Freitag, 2. januar 2009
5
02
/01
/2009
17:57
-
veröffentlicht in: Training
Das neue Jahr begann so, wie das Alte geendet hat: Mit einem tollen Lauf und der Fortsetzung meines Traings für den Berliner Teammarathon.
Heute hatte ich mir keinen Rundkurs vorgenommen, sondern eine Strecke, die mich über knapp 30km nach Hause bringen sollte.
Zum Start fuhr ich mit der S- Bahn. Am Frankfurter Bahnhof Berkersheim stieg ich aus und begann meinen
Lauf.
Nach nur wenigen Metern war ich an der Nidda. Trotz oder gerade wegen der Kälte war die Natur besonders schön. Viele kleine zu Eis gefrorenen Wassertropfen glitzerten in d

er klaren Luft.
Nach wenigen Kilometern kam ich durch den Luftkurort Bad Vilbel, lief durch Teile des Kurparkes und fotografierte die Engel rund ums "Quellwasser".
Weiter ging es Richtung Dortelweil, einem kleinen Ortsteil von Bad Vilbel. Hier macht die Nidda einen großen Bogen, was mir in diesem Fall ein paar km bringt. Ich hatte die Strecke vorher schonmal
grob "vermessen". Da macht sich natürlich jede Biegung bemerkbar, die man mehr läuft.
Kurz vor dem nächsten - rechts der Nidda gelegenen kleinen Ort lief ich an einem wunderschön gelegenen Pferdehof vorbei. Friedlich weideten die Pferde auf der kalten Wiese. Ihnen schien die
Temperatur jedoch nichts auszumachen.
Weiter ging es Richtung Karben, wo an der dortigen Brücke Rainer mit einem warmen Tee auf mich wartete. Mein Zeitplan schien gut zu funktionieren und ich kam relativ pünktlich an. Nach einem
kleinen Abstecher ans Auto und einer willkommenen Stärkung ging es weiter - Richtung Okarben und Niederwöllstadt.
Langsam begann es, ein wenig schwerer zu werden, aber es lief immer noch ganz gut. Ich hatte meine I Pod vergessen. So wurde ich durch nichts abgelenkt und gab mich voll und ganz der Schönheit der
winterlich kalten Natur hin.
Schnee wäre schön gewesen, aber davon war weit und breit nichts zu sehen. Allerdings waren fast alle Teiche zugefroren, auch kleinere Nebenarme bzw. Zuflüsse der Nidda waren vereist.
Wenige Kilometer vorm Ziel erwartete Rainer mich noch einmal mit einem warmen Getränk, das mir die Kraft für den letzten Abschnitt gab.
Danke, lieber Rainer für Deine Fürsorge und Unterstützung!

Nun war es nicht mehr weit
bis nach Hause. Meine Uhr sagte mir allerdings, daß es wohl höchstens 26km werden würden. Eigentlich ein wenig zu kurz, deshalb entschloß ich mich kurzerhand, noch eine kleine Schleife ranzuhängen.
So waren es letztendlich etwas mehr als 28km.
Zu Hause merkte ich dann doch, daß ich unterwegs zu wenig getrunken und auch kaum was gegessen hatte. Ich hatte einen richtigen Hungerast und mußte mich erstmal setzen und eine Banane essen. Eine
Gemüsebrühe gab meinem Körper das Salz zurück, so daß ich einen beginnenden Krampf im Keim ersticken konnte.
Schon nach kurzer Zeit ging es mir wieder gut. Obwohl ich nicht ganz schmerzfrei laufen konnte, bin ich heute doch schon wieder optimistisch und freue mich auf unseren Teammarathon mit Ramona und
Laufmauselke in Berlin.
Neueste Kommentare