Freitag, 26. juni 2009
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13:55
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veröffentlicht in: Laufereignisse
Eine ereignisreiche Woche liegt hinter - und auch vor mir. Die Ereignisse überschlagen sich gerade zu.
Der Rennsteigstaffellauf ist Geschichte, aber die Emotionen, Freude und der Spaß lebt in mir weiter. Voller Freude denke ich an diesen Tag zurück und schaue mir immer wieder die Bilder an. Nach
einigem Kampf mit der Technik ist es mir auch gelungen, ein Album fertigzustellen, das ihr euch
hier anschauen könnt..
Leider sind die Fotos nicht in chronoligischer Reihenfolge und auch der Anteil der Bilder, bei denen wir lustig feiern ist leicht überdimensioniert. Das hängt aber nicht damit zusammen, daß wir
mehr gefeiert haben als gelaufen sind, sondern daß wir beim Feiern einfach mehr Zeit und Geduld zum Fotografieren hatten....
Nun steht bereits meine nächste große Herausforderung unmittelbar bevor. Nur 2 Wochen zwischen Rennsteigstaffellauf und Thüringen Ultra - da muß ich die Zeit dazwischen effektiv nutzen, um mich zu
erholen und um emotional wieder "runter" zu kommen".
Das ist gar nicht so einfach. Jedenfalls nicht für mich.
Ich gehöre nicht zu den Läufern, die in der Lage sind, Marathons uns Ultras zu sammeln. Das ist auch nicht mein Ziel. Meine größte Freude besteht darin, täglich laufend meine innere Ruhe (wieder)zu
finden und Genuß und Laufen wirksam zu verbinden.
Somit haben mir meine täglichen kleinen Läufe nach dem Staffellauf geholfen, die Muskeln zu lockern, mich zu erholen und meinen Körper und meinen Geist auf die neue Herausforderrung
einzustimmen.
Meine Lieblingsstrecke kann ich derzeit wie folgt definieren: einmal bis zum Kirschbaum und wieder zurück...

Ganz
locker laufe ich entlang der Nidda und biege dann ab ins Hügelland der Wetterau. Dort steht ein herrenloser Kirschbaum mit so vielen Früchten, die gerade danach schreien, gepflückt zu werden.
Mit vollen Magen zurücklaufen ist vielleicht nicht ganz so prickelnd, aber ich bin bis jetzt immer wieder laufend heimgekommen!

Heute lief mir ein kleines Mäuschen über den Weg - hielt kurz inne, schaute mich an und lief weiter. Es war sooo süß! Die Natur um mich herum ist so schön. Das sind genau die Läufe, auf die ich
mich jeden Tag freue. Es sind genau die Läufe, die es mir möglich machen, am 04.07.09 beim
Thüringen Ultra mit frischer Kraft den
ersten Ultra meines Lebens zu laufen.
Ich mache mich auf den Weg, 51km laufend zu bewältigen. Ich werde nicht schnell laufen, sondern mein Wohlfühltempo. Die ca 1100 Höhenmeter schrecken mich nicht und ich werde auch kein Problem damit
haben, das eine oder andere steile Stück zu gehen.
Es ist eine herrliche Strecke - wohl eine der schönsten Laufstrecken überhaupt. Unterwegs begleitet mich Angela mit dem Rad. Darüber freue ich mich besonders - sie ist eine liebe Lauffreundin
und sie kennt die Strecke genau. Wenn ich den Chip an meinen Staffelpartner übergebe, fährt sie mit ihm weiter.
Ich laufe die 50km also nicht nur für mich, sondern für unsere Staffel, für unser Team. Es ist also eine Herausforderung im doppelten Sinne. Und ich werde meine Grenzen weiter verschieben. Oder
neue Grenzen setzen, wo auch immer diese dann liegen.
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