Mittwoch, 30. september 2009
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21:45
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veröffentlicht in: Streakrunning
Seit Montag muß ich wieder arbeiten. Vorbei der Urlaub, vorbei die schönste Zeit des Jahres. Der Alltag hat wieder Einzug gehalten.
Wieder sitze ich jeden Tag 8 bis 10 Stunden am PC und kann mich nur sehr wenig bewegen. Im Laufe des Nachmittags werde ich immer zappeliger und kann es kaum noch erwarten, bis ich in meine
Laufklamotten steigen und loslaufen kann.
Seit 3 Tagen laufe ich bei absolut angenehmen Temperaturen. Vorbei die Hitze. Ich spüre, um wieviel leichter sich das Laufen anfühlt. Renne los. Spüre, wie ich immr schneller werde, ohne das mein
Puls ansteigt. Es fühlt sich alles so leicht an, als ob ich dahin schwebe. Der Rhythmus meines Schrittes ist absolut gleichmäßig. Schritt für Schritt steigert sich die Freude und die Lust am
Laufen. Für Minuten fühle ich mich so tief in Gedanken versunken, daß ich meine Umwelt kaum noch wahrnehme. Es ist fast ein wenig wie meditieren. Oder mit offenen Augen laufend in tiefe Träume
versinken. Um mich herum nur Natur, die Bäume, deren Blätter immer bunter werden. Dir Vögel, die sich nun - in grandiosen Formationen - auf ihre lange Reise in den Süden begeben. Di Nidda, in
der kaum noch Wasser fließt. Es wird Zeit, daß es wieder mal regnet. Nicht nur die Natur braucht ihn dringend und freut sich darauf. auch ich würde mich wieder mal über einen schönen Regenlauf
freuen.
Ich genieße meinen Läufe von Tag zu Tag stärker. Und ich spüre, um wieviel schneller mein Körper nach intensiveren Läufen regeneriert. Ich glaube, daß sich mein Körper gut an das tägliche Laufen
gewöhnt hat und nun weitere Herausforderungen braucht.
Ich beschließe im Einklang mit mir selbst eine für mich neue Mindestlaufstrecke von 4km. Die Zeiten, in denen ich meine Minimalstrecke auf 2km beschränkt habe, sollten der Vergangenheit angehören.
2km werde ich nur noch in absoluten Notfällen laufen.
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