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Veröffentlicht von Petra

Das neue Jahr begann so, wie das Alte geendet hat: Mit einem tollen Lauf und der Fortsetzung meines Traings für den Berliner  Teammarathon.
Heute hatte ich mir keinen Rundkurs vorgenommen, sondern eine Strecke, die mich  über knapp 30km nach Hause bringen sollte.
Zum Start fuhr ich mit der S- Bahn. Am Frankfurter Bahnhof Berkersheim stieg ich aus und begann meinen
Lauf.
























Nach nur wenigen Metern war ich an der Nidda. Trotz oder gerade wegen der Kälte war die Natur besonders schön. Viele kleine zu Eis gefrorenen Wassertropfen glitzerten in der klaren Luft.
















Nach wenigen Kilometern kam ich durch den Luftkurort Bad Vilbel, lief durch Teile des Kurparkes und fotografierte die Engel rund ums "Quellwasser".

















Weiter ging es Richtung Dortelweil, einem kleinen Ortsteil von Bad Vilbel. Hier macht die Nidda einen großen Bogen, was mir in diesem Fall ein paar km bringt. Ich hatte die Strecke vorher schonmal grob "vermessen". Da macht sich natürlich jede Biegung bemerkbar, die man mehr läuft.

Kurz vor dem nächsten - rechts der Nidda gelegenen kleinen Ort lief ich an einem wunderschön gelegenen Pferdehof vorbei. Friedlich weideten die Pferde auf der kalten Wiese. Ihnen schien die Temperatur jedoch nichts auszumachen.                                                                                                                                                                                                                                  
Weiter ging es Richtung Karben, wo an der dortigen Brücke Rainer mit einem warmen Tee auf mich wartete. Mein Zeitplan schien  gut zu funktionieren und ich kam relativ pünktlich an. Nach einem kleinen Abstecher ans Auto und  einer willkommenen Stärkung ging es weiter -  Richtung Okarben und Niederwöllstadt.

Langsam begann es, ein wenig schwerer zu werden, aber es lief immer noch ganz gut. Ich hatte meine I Pod vergessen. So wurde ich durch nichts abgelenkt und gab mich voll und ganz der Schönheit der winterlich kalten Natur hin.
Schnee wäre schön gewesen, aber davon war weit und breit nichts zu sehen. Allerdings waren fast alle Teiche zugefroren, auch kleinere Nebenarme bzw. Zuflüsse der Nidda waren vereist.

































Wenige Kilometer vorm Ziel erwartete Rainer mich noch einmal mit einem warmen Getränk, das mir die Kraft für den letzten Abschnitt gab.
Danke, lieber Rainer für Deine Fürsorge und Unterstützung!

Nun war es nicht mehr weit bis nach Hause. Meine Uhr sagte mir allerdings, daß es wohl höchstens 26km werden würden. Eigentlich ein wenig zu kurz, deshalb entschloß ich mich kurzerhand, noch eine kleine Schleife ranzuhängen. So waren es letztendlich etwas mehr als 28km.
Zu Hause merkte ich dann doch, daß ich unterwegs zu wenig getrunken und auch kaum was gegessen hatte. Ich hatte einen richtigen Hungerast und mußte mich erstmal setzen und eine Banane essen. Eine Gemüsebrühe gab  meinem Körper das Salz zurück, so daß ich einen beginnenden Krampf im Keim ersticken konnte.
Schon nach kurzer Zeit ging es mir wieder gut. Obwohl ich nicht ganz schmerzfrei laufen konnte, bin ich heute doch schon wieder optimistisch und freue mich auf unseren Teammarathon mit Ramona und Laufmauselke in Berlin.


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Laufmauselke 01/09/2009 20:57

Liebe Petra, ich finde es toll, das Du Dich so eisern auf unseren Marathon vorbereitest. So eine lange Strecke ganz allein, das kann mental ganz schön hart sein. Ich bin beim Lesen richtig mitgelaufen. Toll. Mein Mann Hartmut und ich, wir freuen uns auf Euch. Schön, das Ihr zur Pasta-Party kommt. Es wird bestimmt ein schönes Wochenende. Und der Höhepunkt, der Marathon, wird besonders schön. Wir haben sooo viel zu erzählen. Was meinst Du, wie schnell dabei die Zeit vergeht.

Beate 01/04/2009 09:24

Du meine Güte! Wieder ein Artikel, den ich mit offenem Mund gelesen habe. 28 km! Wir sind gestern eine Stunde gewalkt und ich muss sagen, das hat mir bei der Kälte gereicht. Wieder tolle Bilder.Liebe Grüße, Beate

Petra 01/03/2009 19:07

Hallo liebe Ramona,wir werden schon am Donnerstag in Berlin sein und kommen am Freitag nachmittagabend zu Elke. Wir wollen doch die Pasta ihres Mannes und die Lagebesprechung nicht verpassen!Wann bist Du in Berlin?Danke, liebe Nela für Deine guten Wünsche für unseren Teammarathon!Liebe Marianne, Laufen mit Musik ist sehr schön, aber ohne Musik zu laufen empfinde ich fast noch intensiver, da gerate ich so richtig ins Träumen....LG an euch allePetra

Marianne 01/03/2009 17:52

Liebe Petra, du wirst den Team-Marathon sicher gut bewältigen. Schöne Fotos, sie erinnern mich auch an meine Laufstrecken. Bei uns ist es zwar auch kalt, aber der Schnee lässt immer noch auf sich warten. Eigentlich laufe ich ja nie mit Musik, aber ich glaube, wenn ich mit den längeren Läufen anfange, werde ich doch zur Sicherheit meinen MP3-Player zur Motivation mitnehmen.LG Marianne

nela 01/03/2009 15:31

Liebe Petra,vielen Dank für Deine lieben Grüße und auch den guten Rat. Du schreibst aber immer tolle Berichte mit schönen Fotos, sehr beeindruckend. Möchte Dir und Deinen Laufkameradinnen an dieser Stelle viel Glück, Erfolg und vor allem Spaß und Gesundheit beim anstehenden Teammarathon wünschen.Alles GuteNela