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Veröffentlicht von Petra

Ich habe lange überlegt, ob ich meine Gedanken  zu diesem Thema niederschreibe.
Mittlerweile laufe ich seit 157 Tagen ohne Pause und dabei ist nicht jeden Tag eitel Sonnenschein. Es gibt mitunter auch Tage, an denen  buchstäblich Gewitterwolken am Himmel hängen, an denen die Serie an einem seidenen Faden hängt.
Täglich laufen ist schön, wunderschön - aber zugleich auch schwierig und voller Unwägbarkeiten.
Täglich laufen ist das Normalste auf der Welt, und trotzdem wird man zum Exot. Täglich Laufen bringt Freude und Gesundheit , und trotzdem wird man oft  belächelt und gefragt, ob man sich nicht übernimmt.
Trotz allem gehe ich weiter jeden Tag laufen. Schon wenn ich morgens erwache, denke ich an meinen Lauf. Ich laufe nicht mehr nach einem Trainignsplan, sondern nur nach meinem Gefühl.
Natürlich habe ich nicht mein Versprechen vergessen, immer auf meinem Körper zu hören. Aber: Heißt das, bei jedem Wehwechen aufzustecken? Aufzuhören mit dem Laufen?
Nein, das heißt es nicht. Täglich laufen heißt für mich mittlerweile, täglich meinen Körper neu kennenzulernen und seine Kräfte realistisch einzuschätzen. Heißt für mich, auftretende Schmerzen nicht zu ignorieren, sondern deren Ursachen gezielt zu bekämpfen. Nicht einfach eine Pille schlucken und glauben, der Schmerz ist ja weg....
Täglich laufen hat in mir in den letzten 157 Tagen etwas bewirkt. In mir ist ein unbändiger Wille zur Gesundheit meines Körpers entstanden, welche unabdingbare Voraussetzung meines Tuns ist. Ohne einen gesunden Körper kann man nicht täglich laufen bzw. man kann dabei keine Freude mehr empfinden.
Eine vitaminreiche Ernährung gehört dabei für mich genauso dazu wie die lange vernachlässigte Gymnastik. In meiner Tagesgestaltung versuche ich ausreichend Schlaf zu integrieren, was mir leider nicht immer gelingt.
Aber es zeigt Wirkung. Ein Schnupfen, der mich gerade getroffen hat, ist nach 3 Tagen ohne nennenswerte Probleme wieder abgeklungen. Mein kleiner regenerativer Lauf täglich hat mir dabei geholfen und die Selbstheilungskräfte angeregt. Andere Probleme lösen sich nicht so schnell in Wohlgefallen auf, aber ich bin überzeugt, daß ich auch diese meistern kann und werde.
Nach wie vor freue ich mich jeden Tag aufs Neue auf meinen Lauf. Ich lerne gerade, dabei nicht mehr ans Morgen zu denken, sondern nur ans Hier und Jetzt und Heute. 
Ja, das täglich Laufen hat mich  verändert. Mein Leben ist reicher geworden.

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Petra 04/05/2009 22:12

Hallo liebe Ika,ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und Spass beim täglich laufen! Lass es langsam angehen und mache nicht gleich zu viele Kilometer. Genieße jeden Lauf!LGPetra

Dornen (Ika) 04/05/2009 22:05

Hallo Petra,danke für die Beschreibung Deines "Streaks".Ich bin gerade dabei, anzufangen und Deuin Beitrag gibt mir gleich noch mehr Motivation.Ich wünsche Dir auch weiterhin gutes Durchhaltevermögen.Herzlichen GrußIka

Petra 02/25/2009 21:17

Hallo liebe Athena,ja Du hast recht - wer  das Täglich laufen und überhaupt  das Laufen belächelt, weiß nicht was er verpasst! Es gibt Freude, Kraft Mut - genau wie Du schreibst! Danke für deinen Kommentar!Hallo Jürgen,herzlich Willkommen auf meinem Blog und vielen Dank für Dein Kompliment! Vielleicht nimmst Du mit Deinem Inneren Schweinehund mal den Kampf auf? Zeig ihm, wer der Stärkere ist!Liebe GrüßePetra

Jürgen 02/25/2009 12:25

Hallo Petra, bin gerade auf deinen Blog gestoßen und kann nur sagen ich ziehe mal den imaginären Hut. Vielleicht spornt es mich ja an, mich auch mal wieder zu bewegen. Wenn da nur nicht der innere Schweinehund wäre.... mach weiter so!!! Das ist ein prima Blog!!!
Viele Grüße vom Jürgen

Athena 02/25/2009 11:18

liebe petra-hm- jetzt hab ich dich im blogroll und doch übersehen- das tut mir aber leid!dein post ist wundervoll geschrieben... das täglichlaufen gut beschrieben...ich gehe damit nicht hausieren. so braucht man mich nicht belächeln. und wer es dennoch tun würde- der weiss nicht, was er verpasst...du machst das schon richtig... hör auf dein gefühl- dann liegst du immer richtig. und sich mal über einen müden punkt hinwegzuquälen und dann doch wieder freude auf der piste zu spüren- das hat was. gibt freude, kraft und mut... für sich ganz alleine. das kann einem niemand sonst geben...bleib dran und weiterhin viel freude und gesundheit.athena