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Veröffentlicht von Petra

So steht es auf der Rückseite des Finisher Shirts, welches ich am Liebsten nie wieder ausziehen würde....

 

Ultra-Zermatt 4773

 

Ich glaube, mir war gar nicht so recht bewußt, auf was ich mich hier eingelassen habe. Kurz nach dem Hammer vom Thüringen Ultra fuhren wir im Rahmen einer Laufreise nach Zermatt zum Zermatt Marathon. Eigentlich ist das ja ein Bergmarathon, aber anlässlich des 10jährigen Jubiläums hatten sich die Veranstalter was besonderes ausgedacht. Für die ganz "Harten" endete der Marathon nicht nach 42,195km auf dem Riffelberg, sondern nach weiteren 3,4km und zusätzlichen 500 Höhenmetern. Für diese "Zusatzschleife" gab es insgesamt 700 Startplätze, die innerhalb kürzester Zeit "ausverkauft" waren.

Einer dieser Startplätze auf den Gornergrat gehörte seit Jahresbeginn mir und ich freute mich tierisch auf diesen Berglauf. Es war mein erster Berglauf in dieser Höhe. Die Höhenmeter im Thüringer Wald waren eine gute Vorbereitung, auch wenn diese bei weiten nicht an die Höhenmeter der Alpen heranreichten.

Aber egal, ich saß frohen Mutes und optimistisch im Bus nach Zermatt - gemeinsam mit mehr als 30 "Laufverrückten". Viele Bekannte und Freunde waren unter den Läufern und so versprach diese Reise sehr schön und lustig zu werden. Sogar im Glacierexpress durften wir fahren...

Am Freitag hatten wir Zeit und Muße, eine schöne Wanderung zu unternehmen und die Ziel- und Laufgegend ein wenig zu erkunden.

Gemeinsam mit Elke und Jens fuhren wir aufs Gornergrat.

Ultra-Zermatt-4438.JPG

 

 

Von dort liefen wir - entgegengesetzt zur Laufstrecke nach unten zum Riffelberg. Am KM- Schild 45 blieben wir ehrfürchtig stehen. Wenn wir morgen dort ankommen, haben wir es fast geschafft...

 

Ultra-Zermatt 4461

 

Aber bei dieser Steigerung war vermutlich nur noch "Kampfwandern" angesagt, oder "Rumkrebsen" - falls wir überhaupt soweit kommen würden... Alles, was wir jetzt steil bergab gingen, hieß es morgen bergauf zu laufen....

Mein Respekt wuchs von Minute zu Minute. Auf was hatte ich mich da bloß eingelassen?

Aber nun war es zu spät, um zu kneifen und all die anderen mußten da ja schließlich auch hinauf. Warum sollte ich das nicht schaffen?

Naklar, die Beine waren noch ein wenig müde vom 100er beim Thüringen Ultra - auch wenn ich die wenigen Tage zwischen diesen Läufen gut zur Erholung genutzt hatte.

Am nächsten Morgen erwartete uns traumhaftes Wetter. Ein Blick aus dem Fenster ließ einen wunderschönen Lauf erwarten. Die Berge erstrahlten im Dunkelrot der aufgehenden Sonne - es war ein Anblick, von dem man sich nur schwer losreisen konnte.

 

Ultra-Zermatt 4513

 

Nach einem kleinen Frühstück und der über alles stehenden Frage "Was ziehe ich an" bzw. "Was nehme ich mit" ? trafen wir uns zur Abfahrt nach Skt. Niklaus.

 

Ultra-Zermatt 4530

 

Aus Ehrfurcht und Respekt vor den Bergen habe ich Rainer einen kompletten Satz Laufsachen sowie ein Langartmshirt und eine Regenjacke mitgegeben, die er mir nach Dedarf an verschiedenen Stellen in den Bergen geben kann. Das war mir sehr wichtig, daß es auf mehr als 2000m Höhe schon empfindlich kühler sein kann.

Nach unserer Ankunft im Startort trafen wir uns erstmal zum "Fotoshooting" unter dem Startbogen:

 

Ultra-Zermatt 4536

 

Ganz entspannt gaben wir unsere Läuferbeutel ab - die meisten hatten sich doch entschlossen, kurz zu laufen, auch ich gab Rainer meine Armlinge.

Wir trafen viele Bekannte - auch unser Präsident des Rennsteiglaufvereines Jürgen und seine Frau Sabine waren da.

Ultra-Zermatt 4564

 

Sogar unser Busfahrer Jürgen lies sich von der allgemeinen Euphorie anstecken und lief in einem frei gewordenen Staffelplatz einen Halbmarathon.

Ultra-Zermatt 4561

 

Die Zeit bis zum Start verging wie im Flug - und schon ging es los. Wie es nicht anders zu erwarten war, ging es gleich bergauf... Ca 500 Höhenmetern auf den ersten 20km waren zu erlaufen. Scheint recht wenig, wenn man an die dann noch "fehlenden" knapp 2000 Höhenmeter auf dem 2. Teil denkt...

Aber auch diese 500 Höhenmeter hatten es schon in sich.  Aber ich lief locker in meinem Tempo, ohne mir irgendwelchen Zeitdruck zu machen. Kurz nach dem Start sah ich bereits das erste bekannte Gesicht: Sabine stand am Straßenrand und jubelte mir zu. Elke, Jens und Gabi und die anderen Ultras unserer Truppe waren bereits meinen Blicken entschwunden. Sie würde ich wohl erst im Ziel wieder sehen... Die Marathonis starteten eine halbe Stunde später, von diesen startern würden  mich wohl unterwegs einige überholen.

Ganz besonders gefreut habe ich mich, unterwegs Didi, den ich bis dahin nur virtuell kannte, real zu begegnen.

Trotz der Anstrengungen der letzten Woche lief es super. Die Strecke war einfach toll - nur an wenigen Stücken ging es entlang der Straße. Meist waren wir auf schönen Waldwegen oder Pfaden unterwegs.

An der Strecke herrschte eine stimmungsvolle Atmosphäre. Es war zu spüren, daß die ganze Region diesen Lauf "lebt". An der Verpflegungsstellen wurden wir verwöhnt, man las uns fast die Wünsche von den Augen ab. Auch für die Läufer des hinteren Drittels war noch alles reichlich vorhanden - vom Wasser bis zum Gel.

Gastwirte standen vor ihren Hotels und feuerten uns an, nicht wenige private Anwohnert stellten uns zusätzlich Trinkwasser zur Verfügung.

So lief ich Kilometer für Kilometer. Das Läuferfeld hatte sich eingepegelt. Man traf sich immer wieder - so z.B. eine Läuferin aus Troisdorf oder der Rennsteiglaufer, mit dem ich mich eine ganze Weile unterhalten habe. Aber irgendwann haben wir uns aus den Augen verloren...

Am Kilometer 17, kurz hinter Täsch, liefen wir nach rechts über eine kleine Brücke und befanden uns auf einem wunderschönen Trail. Bergauf, bergab, über Wurzeln, Stock und Stein... Es lief sich hervorragend, zumal die Sonne schien und bestes Laufwetter herrschte. Ich war so froh, dass ich keinen Laufrucksack tragen mußte und Rainer da war, um mich unterwegs zu versorgen. Zum ersten mal würden wir uns nach knapp 21km in Zermatt treffen. Nach 2 Stunden und 30 min traf ich fröhlich am dortigen Verpflegungspunkt ein - allerdings:

Lachen ging leider nicht... weil: Der Mund war voll...

Zermatt

Aber nicht nur Rainer war dort, auch Carsten, Christian und noch einige andere Begleiter  unserer Truppe warteten dort auf "ihre Läufer". Klar, das jeder gleichermaßen angefeuert wurde.

Es war toll, viele bekannte Gesichter zu sehen, es war so ein richtig kleiner Fanblock in Zermatt. Rainer gab mir eine Jacke, die ich mir erstmal umband. Noch brauchte ich sie nicht, aber wer weiß, was noch kommt.

 

 Elke,Jens, Michel und Gabi  waren schon durch... und alle waren guter Laune.

Ultra-Zermatt 4581

 

Ultra-Zermatt 4584

Nun ging es eine Schleife durch Zermatt. Links und rechts standen Massen von Zuschauern, die uns beklatschten und anfeuerten. Eine Musikkapelle spielte und motivierte uns für die 2., schwierigere Etappe. Am Strassenrand saßen 2 Köche auf einem Lieferwagen und klatschten ebenfalls - es war einfach ein Gänsehautfeeling.

Nach einer weiteren Verpflegung ging es nun hinauf auf den Berg. 24km lagen hinter und 21km vor mir. Aber die würden es in sich haben. Bis zur Sunegga bei km 32 geht es steil bergauf. Kaum jemand läuft noch, alle versuchen einen zügigen Walkingrhythmus zu finden. Ab und zumal sprintet ein Läufer vorbei, der wohl gerade in Zermatt den 2. Teil einer Staffel gestartet hat und noch frisch in den Beinen war.

Hier überholte mich auch Ultra-Andrea von unserer Laufgruppe. Wir quatschten ein wenig, dann mußte ich sie ziehen lassen.

Es wurder immer steiler und der Berg schien überhaupt kein Ende zu nehmen. Die Sonne brannte und ich hatte Durst. Jetzt hätte ich mir doch gewünscht, eine Trinkflasche dabei zu haben. Hoffentlich schaffe ich es bis oben...

Zum ersten - und auch zum einzigsten Mal - kamen Zweilfel, ob ich das durchstehe. Die Rettung aber nahte inform einer kleinen Quelle mit herrlichen Bergwasser, die ich sogleich anzapfte. Prompt ging es mir besser und es lief - äh Verzeihung "ging" wieder... An Laufen war bei dieser Steigung nicht zu denken.

Endlich, endlich war es geschafft. 32,4km - die Verpflegungsstelle Sunnega war erreicht. Ich ließ mir ein bisschen Zeit zum Trinken und Essen. Ich glaube, an dieser Stelle nahm ich ein erstes Gel. So ein wenig zusätzliche Power würde mir gut tun.

Es ging weiter  - nun nicht mehr ausschließlich bergauf. Wir liefen über Almwiesen, Geröllfelder, wurzlige Pfade, über Brücken - und auch ich konnte mich wieder im "richtigen Laufschritt" vorwärtsbewegen. Das Powergel wirkte, ich lief locker und leicht, es machte wieder richtig Freude in dieser wunderschönen Bergwelt zu laufen. Endlich ging es schneller voran und es gelang mir sogar, den einen oder anderen Läufer zu überholen.

6km waren es bis zur Riffelalp, der nächsten Verpflegungsstation, an der Rainer auf mich warten würde. Mittlerweile befanden wir uns auf einer Höhe von 2200m und ich hatte mein langes Laufshirt angezogen.

Gabi war einige Zeit vor mir an der Alp - und strahlte wie immer....

Ultra-Zermatt 4610

 

...und auch ich konnte lachen,  weil ich den Mund mal gerade nicht voll hatte ...

Riffelalp

 

 

Auch Michel ging es offensichtlich super gut,

Michel auf der Riffelalp

 

 

ebenso wie Jens und Elke.

Ultra-Zermatt 4599

 

Ultra-Zermatt 4605

 

Nun ging es weiter - und zwar: ja, richtig -  steil bergauf. Auf den nächsten 2,5km galt es etwa 350 Höhenmeter zu bezwingen. Nun war wieder "Kampfwandern" angesagt, nicht nur bei mir. Bei dieser Steigung habe ich keinen mehr gesehen, der lief. Jeder war mit sich beschäftigt.

Rainer fuhr mit der Bahn nach oben und konnte mich aus dem Zug heraus anfeueren und fotografieren. Meter und Meter kämpfte ich mich vorwärts und ich glaube, hier steht mir genauso wie den anderen Läufern die Anstrengung im Gesicht geschrieben.

 

Weg zum Riffelberg

 

Die nächste Verpflegungsstelle kam - der Riffelberg. Hier hatten die Ultraläufer die Möglichkeit, den Lauf zu beenden und ebenfalls ins Marathonziel einzulaufen. Aber ich verschwendete keine Sekunde daran zu denken.

Für mich war klar: Mein Ziel war das Gornergrat auf 3089 Meter Höhe. Das war mein Ziel und da ging es jetzt hinauf.

Nur noch 3,4 km lagen vor mir, die es aber mit 500 Höhenmetern in sich hatten.

Inzwischen war es auch empfindlich kalt geworden. Ich war sehr froh, daß ich nun auch noch eine Regenjacke dabei hatte, die mich vor dem kalten Wind schützte. Aber nicht nur der Wind blies kalt - die Wolken zogen sich zu, es regnete und begann zu hageln. Es wurde immer unangenehmer, aber ich lies mich durch nichts und niemand aufhalten.

Alle 500m war nun ein Kilometerschild. Und hier waren wir ja auch am Vortag, dieses Stück kannte ich bereits. Hinsichtlich der Zielschlußzeit hatte ich keinen Druck, befreit und glücklich nahm ich den letzten Kilometer in Angriff. Plötzlich tauchte auch wieder der Rennsteigläufer auf, den ich im ersten Teil getroffen hatte und auch die Läuferin aus Troisdorf.

Und hier kam es: Das ersehnte Kilometerschild 45! Noch einmal ging es wenige Meter bergab, bei denen ich um jede Sekunde kämpfte. Aber auf dem dann folgenden steilen Anstieg hinauf zum Ziel konnte ich dann nur noch "hochkrebsen" .

Das Gornergrat war in Sicht. Nur noch wenige Meter und ich konnte das Ziel sehen. Rainer rief mich schon von weitem. Es ist erstaunlich, welche Kräfte man auf einmal hat. Ich lies es mir jedenfalls nicht nehmen, im Laufschritt bergauf ins Ziel einzulaufen.

Ultra-Zermatt 4633

 

Ich habe  es geschafft! Ich bin auf dem Berg! Das zweite tiefemotionale Erlebnis innerhalb kürzester Zeit. Ich mußte gleichzeitig lachen und heulen - es war einfach unbeschreiblich.

Rainer war da und ich war einfach nur glücklich, ihn im Ziel bei mir zu haben. Auch Gabi war noch oben. Gemeinsam mit ihr und ihren Freunden stießen wir mit Sekt an - natürlich aus Pappbechern, eingehüllt in Wärmefolien.

Ultra-Zermatt 4635

 

Elke und Jens waren schon lange im Ziel, sie sind beide über sich hinausgewachsen. Auch Michel war schon angekommen,  und fast alle aus unserer Laufgruppe erreichten ihr jeweiliges Ziel.

Wir waren alle stolz wie Oskar und die XXL Finishershirts brachten wir kaum über die stolzgeschwellte Brust.

In mir kreisten viele Gedanken. Immer wieder hatte ich mich gefragt, ob es richtig war, eine Woche vorher die 100km beim Thüringen Ultra zu laufen. Ja, ich hatte Angst, daß ich mir damit vielleicht den zweiten Höhepunkt des Jahres verderben würde.

Aber nichts dergleichen passierte. Ich konnte laufen, als wenn ich den Hunderter nicht in den Knochen gehabt hätte. Ich habe es tatsächlich geschafft, 2 schwere Ultras innerhalb einer Woche zu laufen - und das ohne Probleme. Es erfüllt mich mit Stolz, eine solche Leistung erbringen zu können, auch wenn dies für viele "Nichtläufer" grenzwertig erscheint und/oder nur ein Kopfschütteln hervorruft.

 

Urkunde

 

Nun aber werde ich in den nächsten Wochen  kürzer treten und meinem Körper regenerieren lassen. Jetzt freue ich mich auf meine täglichen Läufe entlang der Nidda oder durchs Ossenheimer Wäldchen oder wo auch immer....

Wer Lust auf weitere Bilder hat, der findet sie hier.

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Petra 07/17/2011 19:55



Vielen Dank, liebe Marianne!


Glaub mir, ich bin selbst erstaunt, über das, was ich da jetzt so hinkriege... Und im Gegensatz zum vorigen jahr habe ich in diesem Jahr auch keine Angst mehr vor unserem Etappenlauf - jedenfalls
brauche ich kein psychologisches "Notrad" mehr. Ich hoffe sehr, daß du auch wieder richtig
fit bist und wir viele Kilometer zusammenlaufen können.


Grüße auch bitte Uwe von uns beiden - wir freuen uns schon riesig auf das Wiedersehen!


Viele liebe Grüße


Petra



Marianne 07/17/2011 18:12



Liebe Petra,


jetzt sind es nicht nur die Berge, die mich ehrfürchtig werden lassen, sondern auch deine Leistungen, die du so kurze Zeit hintereinander erbracht hast! Was für eine Entwicklung!


Herzlichen Glückwunsch zu deinem erfolgreichen Finish des Zermatt-Marathons!


Erhole dich gut! In zweieinhalb Wochen gibts endlich unser Wiedersehen!


Bis dahin liebe Grüße auch von Uwe


Marianne



Petra 07/17/2011 14:27



Vielen Dank, lieber Marcus!


Du weißt, dass ich mich über Deine Glückwünsche ganz besonders freue - gerade weil du  von dem ganzen Laufzirkus eigentlich nicht viel hälst. Und wenn ich mir das ausschließliche "Rennen
nach Bestzeiten" ansehe, muß ich dir sogar recht geben. Aber gerade bei solchen Bergläufen, steht bei vielen Läufern die Freude und Lust am Laufen im Vordergrund. Da wird unterwegs gelacht,
gescherzt, gemeinsam gelitten...


Aber genauso liebe ich meine einsamen Läufe im Wald oder an der Nidda...


Auch bei mir ist es so, daß ich immer einen Kompromiss aus Zeit, Lust und Genuß eingehen muß und es bei mir an manchen Tagen so eng ist, daß ich nur wenige Kilometer laufen kann. Und diese
Dopplung der beiden Ultraläufe wird es so schnell nicht wieder geben...


In den nächsten Monaten wird es bei mir läuferisch erheblich "ruhiger" zugehen, nur noch wenige organisierte Läufe sind geplant. Jetzt besinne ich mich wieder mehr auf mich und setzt meine
Prioritäten ein wenig anders. Trotzdem (und da ich mich kenne) werde ich wohl meine Finger (äh Füße) nicht von den
Ultraläufen lassen können...


Ich wünsche dir ebenfalls einen tollen Sonntag!


Viele liebe Grüße


Petra


 


 



Täglichläufer 07/17/2011 11:20


Liebe Petra, wie bereits schon gesagt, ich bin nicht kompetent genug, hier würdig zu antworten. Was mich freilich nicht hindert, Dir meinen herzlichen Glückwunsch auszusprechen. Und einmal mehr
meinen Respekt! Das Panorama muß einzigartig gewesen sein; aber für mich als Preuße wären die Höhenmeter zu intensiv gewesen. ;) Deine Ultraläufe nehme ich mit Erstaunen zur Kenntnis. Mein
Täglichlaufen ist letztendlich ein Kompromiß aus Zeit, Lust und Genuß, soll heißen meine täglichen 13, 14 KM – wenn ich noch solche Ultradistanzen einbauen würde, da würde mir die Kraft für fehlen.
Und mit meinen Kurzdistanzen erreiche ich schon fast 5000 KM pro Jahr – ich bin gespannt, wo Du dieses Jahr am Ende stehen wirst. Aber ich finde das wirklich grandios, denn Deine Erfolge
beeindrucken. Dennoch, gute Erholung und einen herrlichen Sonntag. Liebe Grüße Marcus


Kornelia 07/17/2011 10:59



Wow, was für ein toller Lauf. Ich bin wirklich sehr beeindruckt. Du wirst allmählich, bitte verzeih, zu einer richtigen "Bergziege" !!! Du machst das phantastisch gut.


Ein toller Bericht mit beeindruckenden Bildern dabei. Ich gratuliere Dir voller Hochachtung zu dieser wirklich tollen Leistung!


Liebe Grüße


Kornelia



Petra 07/17/2011 14:14



Hey - Berziege klingt gut! Aber im Ernst: Ich liebe die Berge über alles. Dort gefällt es mir viel besser, als nur
in der Ebene zu laufen. Vielleicht auch gerade deshalb, weil dort das Tempo nicht so eine große Rolle spielt.


Aber du siehst doch auch an dir, was das tägliche Laufen bringt. Man kann plötzlich Dinge, von denen man bisher nicht zu träumen wagte...


Viele liebe Grüße und einen "geruhsamen" Sonntag wünscht Dir


Petra