Artikel teilen! Die Ruhreroberung - das Finale: Nach einer durchregneten Nacht im Zelt erwachten wir - und: Wir waren noch trocken! Das Zelt hatte dicht gehalten ...
Nach einer durchregneten Nacht im Zelt erwachten wir - und: Wir waren noch trocken! Das Zelt hatte dicht gehalten und ich habe sogar das Geräusch der "beruhigenden" Regentropfen genossen. Ein schönes Gefühl, im warmen Schlafsack und draußen regnet es...
Aber das Wetter hatte ein Einsehen mit uns - der Morgen war klar und es regnete nicht mehr. Dafür hatte sich die Luft merklich abgekühlt, was uns aber zum Laufen ganz recht war.
Nach einem wiederum sehr umfangreichen Frühstück furh diesmal die gesamte "Vorhut" nach Schwerte, um die Autos zum Zielort Schwerte zu bringen.
Der "Rest" nutzte die Zeit zum Quatschen und zum Laufuhr suchen. Diese hatte Esther in einem Anflug von Vergesslichkeit auf dem Auto des Bussis liegen gelassen und der Bus fuhr gerade über die Autobahn...
Aber nach wenigen Minuten kam die erlösenden Nachricht, daß der Garmion immer noch dort lag, wo er lag...
Es dauerte nicht lange, bis alle zurück waren und wir starten konnten. Etwa 18km lagen vor uns - die Kürzeste der 4 Etappen.
Heike stieg heute vom Rad und lief mit uns, Susanne walkte die komplette Strecke.
Von der Industrie des Ruhrgebietes war nun überhaupt nichts mehr zu sehen. Die Strecke war einfach naturnah und wunderschön.
Nach einer kurzen Getränkepause liefen wir nun entlang derr linken Seite des Hengsteysees. Diese Stück war der für mich schönste Teil der gesamten Ruhreroberung. Es ging leicht wellig auf einem schönen Trailweg entlang des Sees. Vorneweg Esther, die heute für ordentlich Tempo sorgte und uns allen gezeigt hat, was in ihr steckt. Sie hatte sich sozusagen auf "Es geht mir heute gut und es läuft gut" programmiert und uns somit bewiesen, daß Laufen doch Kopfsache ist...
Noch eine letzte Verpflegung....
Balto lag in aller Ruhe am Auto und lies sich durch nichts aus der Ruhe bringen...
Oh doch - ein bisserl will er spielen - aber bloß nicht aufstehen!
Der See lag nun hinter uns und wir liefen mitten durch den Wald. Alle freuten sich auf das Ziel und es ging allen gut. Aber vorher konnten wir noch die Ankunft einer Gruppe Kanuten bewundern - die von uns ordentlich mit Beifall bedacht wurden. Stefan gibt mit Kennerblick mehr oder weniger fachmännische Kommentare ab
und Michael und die Damen sehen sich das Spektakel aus sicherer Perspektive an:
Im Beifall für die Kanuten geht sogar fast die Ankunft von Susanne und Judith unter....
Beide haben sich fantastisch durchgekämpft. Gemeinsam liefen wir nun bis zum Ziel - Susanne gab das Tempo an und wir wurden immer fröhlicher. Das Ziel war nahe und wir freuten uns auf die Ruhrtaufe...
Leider hatten wir nicht so einen spektakulären Zieleinlauf wie im Vorjahr - aber das war uns egal. Wir freuten uns einfach, jubelten und lagen uns in den Armen. Es war geschafft!
Da nun doch ein netter Radfahrer auftauchte, bekamen wir sogar ein Foto mit uns allen - den Radfahrern, Walkern, Läufern und natürlich unseren Begleithunden Grobi und Balto. Diese liesen sich allerdings nicht dazu zu bewegen, in die Kamera zu schauen....
Frank hatte noch ein paar Überraschungen für uns - die Krönung und die Ruhrtaufe. Aber das hebe ich mir für den letzten Teil meines Berichtes auf - sozusagen der Epilog...
Ach das klingt so richtig schön. Scheint viel Spaß gemacht zu haben.
Grüße
Jetzt bin auch ich endlich mit dem vielen Lesen der Berichte nachgekommen. Liebe Petra, vielen Dank für deine Zeilen und die wunderbaren Fotos. Ich werde noch lange an unsere gemeinsamen Kilometer und den Ruhrlauf denken, es war ein tolles Erlebnis. Wir hören ja in den nächsten Tagen noch voneinander, bis dahin
liebe Grüße - auch an Rainer -
Marianne
Danke für deinen ausführlichen Bericht. Da habt ihr wirklich ein tolles Erlebnis gehabt. Vielleicht klappt es im nächsten Jahr, dass ich auch dabei sein kann. Mal schauen, wann der nächste Termin "eröffnet" wird.
Liebe Grüße
Ramona