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Veröffentlicht von Petra

Nachdem ich in der letzten Woche krankheitsbedingt den Trainingslauf in den Fahner Höhen für mich  ausfallen lassen mußte, war ich heute wieder mit dabei: beim Trainingslauf rund um die 3 Gleichen im schönen Thüringer Land. Natürlich sind wir auf dem 26 Kilometer langen Rundkurs nicht nur um die 3 Gleichen herum , sondern auch auf jeder der 3 Burgen  hinaufgelaufen und kamen somit  auf ca 450 Höhenmeter .

In diesem Jahr trafen sich mehr als 100 Läufer, die  diesen Trainingslauf im Rahmen der Aktion "Geh aufs Ganze" für ihre Vorbereitung auf den Rennsteiglauf nutzen wollten.

Da wir einen weiten Anfahrtsweg hatten, trafen wir uns bereits am Vortag mit Umsteigerin Vroni und ihren  Mann. Wir verbrachten einen schönen Abend im Hotel und konnten uns am nächsten Morgen sehr entspannt auf den Trainingslauf vorbereiten

Kurz vor Start versammelten wir uns vor dem Hotel Park Inn in Erfurt, die uns Sportlern eine große Gastfreundschaft entgegenbrachten.

















Nach den letzten Instruktionen und Informationen zur Strecke ging es los.



















Zunächst liefen wir duch Apfelstädt entlang eines kleinen Flüßchens. Der Boden war trocken und lief sich sehr schön. Es war relativ warm, aber die Sonne wollte nicht so richtig durchkommen. Schon bald bildeten sich Grüppchen - wie immer war ich in der letzten Gruppe mit Frank, Brigiite, Martl, Michel und Vroni zu finden.  Und wie immer hatten wir viel Spass unterwegs, haben viel gelacht, aber auch ernsthafte Gespräche geführt.
Der erste ebene Abschnitt verlief also sehr kurzweilig.

Nach wenigen Kilometern erhob sich vor uns die erste Burg  - die Wanderslebener Burg, die majestätisch auf ihrem Berg thronte. Hier mußten wir also hinauf, einmal um den Brunnen im Burginneren laufen und uns dann wieder hinab  begeben.
Dort feierte ich heute für mich eine riesigen Erfolg: Ich bin zum ersten mal in meinem Leben diese Burg bis ganz nach oben gelaufen - ohne Gehpause! Ich habe mich sooo gefreut! Vielleicht macht sich ja der Gewichtsverlust doch ein wenig bemerkbar?

Nach 9 Kilometern kam die erste Verpflegungsstelle, an der wir wieder so richtig verwöhnt wurden.

















Gut gestärkt liefen wir weiter in Richtung Mühlberg, den wir ebenfalls "erklommen" und an der Mühlburg vorbeiliefen. Leider mußte ich hier doch eine Gehpause einlegen, welche aber im Vergleich zu den letzten Jahren relativ kurz war.
Nun kam das schönste Stück der ganzen Strecke - der Gustav- Freytag- Weg auf dem Kamm entlang zur wohl schönsten Burg - der heute noch bewirtschafteten Wachsenburg.
Dieser Abschnitt mitten durch den Wald lief sich wie auf einem weichen Teppich, Bergab- und Berganpassagen wechselten sich ab. Ab und zu mal lugte nun doch die Sonne hervor. Die Luft war würzig und auch die ersten Frühlingsblumen waren zu sehen. Man mußte allerdings bei den vielen Wurzeln höllisch aufpassen, damit man nicht stürzt.

Vor dem nächsten Verpflegungspunkt ging es noch einmal steil bergab und danach wieder bergauf. Kurz vor der Wachsenburg konnten wir uns bei Mutter Lehmann und ihren Freundinnen stärken, bevor wir uns auf das letzte Stück des Weges nach ganz oben zur Wachsenburg machten.
Hier machte sich doch der Trainingsrückstand bemerkbar. Langsam spürte ich ein wenig Müdigkeit in den Beinen und mußte  eine etwas längere Gehpause machen.
Nun hatten wir allerdinbgs die meisten Höhenmeter geschafft. Weiter ging es nur noch in welligem  und abwechslungsreichem Gelände bis zur letzten Verpflegungsstelle.

Das vielen Sportlern sehr warm wurde, ist unschwer am Haufen der warmen Shirts und Jacken zu erkennen....

















Ein kleines Mädchen hat hat für jeden vorbeikommenden Läufer einen stein auf die Bank gelegt. Sie hatte ihre Freude und die meisten Läufer haben sich über "ihren" Stein gefreut.

Von hier aus hatten wir jetzt nur noch 5km vor uns. Die wurden heute richtig schwer für mich. Irgendwie fehlte mir die Ausdauer und ich mußte mich ganz schön quälen. Auf den letzten beiden Kilometern sehnte ich nur noch das Ende herbei. Trotzden kam ich - begleitet von Michel und Vroni mit einem Lächeln ins Ziel! Und auch die ersten Frühlingsblumen erwartet uns - eingefangen im Foto, daß mir Nora ebenso wie das Zielfoto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

















Nach dem Duschen gabe es ein leckeres Kuchenbuffet für alle. Ich aß aber doch lieber meinen Obstsalat und lies mich von Christian mit einer tollen Beinmassage verwöhnen. Nch vielen schönen Gesprächen mit den anderen "Aufs Ganze Läufern machten wiir uns am nachmittag wieder auf den Heimweg.

Es war wieder einen wunderschöner Lauf, auch wenn er mir deutlich zeigte, daß ich noch Trainingsrückstand habe.
Wer Lust hat, sich alle Bilder anzuschauen, findet sie hier.
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Petra 04/13/2009 20:28

Hallo liebe Ika,ich würde mich riesig freuen, wenn ich Dich auf den Rennsteig begrüßen könnte - vielleicht nächstes Jahr? Das ist eins der schönsten Landschaftsläufe in Deutschland und auch für langsamere Läufer geeignet. Hier geht es noch um Volkssport und nicht nur um Spitzenzeiten. Danke für Deine guten Wünsche!Liebe GrüßePetra

Dornen (Ika) 04/13/2009 20:01

Hallo Petra,vielen Dank für Deinen Bericht hier.Das sind die Berichte, die mich anspornen. Ich wünsche Dir viel Ehrgeiz, Kraft und Ausdauer für den Rennsteiglauf.Mal sehen, vielleicht komme ich auch irgendwann dazu... Liebe GrüßeIka

Petra 04/09/2009 21:47

Hallo lieber Jörg,ich habe dich diesmal vermisst!Liebe GrüßePetra

Jörg 04/09/2009 21:07

Ach ja, letztes Jahr war ich da auch dabei. Schöne Bildchen von einer schönen Strecke.Jörg

laufmauselke 04/06/2009 21:05

Ich bin davon überzeugt. Du bist stark und hast einen eisernen Willen.:-)