Saturday, 24. january 2009
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18:46
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veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
Das war meine bange Frage: Würde ich es schaffen, auch an den Tagen nach meinem Marathon täglich laufen zu gehen? Wie würde sich mein Körper fühlen?
Ich habe mir zu Beginn meines Streaks vorgenommen, immer auf meinem Körper zu hören und ihn nicht zu überfordern.
Deshalb hatte ich für die ersten Tage nach dem Teammarathon auch nur jeweils kleine Runden von 2
km geplant. Am Sonntag zog ich meine neuen Laufschuhe an und trabte einfach locker los. Der Muskelkater hatte sich (noch) nicht eingestellt. Wider Erwarten war es gar nicht schlimm - im Gegenteil,
ich hatte das Gefühl, daß mir der kleine Lauf geholfen hat, den Muskelkater zu vermeiden und schneller zu regenerieren.
Am nächsten Tag hatte ich doch eine kleine Begegnung mit ISH - meinen kleinen inneren Schweinhund. Der lugte doch tatsächlich hinterm Sofa hervor, schaute mich mit großen Augen und and wollte mich
überreden, bei ihm zu bleiben...

Nix da - ich jagte ihn wieder zurück auf seinen Platz und lief los. War ich vor dem Lauf müde und schlapp, änderte sich das nach diesen 2km grundlegend. Ich fühlte mich nach der "Sauerstoffdusche"
frisch und wie neugeboren. Schön, daß ich meinem ISH keine Chance lies. Es war einfach schön, dieser kleine Lauf im Regen.
Heute wollte ich auch noch einmal meine kleine 2km Runde drehen - aber es kam anders... Als ich loslaufen wollte, sah ich wie unser Nachbar Kai aus dem Fenster winkte und mir signalisierte, daß er
auch laufen gehen will.
Super - ich hatte einen Laufpartner!
Wir liefen gemeinsam zu Nidda und drehten eine 6km lange Runde - entlang des Flusses und über den
Berg Hügel wieder zurück. Unterwegs erzählte
mir Kai, daß er vielleicht auch am Rennsteiglauf Halbmarathon teilnemen wird. Wir verabredeten uns gleich wieder für morgen früh und wir werden wieder zusammen unsere Runde drehen.
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