Montag, 15. juni 2009
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veröffentlicht in: Laufereignisse
Am Mittwoch werden sich wieder mehr als 70 000 Läöuferinnen und Läufer durch die Frankfurter Straßen drängeln - auf einer 5,6km Strecke.
Das ist eigentlich kein Genuß zu laufen. Nur langsam geht es vorwärts. Stundenlanges Warten geht dem Start voraus.
Da stellt sich schon die Frage: Warum tue ich mir das an? Warum tun sich das in jedem Jahr SO VIELE an?
Es ist nicht nur der Lauf, der eine solche Faszination ausübt. Es ist das ganze Event, die Stimmung beim Start und im Ziel. Natürlich auch unterwegs. Da nimmt man schon gern mal in Kauf, daß sich
beim Anblick einer orientalischen Bauchtänzerin sofort ein Stau bildet.
Zur Faszination dieses Laufes gehört aber vor allem, daß jeder Teilnehmer mit seinen Kollegen läuft. Nicht nur tagsüber ist man ein Team - an diesem Tag auch abends. Man treibt zusammen Sport und
sitzt danach in gemütlicher Runde beieinander. Man lernt auch mal eine andere Seite des Kollegen, der am Schrreibtisch gegenüber oder im Nachbarbüro sitzt, kennen.
"Jogging gegen Mobbing" war vor einigen Jahren das Motto dieses Laufes - und dieses Motto ist in den Herzen der Läufer geblieben. Wer zusammen läuft, wird sich nicht am nächsten Tag streiten.
Die Stimmung des Laufes wird mitgenommen in die Firmen. So trägt Laufen ein ganz klein wenig bei zu einem guten Betriebsklima.
Deshalb mein JA zu diesem Lauf, auch wenn es wohl nur langsam vorwärts gehen wird. Ich laufe mit meinen Kollegen für eine gute Sache und einen schönen Abend.
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