Samstag, 26. september 2009
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15:52
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veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
Nach dem großartigen Berlin Marathon haben wir noch einige Tage Urlaub an der Mecklenburger Seenplatte gemacht. Seit Jahren waren wir nicht mehr in diesem schönen Teil Deutschlands. Unser Ziel war
Neukalen unweit des Kummerower Sees und nicht weit weg von Ramona, mit der ich mich schon im Vorfeld zum Laufen verabredet hatte.
Bereits am Dienstag abend holte mich
Ramona ab und sie zeigte mir dei nähere Umgebung von Neukalen und Salem. Da mir ja der Marathon noch ein
wenig in den Knochen steckte, wollten wir eine nicht so große Runde von 7km drehen. Bereits das war für mich eine große Herausfoderung, da ich ja sonst nach einer Marathonbelastung immer erstmal
eine Woche lang nur die Minimaldistanz von 2km lief. Also los gings - mal schauen, wie ich die 7km so bewältigen würde....
Wir liefen entlang eines Armes der Peene bis zum Kummerower See, begutachteten den "dicken Mann" und liefen durch den Wald zurück nach Neukalen.
Ich merkte gar nicht, daß es einige Kilometer weiter als geplant ging - wieder zu Hause angekommen hatte ich 10,5km in den Beinen.
Wir hatten uns unterwegs viel zu erzählen, so daß die Zeit wie im Flug verging. Ich spürte auch keine Nachwirkungen des Marathons mehr. Es war für mich außerordentlich erstaunlich, wie schnell sich
die Regeneration mittlerweile vollzieht... Die positiven Auswirkungen des täglichen Laufens sind auch hier positiv spürbar.
Am nächsten Tag fuhren wir gemeinsam zu Ramonas
Lauftreff, wo mir Ramona, Christine und Wulf die Strecke des Devener
Holzmarathons zeigten. Wir liefen eine Runde - eine wunderschöne Strecke, die Lust macht, diesen Marathon auch einmal zu laufen. Auch diese 8km fielen mir überhaupt nicht schwer. Es war
wunderschön, gemeinsam mit Gleichgesinnten in der Natur zu laufen und ich habe es aus vollen Zügen genossen.
Gestern hieß es nun hieß es Abschied nehmen. Und wie nimmt man als Täglich Läuferin Abschied von einem schönen Stück Erde? Natürlich Laufend!
Ich stellte mir den Wecker, um noch eine schöne Morgenrunde vor der langen Rückfahrt zu laufen. Noch war es sehr kalt, aber es versprach ein wunderschöner Tag zu werden.
Ich lief los - der aufgehenden Sonne entgegen.
Solangsam erwachte die Natur, auch die Kühe waren bereits intensiv mit ihrer Morgenmahlzeit beschäftigt.
Auf dem Hügel eine alte Mühle, die heute mehrere Ferienwohnungen beherbergt.
Ich weiß nicht, wie diese Pflanze heißt - aber ist sie nicht einfach wunderschön?
Es war herrlich, diesen Morgen an der Peene zu genießen. Es waren "nur" 30min - aber die waren einfach der perfekte Tagesbeginn. Als ich zurückkam in unserer Pension, erstrahlte die Sonne bereits
in vollem Glanz.
Nun sind wir wieder zu Hause, zurück an der Nidda, an deren Ufer ich ab heute wieder laufend unterwegs sein werde.
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