Thursday, 16. april 2009 4 16 /04 /Apr. /2009 21:41
- Community: Laufen
veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
Bei meinen Läufen duch die Natur der wunderschön erblühenden Wetterau habe ich in den letzten Tagen eine Veränderung gespürt. Trotz Erhöhung meiner Kilometerumfänge in den letzten beiden Wochen geht es mir super gut. Mein Körper regeneriert jetzt viel schneller als noch  vor einem Jahr.
Am Tag nach dem 25km-Lauf habe ich nicht wie bisher einen kurzen 2km Lauf gemacht. Mein Erholungslauf betrug fast 5km. Ich spürte weder Ermüdung noch hatte ich Muskelkater.

Vorhin habe ich gerechnet: Seit Karfreitag bin ich 54km gelaufen. Das ist für mich eine Zahl, die ich bisher nicht so oft in einer Woche geschafft habe. Mein Kriterium ist aber nicht, Kilometer um jeden Preis abzuspulen, sondern so zu laufen, daß ich es genießen kann.

Nach meinem ersten Halbmarathon vor 3 Jahren konnte ich eine ganze Woche lang kaum ein Bein vors andere setzen. Nach meinem ersten Marathon war ich 2 Wochen müde und platt.
Heute habe ich kein Problem, nach einem 25km Lauf am nächsten Tag locker weiter zu laufen.

Laufen als Regeneration - das ist wohl das Geheimnis. Langsames Laufen, im unteren Pulsbereich, einfach im Wohlfühltempo. Das ist es, was mir Spaß macht. Da kenne ich kaum noch Ermüdungserscheinungen.
Warum auch - Laufen ist gut für mich, täglich Laufen ist  Normalität !

Meine Grenzen verschieben sich langsam nach oben. Aber das Tempo gebe ich vor und ich passe auf, daß mein Körper Schritt halten kann.



von Petra
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Kommentare

Liebe Petra, da stimme ich Dir zu! Täglichlaufen ist letztlich absolut natürlich - dafür ist unser Körper konstruiert. Deine persönliche Anpassung an diesen Stil kannst nur Du wirklich beurteilen, aber ich bin davon überzeugt, daß Du die 54 KM noch erhöhen kannst und wirst. Mittelfristig betrachtet. Unser Körper gewöhnt sich an alles, wir sollten ihm nur vertrauen! Weiterhin viel Freude! Liebe Grüße Marcus
Kommentarnr1 gepostet von Black Sensei am 17.04.2009 um 17h49
Hallo, liebe Petra, ich freue mich, Deine Zeilen zu lesen. Du bist auf dem richtigen Weg! Wenn das tägliche Laufen in Fleisch und Blut übergegangen ist, wird es zur Normalität. Eigentlich ist es ja auch normal für den Menschen, sich täglich auf seinen eigenen Beinen zu bewegen. Dass bei Dir sich die Grenzen nach oben verschieben ist auch natürlich, da Du viel bessere Fähigkeiten entwickelt hast. Das ist ein herrliches Gefühl. Auch, wenn man nach Hause kommt und sich frisch, frei, durchgepustet fühlt, wie neu geboren.
Kommentarnr2 gepostet von Ramona am 17.04.2009 um 18h20
Hallo lieber Marcus,

ja - Vertrauen zum eigenen Körper zu haben, das ist wohl sehr wichtig. Dieses Vertrauen muß sich jedoch  erst entwickeln und kommt nicht von heute auf morgen. Aber ich denke ich bin auf dem richtigen Weg, das Vertrauen zu meinem Körper schrittweise zu erhöhen. Sicher ist mittelfristig auch noch mehr drin - aber das hat Zeit und sollte "von innen heraus" kommen. Und wenn es kommt - werde ich es auch tun...
Am Anfang meiner Serie hatte ich immer die Angst, zuviel zu machen und meinen Körper zu übefordern. Diese Angst legt sich langsam, weil ich selbst merke, daß es mir und meinem Körper gut tut und ich mich körperlich wohl fühle. Auch meine Stimmung ist durchweg positiv.
Alles in allem: Es war eine gute Entscheidung fürs täglich Laufen und ich bin gespannt, was mir die weitere Entwicklung noch bringt.

Liebe Ramona,

es ist schon erstaunlich, wie normal das taäglich Laufen inzwischen bei mir geworden ist. Konnte ich mir das früher nicht vorstellen, mehr als 4x pro Woche die Laufschuhe zu schnüren, kann ich mir es heute nicht mehr umgegkehrt vorstellen. Erstaunlicherweise hat sich mein ISH in der ganzen Zeit so gut wie überhaupt nicht gemeldet. Es ist einfach zu schön, wenn man nach seinem Lauf voller innerer Zufriedenheit und Freude nach Haus kommt und sich frisch und frei fühlt.
Wie oft sitze ich in meinem Büro und freue mich auf den Feierabend - einfach, weil es dann raus in die Natur geht.
Ich finde es nur schade, daß ich meinen Arbeitsweg nicht gleich für einen Lauf nutzen kann - aber die entfernung von fast 50km ist wohl doch ein wenig zu weit....

Liebe Grüße euch beiden und ganz vielen Dank für eure Unterstützung, die ich von euch immer bekomme , wenn ich sie mal brauche.

Petra
Kommentarnr3 gepostet von Petra am 18.04.2009 um 09h31
Liebe Petra, ich bin gerade von meinem Morgenlauf zurück. Herrlich. Die Bilder sind heute Abend auf meinem Blog zu sehen.
Wenn ich laufe, ist alles gut. Selbst wenn man mal Probleme wälzt. Irgendwie lösen sie sich irgendwann wieder in Luft auf und man läuft nur noch. Das tut gut! Das möchte ich auch nicht mehr missen. Und das ist viel wichtiger als irgend welche Wettbewerbe.

Auf Arbeit laufe ich i.d.R. auch nicht, obwohl ich es nicht so weit habe. Bei mir sind es nur 3,6 km. Aber die Möglichkeit der Körperpflege und des Umziehens ist nicht so dolle. Obwohl es rein theoretisch trotzdem möglich wäre.
Ich laufe auch lieber einfach von zu Hause los, mit Maxi, und komme irgendwann wieder zurück.
Eines müsste ich mir aber wieder angewöhnen, den Weg zur Arbeit zu Fuß zu erledigen. Es ist sparsamer, man schont die Umwelt und bewegt sich.

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
Liebe Grüße
Ramona
Kommentarnr4 gepostet von Ramona am 18.04.2009 um 09h57
Hallo liebe Petra,
es tut gut, Deine Zeilen zu lesen. Wo ich doch gerade erst begonnen habe, täglich zu laufen. Doch auch ich fühle mich gut, meine Beine sind frisch, leicht und locker und verdauen die körperliche Bewegung gut, es ist keine Anstrengung und auch kein Mühen, es ist schön. Deine Zeilen machen mir Mut, auf dem richtigen Weg zu sein.
Wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Täglichlaufen.
LG
nela
Kommentarnr5 gepostet von Kornelia am 18.04.2009 um 10h15
Ich freue mich schon auf deinen Bericht und die Bilder, liebe Ramona! Naja - duschen sollte man nach einen Lauf schon können...
Das wäre bei mir kein Problem, aber ich wohne halt zu weit weg. Wäre bei Dir nicht vielleicht auch das Fahrrad eine Alternative zum Arbeitsweg?
Ich habe mir auch schon überlegt, mit dem Rad zur S-Bahn zu fahren, aber es ist schwierig, das Rad dann in den vollen Zug mitzunehmen und das Umsteigen am Frankfurter Hbf mit Rad ist auch nicht ganz einfach.

Danke, liebe Nela für Deine guten Wünsche. Ich verfolge Deinen Weg ja nun auch schon, seit du dein Blog hast und der Community Laufen beigetreten bist. Ich finde es toll, mit wieviel Biss du dich bisher durchgekämpft hast und das du jetzt auch Täglich Läuferin geworden bist. Ich wünsche dir von ganzem Herzen, daß du nie die Freude am Laufen verlierst und du deine täglichen Läufe jeden Tag aufs neue genießen kannst.
Liebe Grüße euch allen und ein schönes Wochenende wünscht euch

eure Petra
Kommentarnr6 gepostet von Petra am 18.04.2009 um 13h21
Liebe Petra,
Dein Berichten habe ich heute so richtig notwendig gebraucht.
Ja, das täglich laufen ist eine gesunde Sache, bei genügend Geduld mit sich selber.
Besonders Deinen Schlusssatz werde ich mir beherzigen.
Liebe Grüße
Ika
PS. Habe Dich bei mir verlinkt, so dass ich nun regelmäßiger beim sogenannten "Blogrunde machen" bei Dir vorbei schauen kann. Denke, es ist Dir Recht.
Kommentarnr7 gepostet von Ika am 18.04.2009 um 16h45
"Geduld mit sich selber"

Liebe Ika - genau die mußt Du aufbringen!
Ich habe dich eben auch bei mir velinkt!

Liebe Grüße
Petra
Kommentarnr8 gepostet von Petra am 18.04.2009 um 17h34

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