruch für alle.
Weiter ging es, locker und flockig und gegen die inzwischen immer stärker werdenden Hitze ankämpfend. Links und rechts bot sich und ein herrliches Stück Natur. Ganz besonders niedlich fand ich das kleine Lämmchen und die anderen Schafe...
Nun war es nicht mehr weit bis nach Hattingen. Noch eine kleine Pause ....
.... nein, ich bin nicht so kaputt, wie das aussieht!
Als wir wieder beisammen waren, liefen wir die letzten beiden Kilometer bis zum Zeltplatz gemeinsam - immer ein Lied auf den Lippen. Dank Stefans Kreativität fiel uns auch immer wieder ein Lied ein - bloß mehr als die erste Strophe oder den Refrain kannten wir meist nicht. Beim Einlauf auf den Zeltplatz ertönte natürlich wieder unsere Hymne...
Nach dem alle Autos geholt und die Zelte aufgebaut waren, konnten wir erstmal diese Kreation bestaunen. Soll das etwa ein Zelt sein??? Männer - was habt ihr aus Christels Zelt gemacht?
Unsere lieben Verpflegungsspezialisten hatten alles für ein tolles Abendessen eingekauft.
Es gab alles, was das Herz begehrt. Wir liesen uns das Essen und das Bier schmecken und genossen den schönen Abend. Diesmal blieben wir vom Regen verschont.
Müde fielen wir in unsere Betten bzw. Luftmatratze. Auch Christel konnte sich schlafen legen. Die Männer hatten inzwischen nachgebessert...
Weitere Bilder findet ihr hier.
Blöder Blog - man kommt immer auf neue Ideen.
Klingt irgendwie toll.
Lieber Marcus,
ich habe diese 4 Tage sowas von genossen und ich habe es geschafft, total abzuschalten. Es gibt einfach nichts Schöneres, als durch die Natur zu laufen und mit allen Sinnen zu genießen. Am Schönsten aber ist es, wenn man unterwegs soviele Tiere sieht - und ganz besonders die Schafis und das Baby-Schaf...
Ich wünsche dir ebenfalls noch eine schöne Restwoche mit tollen Läufen.
Viele liebe Grüße
Petra
Schöne Bilder sind das wieder. Dazu der Bericht - schade, dass ich nicht dabei sein konnte. Ohne Umzug war es schon schwierig, doch mit dem Umzug ging es nun gar nicht. Wirklich schade!
Bin schon gespannt auf Teil 3!
Liebe Ramona,
es wäre toll gewesen, wenn du dabei gewesen wärst. Aber es geht nicht immer nur nach unseren Wünschen. Vielleicht klappt es ja beim nächsten Mal.
Viele liebe Grüße
Petra
Wieder sehr schöne Bilder sind das und ein schöner Bericht noch dazu. Ich bin froh, wenigstens am Wochenende dabei gewesen zu sein.
Liebe Grüße
Kornelia
Ja, das war wirklich sehr schön, daß du am Wochenende mitlaufen konntest!
Viele liebe Grüße
Petra
Ja, liebe Petra, das wäre sehr schön, wenn das mal klappen würde.
Ich drück schonmal die Daumen fürs nächste Jahr!
Danke, ebenfalls für dich!
Liebe Petra, vielen Dank für Dein Berichten und die schönen Bilder. Es ist fast, als wäre man dabei gewesen. Man sieht, das Ihr mal wieder viel Spaß hattet.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Liebe Grüße
Elke
Liebe Elke,
ich habe dich vermisst - schade, daß du nicht dabeisein konntest!
Viele liebe Grüße
Petra
Ja, es wäre schön gewesen, aber man kann nicht überaall sein.
Vielleicht klappt es ja mal wieder bei einem anderen Eroberungslauf.
Wenn ich Rentner bin, dann bin ich überall dabei.
Aber bis dahin muß ich mit meinen Urlaubstagen haushalten.
Aber es macht auch Spß, Eure Berichte zu lesen und die Bilder zu betrachten.
Liebe Grüße
Elke
Liebe Petra,
auch Teil 2 ist super.
Liebe Grüße
Erika