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Veröffentlicht von Petra

Eiseskälte und Laufen - diese Kombination hatte ich gestern zu bewältigen. Normalerweise macht es mir nichts aus, wenn es kalt ist. Aber schon nach wenigen Kilometern merkte ich, daß es nicht so gut lief und ich beschäftigte  mich mit dem Gedanken, den geplanten Umfang zu reduzieren. Warum nicht nur 15 oder 18 oder 20km laufen?

Nach der ersten Runde lief es etwas besser und ich rechnete mir aus, daß ich mindestens 4 Runden laufen müßte, um mein geplantes Ziel zu erreichen....  Aber es erschien mir heute einfach unvorstellbar...
Nach der 2. Runde lief es etwas besser und ich beschloß, den Rundenweg zu verlassen und auf einer anderen, größeren Runde weiter zu laufen.
Immer wieder meldete sich mein Ischias. Als es zu heftig wurde, legte ich eine kleine Dehnpause ein. Das half mir unwahrscheinlich und die nächsten km liefen leichter. Nach etwa 19km war ich fast wieder zu Hause.
Nein - jetzt wollte ich es doch noch wissen. Habe ich mich soweit durchgekämpft, so wollte ich nun doch auch noch die letzten Kilometer schaffen. Also bog ich nochmals ab und lief in die entgegengesetzte Richtung. Es fiel mir schwer, aber ich wollte nicht aufgeben. 25km war mein Ziel. Ich lief solange in die entgegengesetzte Richtung bis der Rückweg so lang war, daß ich auf 25km  kommen mußte.
Irgendwie habe ich wohl ziemlich genau gerechnet... Genau nach 25km kam ich zu Hause an. Total geschafft, aber glücklich.
Ein schönes heißes Bad hat mich für die Anstrengung entschädigt. An solchen Tagen, an denen es nicht so besonders läuft, empfinde ich besonderen Stolz, wenn ich mein Ziel trotzdem erreicht habe.
Und heute? Bin ich selbstverständlich wieder gelaufen. Eine kleine Runde nur, aber sie hat mit unwahrscheinlich gut getan und beim Regenerieren geholfen.
Täglich Laufen ist mir zum  Bedürfnis geworden.

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Petra 12/18/2008 22:14

Das werde ich doch beim nächsten langen Lauf glatt probieren... ich stelle mir vor, es wären 30° und ich würde vor Hitze kaum noch laufen können... Mal sehen, vielleicht klappt es ja!LGPetra

richter 12/18/2008 13:32

Hallo,ich bin früher auch sehr viel gelaufen, mehrere Marathons. Ich kann Deine Gefühle beim 25-km-Lauf sehr gut nachvollziehen. Doch vielleicht hilft es sich vorstellen, es wäre richtig heiß, so heiß, dass man kaum laufen kann. Da ist es doch wesentlich angenehmer, es ist genau umgekehrt und man kann prima Laufen oder? Jetzt kann man die Basis schaffen, um nächstes Jahr gut dabei sein zu können. Ich wünsche Dir alles Gute dafür und halte die Ohren steif, egal wie kalt es draußen ist.Liebe Grüße

Ramona 12/15/2008 07:25

Die Tabelle ist unterwegs!Ich bin mir immer nicht sicher, ob die Wochenkilometer die langen Läufe ersetzen. So viele Marathons laufe ich ja nun auch nicht. Der letzte liegt schon wieder Ewigkeiten zurück!

Petra 12/14/2008 21:34

Ach, liebe Beate, das war wohl eher die blanke Angat, daß ich ohne diesen langen Lauf den Teammarathon nicht schaffe....Ja, liebe Marianne, psychologisch muß man sich schon manchmal selbst überlisten... Aber Ramona, Du läufst doch soviele Marathons als Trainingsläufe - die sind doch lang genug, oder? Dann läufst Du  soviele Wochenkilometer, da brauchst du Dir doch keinen Kopf zu machen! Von deinen Umfängen bin ich doch im wahrsten Sinne des Wortes kilometerweit entfernt... Aber ich will euch am 17.01. doch nicht enttäuschen. Ich will mit euch lächelnd ins Ziel laufen!Ja, die Exceltabelle wolltest Du mir schicken - ich würde mich sehr freuen!Viele liebe Grüße euch allenPetra

Ramona 12/14/2008 20:34

Irgendwie komme ich ins Grübeln, denn ich mach zu selten so lange Läufe. Meinen Respekt, Petra!Sage mal, wollte ich Dir eine Excel-Tabelle schicken?