Dienstag, 2. juni 2009
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20:34
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veröffentlicht in: Laufereignisse
Ein bischen verrückt muß man schon sein, oder? Muß ich wirklich noch eins draufsetzen? Ist ein Marathon nicht genug?
Schon seit längerem trage ich mich mit diesem Gedanken. Was passiert jenseits der Marathonmarke? Kann ich auch dann noch laufen? Stimmt es, daß man einen Ultra mit dem Kopf läuft?
Nach langen Zögern und reiflicher Überlegung habe ich mich entschlossen, am 4.7. beim
Thüringen Ultra im Rahmen einer
2er Staffel meinen ersten Ultra mit einer Länge von 50km zu bewältigen.
Wieder stehe ich vor einer neuen Herausforderung. Aber irgendwie bin ich mir sicher, sie schaffen zu können. Ankommen werde ich ganz bestimmt. Wichtig für mich aber ist die Frage
WIE.
Kann ich auch dann noch lächelnd ins Ziel laufen? Wie fühlt sich ein Ultra an?
Tempoambitionen habe ich keine. Ich will einfach nur locker die Strecke bewältigen und meinen Staffelpartner gesund und munter in Floh Seligental auf die 2. Etappe schicken.
Die Strecke ist ein Hammer. Im ersten
Teilstück geht es heftig bergauf . Es sind etliche
Höhenmeter zu bewältigen - mehr als beim Rennsteiglauf. Dafür wird man im
2. Teilstück mit einer herrlichen Landschaft und vielen schönen Ausblicken belohnt. Diese Etappe bin ich bereits im letzten
Jahr in einer
4x25km Staffel gelaufen. Diese 25km gehören zu den schönsten Naturstrecken, die ich bisher gelaufen bin.
Deshalb freue ich mich ganz besonders auf diesen Teilabschnitt und hoffe, daß ich ihn genießen kann - trotz der Härte des Profils.
Ich weiß, daß mir dieser Ultra alles abverlangen wird. Aber ich freue mich riesig darauf. Auf meine neue große Herausforderung.
Ich freue mich auf den Lauf, auf viele schöne Begegnungen mit meinen Lauffreunden, auf die Pastaparty davor und die Läuferparty danach.
Das wird ein tolles Wochenende!
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