Sunday, 5. july 2009 7 05 /07 /Juli /2009 17:24
- Community: Laufen
veröffentlicht in: Laufereignisse
Seit Tagen habe ich diesem Tag entgegengefiebert: meinem ersten Ultra, mit über tausend Höhenmetern, im Rahmen einer 2x50km Staffel beim Thüringen Ultra in Fröttstädt.
Bereits Freitag Mittag fuhren wir los, den Kofferraum voller Gepäck, einem "geliehenen"  Zelt, Isomatten und Schlafsäcken. Eine gehörige Portion Aufregung und Nervosität fuhr ebenfalls mit. Ich war hibbelig und nervös wie vor meinen ersten Marathon.
Das wir noch einmal zelten würden, hätte ich mir auch nicht mehr vorstellen können, aber die traumhafte Atmosphäre des Thüringen Ultra hatte mich im letzten Jahr angesteckt.
Kurz nach unserer Ankunft trafen wir uns mit meinem Staffelpartner Achim und unserer charmanten Radbegleiterin Angela, die uns die komlette Strecke von 100km umsorgen wollte.Während ich Angela schon vom Rennsteiglauf kannte, lernte Ich Achim und seine Frau Heike erst an diesem Abend kennen.
Gemeinsam bauten die Männer das Zelt auf, wir verbrachten ein paar schöne Stunden und planten die Details des Laufes.  Rainer und Heike planten die Autobegleitung.
Da die Nacht sehr kurz werden würde, verabschiedeten wir uns und versuchten, wenigstens ein paar Stunden zu schlafen. Aber daran war gar nicht zu denken. Eine Mischung von Lärm auf dem Sportplatz und der eigenen Aufregung verhinderten dies gründlich. So war ich froh, daß ich gegen halb 4 endlich aufstehen konnte.


Zunächst verabschiedeten wir die 100km Läufer, die sich - noch im Dunkeln und flankiert von einem genialen Schwedenfeuer - auf ihren langen Weg machten. 100km - was für ein Weg! Meine Wünsche galten all diesen Läufern Mein Vorhaben, 50km zu laufen erschien mir mit einem mal sooooo klein....

Beim anschließenden kleinen Frühstück merkte ich schon, daß mein Magen rebellierte und ich nicht mal mein geliebtes Obst so richtig runter brachte. Mich beschlich ein ungutes Gefühl, aber ich hoffte, daß sich der Druck auf den Magen legen würde.
Die Stunde bis zum Start der Staffeln verging wie im Flug - so schnell, daß ich keine Zeit mehr hatte, mich verrückt zu machen. Unsere Staffelbegleiterin Angela war inzwischen eingetroffen und alles "Ultraüberlebensnotwendige" war im Rucksack verstaut.
Pünktlich 5.00Uhr ging es nun auch für die Staffeln los. Endlich!!!!
Schon nach kurzer Zeit merkte ich, daß ich wohl ein ganz einsames Rennen von hinten machen würde und war sooo froh, daß Angela bei mir war. Vielleicht lies ich mich gerade deshalb auf diesen ersten, flachen und leichten Kilometern dazu verleiten, zu schnell anzugehen.
Obwohl: es lief gut und ich genoß die schöne Strecke. Mittlerweile hatte ich 2 Radbegleiter - auch das "Besenrad" war nun bei mir. Aber einer muß schließlich Letzter sein und ich nahm`s mit Humor.
Nach etwa 20km kam der erste große und megasteile Anstieg, den ich von vornherein gehen wollte. Trotzdem legte ich all meine Kraft in diesen Berg, um möglichst wenig Zeit zu verlieren. Oben angekommen, merkte ich, daß ich mich total verausgabt hatte und meine Muskeln begannen zu streiken. Eine Salztablette verhinderte Krämpfe, aber nicht die Magenprobleme und Übelkeit. Und dabei waren doch erst 24km und damit nichtmal die Hälfte der Distanz geschafft. Ich ahnte nichts Gutes, kämpfte mich aber nach der Ruhlaer Skihütte weiter in Richtung Brotterode. Es ging nichts mehr und ans Laufen war überhaupt nicht mehr zu denken. Da ich  nicht lief wurde mir sehr schnell kalt, aber Angela hatte glücklicherweise eine Weste in ihrem Rucksack, die sie mir geben konnte.
In Gedanken verabschiedete ich mich vom Ultratraum und äußerte zum ersten Mal in meinem Läuferleben den Gedanken ans Austeigen. Nur der Gedanke an Achim motivierte mich, weiter zu kämpfen. Wie auch immer - er hatte es verdient, daß ich mich zusammenreiße und den Chip nach Floh Seligental bringe.

Zu diesem Zeitpunkt war mir klar, daß dies mein letzer Ultra sein würde. Nie wieder, schwor ich mir!
Angela hatte Achim und unsere Autobegleiter inzwischen angerufen und ihnen gesagt, daß ich einige Zeit später als geplant an der Grenzwiese bei km 34 eintreffen würde. Ich freute mich darauf, dort alle zu treffen und war mir sicher, daß mir keiner einen Vorwurf machen würde. Kurz vor der Grenzweise ging es ein Stück bergab und ich versuchte, zu laufen. Angela war ein Stück vorgefahren, um mir ein Gel mit Wasser zu mixen.
Ich wollte wenigstens laufend zum Verpflegungspunkt   der Grenzwiese kommen, was mir auch gelang. Ich hatte auf den letzten 9km fast 2 Stunden gebraucht - aber sie empfingen mich wie eine Siegerin: Achim, Heike, Rainer und Angela. Alle freuten sich mit mir, daß ich nicht aufgegeben habe und weiter kämpfe. In diesem Moment versprach ich Achim, daß ich auf jeden Fall in Floh Seligental ankommen werde. In diesem Moment wußte ich es: ich werde es schaffen!
Wie beflügelt lief ich weiter. Vergessen war das Tief, die Krise - es lief einfach wieder, im wahrsten Sinne des Wortes. Ich konnte sogar wieder die Schönheit der Laufstrecke genießen und es dauerte auch nicht lange bis wir an der nächsten Verpflegungsstelle am Gänsberg ankamen. Währen Angela einem Hund erklärte, daß dies ein Gänsberg ist und dort ein Hund gar nicht hingehöre (was ihn aber nicht interessiert hat), freute ich mich, die anderen noch einmal zutreffen. Plötzlich hatte ich das Gefühl, daß mir Flügel wachsen würden. Gehpausen? Fehlanzeige. Es  lief wieder !!!
Als mir Angela zurief, daß wir jetzt die Marathondistanz bewältigt haben, hat mich dies überhaupt nicht berührt. Es war nicht der Punkt gekommen, an dem Schluß ist. Schluß ist bei 50 - eigentlich bei 51km in Floh Seligental! Alles was ich bisher über Ultras gelesen hatte, schien zu stimmen. Ultras läuft man mit dem Kopf -und der war auf 50km programmiert.
Nun lag das schönste Stück der Strecke vor mir - über einen ehemaligen Bahndamm hinunter nach Floh Seligental.
















Dieses enge Tal mit der wunderschönen Brücke hatte mich bereits im letzten Jahr fasziniert und ich genoss dieses Stück einfach nur noch. Auf den letzten Kilometern schien dann die Sonne erbarnungslos, so daß ich meine Jacke wieder auszog und Angela mitgab, die zur Wechselstelle vor fuhr und mit Achim den Rucksack umpackte.
Ich war allein mit mir und meinen Gedanken und freute mich einfach nur noch auf den Wechsel. In mir stieg das Glück auf, daß ich es schaffen würde, daß ich nicht aufgegeben habe.
Plötzlich war es soweit, ich konnte links abbiegen und auf den Sportplatz von Floh Seligental laufen - dort stand Achim, der 2. Läufer des Teams "Running Old Turtles" und wartete auf seinen Start.
Ich übergab ihm den Chip, wünschte alles Gute und lag allen, die auf mich gewartet haben, in den Armen. Ich war einfach nur glücklich, glücklich, glücklich.... Bereits jetzt begann ich an meinem Schwur zu zweifeln...    Ganz besonders freute ich mich, als ich Franky sah, der verletzungsbedingt auf einen Start verzichten mußte und dem es bestimmt sehr weh tat, nicht starten zu können.

Nun war Achim unterwegs. Kurz nach mir kam ein 100km Läufer, den ich bereits am Vorabend kennengelernt, dessen Name ich aber leider wieder vergessen habe.  Er war schon älter - und so gut drauf! Ihm war es egal, wann er ins Ziel kommt, für ihn gab es nur das Ziel: ankommen. Überhaupt habe ich gemerkt, daß es vielen Ultraläufern nicht um Zeiten geht.
Als ich diesem Läufer ezählte, daß für mich jetzt Schluß sei, lächelte er und fragte mich, ob ich den Bamnbinilauf mitgemacht hätte.... Dann zog er weiter auf noch einmal 50km....

Nach einer erfrischenden Dusche fuhren wir weiter zu den  Verpflegungspunkten in Tambach Dietharz und Finsterberg, um Achim beizustehen. In Tambach Dietharz wurde er begrüßt als 2. Läufer der "dynamischen jungen Schildkröten" - einer sehr freien, aber nette Übersetzung der Running Old Turtles...
 
















In Finsterbergt traf ich auch auf Kolibri, dem Waldläufer und einige andere Streakrunner. Überhaupt geht es hier fast schon familiär zu. Ultraläufer laufen und leiden gemeinsam....
Achim lief hervorragend, auch wenn ihm die Hitze, die nun erbarmungslos zuschlug, zu schaffen machte.
Heike, Rainer und ich fuhren nun zum Ziel und warteten auf ihn.
In Fröttstädt erwartete uns eine stimmungsvolle Atmosphäre. Nach und nach kamen die Läufer ins Ziel. Jeder Einzelne wurde willkommen geheißen. Kinder warteten auf ihren Papa oder den Opa, um mit ihm gemeinsam durchs Ziel zu laufen - Gänsehaut pur.
Mein Laufshirt war inzwischen getrocknet, so daß ich es wieder anziehen konnte. Gemeinsam mit Achim und Angela wollte ich durchs Ziel laufen und selbst diese einmalige Atmospäre spüren.
Mit meinem Klapstuhl begab ich mich an den Beginn des Zieleinlaufes, setzte mich in die Sonne und wartete. Von hier aus konnte ich ein Stück die Strasse hinaufsehen, um ihn rechtzeitig zu entdecken. Angela hatte bereits angerufen, und uns mitgeteilt, daß er die letzten 5km in Angriff genommen hat.
Obwohl es gar nicht  lange gedauert hat, schien es mir eine halbe Ewigkeit, bis Achim um die Ecke bog.
Gemeinsam liefen wir dei letzten 100m, hinein ins Ziel: Achim, Angela und ich. Es war ein berührender Moment. Unsere Staffel, die "Running Old Turtles" waren im Ziel und ich hatte meinen ersten Ultra geschafft! In diesem Moment wußte ich, daß dies nicht mein Letzter sein würde.  Beim nächsten Mal werde ich ein wenig anders herangehen, ich habe mein Lehrgeld bezahlt.


Wir liesen den Abend gemütlich vor unserem Zelt ausklingen, tankten Kalorien und quatschten über Gott und die Welt.
Es war ein wunderschöner Tag und ich möchte allen danken, die zum Erfolg unserer Staffel beigetragen haben: Angela, die sich magatapfer auf dem Rad gehalten hat und uns eine große Stütze war, Rainer und Heike, die sicher die Wechselstellen  und Verpflegungspunkte angesteuert haben und Axel, der viele tolle Fotos geschossen hat.
Hier findet ihr noch viele weitere Fotos, auch Heike hat wunderschöne Fotos gemacht, die ihr hier findet.
Müde und glücklich fiel ich abends auf meine Luftmatratze. Trotz des Lärms um mich herum fiel ich in einen komaähnlichen Schlaf...
Heute - ein Tag später - geht es mir gut. Meinen kleinen Erholungslauf habe ich schon wieder genossen.
Auf geht`s zu neuen Taten! Die Grenzen sind wohl ein wenig verschoben...
von Petra
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Kommentare

Liebe Petra, ich habe schon voller Spannung auf Deinen Bericht gewartet. Schön, das Du Dich durchgekämpft hast. Vielen Dank für Deinen schönen, ausführlichen Bericht. Ich glaube, Du wirst noch einige schöne Ultraerlebnisse haben.
Herzlichen Glückwunsch Dir, Denem Teampartner und Eurer Radbegleiterin.
Und herzlich Willkommen in der Ultralauf-Familie.
Ganz liebe Grüße von
Laufmaus Elke
Kommentarnr1 gepostet von laufmauselke am 5.07.2009 um 23h04
Liebe Petra
ich gratuliere Dir ganz herzlich- suuuuuper -wie Du das geschafft hast, Wahnsinn 50 km bei diesen Temperaturen. Da kannste echt die Glückshormone tanzen lassen.
Deine km-Grenze scheint wohl nun bald noch höher zu liegen, oder ? 

Der Bericht liest sich sehr spannend, soalsob man dabei gewesen wäre.
Sei lieb gegrüßt und umärmelt Deine Christina
Kommentarnr2 gepostet von Christina am 5.07.2009 um 23h48
Hallo Petra,
im ersten Moment habe ich schon einen Schreck bekommen, vonwegen der Letzte...
Herzlichen Glückwunsch zum 1.Ultra, du wirst sehen, weitere werden folgen.

Liebe Grüße
Holger
Kommentarnr3 gepostet von Holger am 6.07.2009 um 06h22
Hallo Petra,
Herzlichen Glückwunsch zu Deinem 1. Ultra!!!
Da hast Du Dich bei dieser Hitze aber ordentlich schinden müssen. Für den Kopf ist es wichtig, dass das Ganze erfolgreich endet, wie bei Dir.
Du wirst sicher noch mehrere Ultras laufen. Vielleicht beim nächsten Mal mit angenehmeren Temperaturen?
Wünsche Dir eine schnelle Regeneration und weiterhin viel Spaß beim täglichen Laufen.
Gruß
Kornelia
Kommentarnr4 gepostet von Kornelia am 6.07.2009 um 07h09
Mein Kommentar ist weg, oder habe ich ihn gar nicht abgeschickt? Auf jeden Fall Gratulation zum ersten und sicher nicht letzten Ultra. Eine alte Ultraweisheit ist, dass es nicht immer nur schlechter wird, sondern irgendwann auch wieder besser. Du hast es bewiesen. Du bist ein Ultra (oder muß das UltraIn heißen )

Jörg
Kommentarnr5 gepostet von Joerg am 6.07.2009 um 10h28
Meine liebe Petra,

ich gratuliere dir wie verrückt zu deiner mega Leistung und knutsche dich hiermit virtuell zu Boden!! Einfach unfassbar, was du noch so alles druff hast!
Ich verrate dir natürlich nicht, dass ich insgeheim vor Neid und Missgunst bereits gelb und grün angelaufen bin!!! Zumal ich am Sa. bereits nach 12,5km fast das böse Wesen gekriegt habe und es mir unvorstellbar war, an dem Tag 50km oder gar 100km zu laufen. Hut ab vor euch allen!!!
 
Lieber Gruß, Elke II
Kommentarnr6 gepostet von Elke II am 6.07.2009 um 13h46
Vielen, vielen Dank euch allen für die  herzlichen Glückwünsche! Ich habe mich riesig gefreut, als ich eben meinen PC angemacht habe! Es ist so ein schönes Gefühl zu wissen, wie viele mit mir mitgefiebert haben!
Ja, liebe Laufmauselke - es werden bestimmt noch Ultraerlebnisse dazu kommen. Ich glaube, ich bin infiziert... :)
Hallo Tinchen, du so spät noch am PC? Ich habe mich wahnsinnig über deinen Kommentar gefreut - danke, daß du mit mir "gelitten" und an mich gedacht hast!
Ja, die Kilometergrenze...
Danke auch Dir lieber Holger! Ja, es war schon ein beeindruckendes Erlebnis, daß nach einer Wiederholung schreit!
Hallo Kornelia - die Temperaturen fand ich gar nicht so schlimm, da ich gleich früh gestartet bin. Mein Staffelpartner hatte es da viel schwerer.
Nein, lieber Holger - ich möchte keine UltraIn sein - Ultra reicht mir! Es war schon ein tolles Gefühl, als es auf einmal wieder so gut lief! Schön, daß wir uns in Fröttstädt  getroffen haben!
Danke liebe ElkeII für deinen virtuellen Megaknutscher! Hab mich riesig gefreut!
Viele liebe Grüße an euch alle
Petra
Kommentarnr7 gepostet von Petra am 6.07.2009 um 20h14
Liebe Petra, Du hast so stark gekämpft! Ich freu mich, dass Du es geschafft hast! Und Du hast wieder was dazugelernt. Beim nächsten Mal machst Du es sicher etwas anders und Du wirst noch mehr Spaß daran haben. Man macht immer mal ein Tief durch bei den langen Kanten, aber hinten heraus lohnt es sich immer. Es ist ein tolles Gefühl, am Ende festzustellen, dass es geht und das mehr geht, als man mal glaubte. So verschiebt man Grenzen, Stück für Stück. Die Welt wird dadurch auch ein Stück größer und schöner. Ich finde, das ist ein tolles Gefühl!

Du kannst sehr stolz auf Dich sein! Ich bin sehr stolz auf Dich!

Liebe Grüße
Ramona
Kommentarnr8 gepostet von Ramona am 7.07.2009 um 07h28
Herzlichen Glückwunsch liebe Petra, zu deinem ersten Ultra! Ich wusste doch, dass du es schaffst! Manche Tage laufen nicht so gut, aber aus dem Tief wieder aufzustehen, das ist schon eine Leistung! Und man sagt ja nicht umsonst, dass Ultra laufen eine Kopfsache ist. Jetzt erhole dich gut, du hast es dir verdient.
Liebe Grüße, Marianne
Kommentarnr9 gepostet von Marianne am 7.07.2009 um 08h41
Auch von mir die allerherzlichsten Glückwünsche und meinen Respekt, wie Du Dich aus Deinem kleinem Tief wieder herausgelaufen hast!!
Am liebsten hätte ich ja jeden von Euch im Ziel umärmelt..., denn ohne Euch tolle Laufgemeinschaft wäre der tU nicht das, was man aus Deinem Bericht herausliest. Also nochmals Glückwunsch und ich denke, wir sehen uns bald in Fröttstädt wieder...

ultrafreundliche Grüße
Gunter
Kommentarnr10 gepostet von Gunter am 7.07.2009 um 10h29
Hallo Petra, mich peitscht der Neid - du hast das Vorhaben Ultra schon hinter dir! Glückwunsch ohne Ende, du hast sofort Nägel mit Köpfen gemacht. Ein wunderschöner Bericht zu einer tollen Leistung! Weisst du, dass ich den Thüringen Ultra auch ein klein wenig auf der Rechnung hatte? Leider sind wir erst am Sonntag nachmittag aus dem Urlaub gekommen, das hatte sich überschnitten. Mal sehen, was dieses Jahr noch machbar ist für mich. Der Schwäbische Alb Marathon vielleicht, aber der liegt blöderweise recht dicht hinter dem Brocken Marathon und den will ich unbedingt laufen. Ach menno, die Qual der Wahl... ;-)
Aber wie gesagt, erst mal Riesenglückwunsch für dich! Ich bin ab sofort dann wieder da und werde auch im Laufwunder wieder was tippseln.
Ganz liebe Grüße auch an Rainer!
Holger
Kommentarnr11 gepostet von Holger am 7.07.2009 um 11h26
"Die Welt wird dadurch auch ein Stück größer und schöner."
Danke, liebe Ramona für Deine lieben Worte - und wie recht du hast! Du hast das so schön formuliert - genau das, was ich empfinde. Ja - und es ist auch ein wenig Stolz dabei, diese 50km bewältigt zu haben. Wenn mir das jemand vor wenigen Jahren gesagt hätte... den hätte ich für verrückt erklärt.

Liebe Marianne,
vielen Dank auch für Deine Glückwünsche. Das Ultralaufen Kopfsache ist, habe ich sehr schnell gemerkt - und es ist einfach schön - und eine riesiege Herausforderung. Vor allem aber macht es Spass, trotz der zwischenzeitlichen Krise. Ich bin froh, daß ich es geschafft habe, sie zu überwinden.

Hallo Gunther,
herzlich willkommen auf meinen Blog! Ihr habt eine klasse Veranstaltung auf die Beine gestellt - und das nun schon seit 3 Jahren. Da ist es kein Wunder, daß die Ultraläuferwelt sich gern bei euch trifft und immer wieder kommt. Euer Lauffeuer hat mit seinem ganzen Herzblut und  Enthusiasmus etwas auf die Beine gestellt, das Hunderte Läufer in seinen Bann zieht - und es werden noch mehr werden. Da bin ich mir ganz sicher.
Ja- wir sehen uns bald wieder in Fröttstädt. Beim Inselsberghalbmarathon sind wir auch wieder dabei!

Hallo Holger,
schön, daß Du wieder da bist! Nur keinen Neid - auch Du wirst irgendwann Deinen ersten Ultra laufen und ihn erfolgreich finishen. Davon bin ich ganz fest überzeugt!
Viele liebe Grüße euch allen
Petra
Kommentarnr12 gepostet von Petra am 7.07.2009 um 20h23
Hallo Petra, herzliche Glückwünsche zum 1.Ultra und zur super Leistung bei diesen enormen Temperaturen. Ich glaube bei diesem Wetter zählt die Sache fast doppelt. Das war wirklich klasse. Toller Bericht
LG Katrin
Kommentarnr13 gepostet von Katrin am 8.07.2009 um 20h29
Hallo liebe Katrin,

vielen, vielen Dank für Deine Glückwünsche! Ich hatte noch Glück mit dem Wetter, da ich die erste Etappe gelaufen bin und wir schon 05.00 uhr gestartet sind. Trotzdem war es nicht einfach, aber ich bin so froh, es trotzdem geschafft zu haben.
Liebe Grüße
Petra
Kommentarnr14 gepostet von Petra am 8.07.2009 um 20h51
Moin Petra,
herzlichen Glückwunsch zu Eurem Finish...
Ich war derjenige, der kurz hinter Dir bie KM 51 eintrudelte und der nur noch 49 km zu laufen hatte. Wie es mir ging kannst Du Dir auf meiner Webseite anschauen (falls Du magst)...
Ich freue mich, daß Du Dir Deinen Entschluss "nie wieder" doch noch überlegt hast - nächsten Monat ist doch der Ottonenlauf...

slowly yours
Gero
Kommentarnr15 gepostet von Gero aka slowy am 9.07.2009 um 08h00
Liebe Petra, ich mache es mal kurz, da Du ja weißt, daß Ultraläufe etc. nicht meine Welt sind. Dennoch gratuliere ich Dir herzlich zu Deiner Leistung! :) Liebe Grüße Marcus
Kommentarnr16 gepostet von Marcus am 9.07.2009 um 15h50
Hallo lieber Gero,
das freut mich aber, daß Du meinen Bericht hier gefunden hast! Ich habe deinen auch gleich gelesen - klasse, wie Du gekämpft hast! Meinen ganz herzlichen Glückwunsch zu diesem tollen Lauf mit einem tollen Finish! Ich wünsche Dir noch viele schöne Läufe in diesem Jahr. Beim Ottonenlauf werden wir uns aber nicht sehen - bei mir stehen jetzt erstmal einige Familienfeiern an, da sind die Wochenenden anderweitig verplant...

Lieber Marcus,
ganz vielen Dank für deine Glückwünsche. Ich habe mich riesig darüber gefreut, obwohl oder gerade weil du mit Ultraläufen eigentlich nichts anfangen kannst. Aber Dein Glückwunsch bedeutet mit viel, zeigt er mir doch, daß Du diese Toleranz lebst, von denen so viel in Deinen Artikeln zu spüren ist. Es ist wirklich so: Ich liebe meinen täglichen Läufe, aber ich liebe auch diese Herausforderungen. Allerdings habe ich wieder eine ganz wichtige Erfahrung gemacht. Laufen macht nur dann Spaß, wenn man es für sich selbst macht, wenn man ausschließlich für sich selbst läuft. Das schließt auch das selbstbestimmte Tempo ein. Ich habe auf den ersten 15-20km den Fehler gemacht, schneller zu laufen, als es mir guttat. Das hat sich bitter gerächt und ich werde das nie wieder machen - auch wenn ich die Letzte bin. Diese Gefahr besteht tatsächlich, wenn man organisierte Läufe macht und man muß Disziplin aufbringen, sich nicht verleiten zu lassen.
Aber die Landschaft war soooo schön, ich glaube, Dir hätte es dort auch gefallen, zu laufen.
Viele liebe Grüße
Petra
Kommentarnr17 gepostet von Petra am 9.07.2009 um 21h03
Liebe Petra, ich sehe in Ultraläufen keinen Sinn, das ist korrekt. Aber nur auf meine Person bezogen. Wenn ich mir manche angucke, die nur verbissen auf der Suche nach Anerkennung ihre Ultras sammeln – da wundere ich mich stets. Wie auch immer, ich schätze Deine Authentizität – die Freude am Laufen kann man förmlich sehen! :) Ich bewundere Deine Leistung und freue mich für Dich – auch wenn ich es für mich ablehne. Und ja, es ist immer alles eine Frage der Intensität. Ich wünsche Dir ein wunderbares Wochenende, liebe Grüße Marcus
Kommentarnr18 gepostet von Marcus am 10.07.2009 um 15h12
Lieber M;arcus - vielen Dank! Ich wünsche Dir auch ein wunderschönes Wochenende - mit vielleicht einem tollen Regenlauf!
Liebe Grüße
Petra
Kommentarnr19 gepostet von Petra am 10.07.2009 um 21h23
Hallo Petra,
Wahnsinn!
Tolle Leistung.
Meinen Glückwunsch dazu.
Ja, ist man einmal vom Laufen infiziert, geht es immer weiter.
ich bin heute mal wieder 10 km gelaufen und merkte, dass es mit jedem >Km mehr Spaß machte.
Mal sehen, wie lang meine Strecken noch werden, jedenfalls sind solche Berichte "mitschuldig", wenn ich längere Läufe wage.
Liebe Grüße
Erika
Kommentarnr20 gepostet von Ika am 12.07.2009 um 18h26
Hallo liebe Ika,

vielen Dank für deine Glückwünsche! Ja, ich hätte es noch vor wenigen Jahren auch für wahnsinning gehalten, 50 km  zu laufen. Heute glaube ich, daß alles schaffbar ist. Aber man muß es langsam angehen und seinem Körper die Zeit lassen, die er braucht. Deshalb möchte ich Dich bitten: Lass es langsam angehen. Genieße die 10km und wenn es mal mehr wird, freue Dich darüber.  Bei mir hat es 4 Jahre gedauert, bis ich im Kopf bereit war für diese lange Strecke.
Lass es ruhig angehen und höre immer auf Deinen Körper! Steigere die Länge Deiner Strecken immer Stück für Stück und nie zuviel auf einmal Ich wünsche Dir alles Gute für Deine Ziele und bleib vor allem gesund!
Liebe Grüße
Petra
Kommentarnr21 gepostet von Petra am 12.07.2009 um 19h01
Hallo Petra,
danke Dir.
Ich höre bewußt auf meinem Körper und habe auch schon Läufe abgebrochen, wenn ich merkte, es geht grade nicht gut.
Liebe Grüße
Ika
Kommentarnr22 gepostet von Ika am 13.07.2009 um 21h03
Hallo Ika,

das finde ich gut und richtig. Bei einem Lauf auch mal aufhören zu können, das ist m.E. ein Zeichen von Stärke. Es ist nur sehr schwer, diesen Punkt zu erkennen. Aber ich denke, daß man gerade beim täglich Laufen seinen Körper genau kennenlernt und spürt, wenn man kürzer treten muß.
Liebe Grüße
Petra
Kommentarnr23 gepostet von Petra am 13.07.2009 um 21h14
Liebe Petra,

nun endlich komme ich dazu, Deinen langersehnten Bericht mal ganz und in Ruhe zu lesen. Im ersten Moment habe ich ja, ob der Überschrift einen Schreck bekommen und dann tüchtig mitgefiebert und gelitten. Toll, liebe Petra, wie Du es dann doch gemeisterst hast. Ganz herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leisung. Und ich bin sicher, es war nicht Dein letzter Ultra. Das hast Du ja auch selbst im Innersten schon erkannt. :)

LG Billy
Kommentarnr24 gepostet von Billy am 14.07.2009 um 13h15
Liebe Billy,

vielen, vielen Dank für deine Glückwünsche! Mittlerweile ist schon eine Woche vorbei und ich habe mich gut erholt. In der Erinnerung bleibt nur das erhebende Gefühl der letzten Kilometer - ja und ich weiß tief im Innersten: Ich werde es wieder tun!
Sei ganz lieb gegrüßt
Petra
Kommentarnr25 gepostet von Petra am 14.07.2009 um 20h05

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