Samstag, 2. mai 2009
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16:28
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veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
Heute war ich ziemlich zeitig munter - obwohl ich ja auschlafen könnte... Aber anstatt mich nochmal im Bett um zu drehen, stand ich auf und schlüpfte in die Laufschuhe.
Da die langen Läufe vorm Rennsteig nun vorbei sind und ich es in den letzten Wochen vor dem Marathon etwas ruhiger angehen lassen möchte, entschloss ich mich, meine "Hügelrunde" zu laufen, die
etwas mehr als 14km lang ist.
Noch war es kühl, so daß ich mich für das Langarmshirt entschied. Aber bevor ich loslief, machte ich meine Gymnastik - einfache, natürliche Übungen, die den ganzen Körper in Schwung
brachten.
Da meine Muskulatur bereits aufgewärmt war, konnte ich gleich etwas schneller loslaufen. So dauerte es nicht lange, und ich befand mich an der Nidda.
Von dort aus lief ich weiter den Berg hinauf in Richtung des Waldes. Dort empfing mich ein Voglegezwitscher wie es schöner und lauter nicht sein kann. Alles um mich herum grünt und blüht und ich
versank ins Träumen. Selbst der steilste Anstieg konnte mir nichts anhaben. Oben angekommen bot sich mir ein wunderschöner Anblick in die Weite der Wetterau. Das satte Grün war immer wieder
durchbrochen vom kräftigen Gelb der Rapsfelder. Die aufsteigende Sonne lies alles in einem hellen Licht erstrahlen.
Einige Hasen tummelten sich auf der Wiese und liesen sich ihr Futter schmecken. Es war ein putziger Anblick und erst sehr spät liefen sie davon - die Ohren immer ein paar Zentimeter über dem
Gras...

So konnte ich ihren Weg noch eine ganze Weile lächelnd verfolgen.
Weiter ging es - vorbei an einigen Gärten des Nachbarortes. Dort wechselte sich das Weiß und Lila des Flieders mit dem Gelb der Forsythien ab - ein toller Anblick. Der nächste Garten war wie ein
kleiner Park gestaltet - die Lärche stand einträchtig mit der Kiefer und der Fichte zusammen und spendeten dem Garten wohltuenden Schatten.
Inzwischen war es schon ziemlich warm und das lange Shirt wurde etwas unangenehm. Ich sollte vielleicht doch mutiger bei der Auswahl meiner Laufkleidung werden?
Wieder tauchte ich ein in den herrlichen Wald und lief über einen engen Pfad entlang eines kleinen Baches. Die Sonne durchflutete den Wald und ließ dieses Stück in hellem Licht erstrahlen. Auch
hier sangen die Vögelein um die Wette.
Nun war es nicht mehr weit bis nach Hause. Die letzten Meter lief ich mitten durch eine Wiese, da der Weg zu Ende war. Aber man muß ja auch mal was Neues ausprobieren.
Nach 1 1/2 Stunden und 14,27 km war ich wieder daheim - vollgepumpt mit Endorphinen und jeder Menge guter Laune. Es hat sich gelohnt, so früh aufzustehen!
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