Friday, 28. november 2008 5 28 /11 /Nov. /2008 18:53
- Community: Laufen
veröffentlicht in: Training

So langsam wird es ernst.  In wenigen Wochen - am 17.01.2009 -  möchte ich gemeinsam mit Ramona und Laufmauselke beim Berliner Teammarathon starten.


Dieser Marathon wird in meherer Hinsicht neu für mich sein. Es ist mein erster Marathon, den ich ohne Trainingsplan in Angriff nehme. Es ist mein erster Marathon, den ich in einem Team laufe. Wir laufen nicht nur zusammen, sondern wir werden auch nur gewertet, wenn wir gemeinsam ins Ziel kommen. Es ist mein erster Marathon als Täglich Läuferin und nicht zuletzt ist es mein erster Marathon, der so früh in der noch jungen Laufsaison  stattfindet.


Zum ersten Mal werde ich alle meine langen Trainingsläufe allein organisieren, allein im Winter und in der Weihnachtszeit - wo viele Läufer eine Laufpause machen oder alternative  Sportarten bis zum Winterende betreiben.


Nach Gipfellauf und Halbmarathon im Britzer Garten habe ich mir für heute eine Strecke von 24km entlang meiner Hausstrecke an der Nidda vorgenommen.

Meine Freundin Beate - so hatten wir es schon vor einigen Wochen vereinbart - wollte mich mit dem Rad begleiten.

Darauf habe ich mich ganz besonders gefreut. Gemeinsam läuft sich`s leichter, man kann über Gott und die Welt quatschen und die Zeit vergeht schnell.


Kurz nach 10.00Uhr machten wir uns auf den Weg. Beate auf dem Rad und ich per Pedes.











 

 

 

 

 

 

Nach nur wenigen Minuten waren wir an der Nidda, einen kleinem Flüßchen in der hessischen Wetterau. Obwohl es tierisch kalt war, wurde mir sehr schnell warm.






















Schwieriger war es für Beate. Bei meinem langsamen Lauftempo wurde ihr schnell kalt, so daß sie öfters mal vorausfuhr und wieder zurück zu mir kam. Gegen die kalten Füße halfen kleine "Zwischensprints". Schade nur, daß sie keine Laufschuhe anhatte...
















Bei vielen Gesprächen und jeder Menge Spass verging die Zeit wie im Fluge. Obwohl es November ist, gab es in der Natur viel zusehen. Besonders schön  sind die Stellen an der Nidda, die in den letzten Jahren renaturiert wurden.

Nach etwas mehr als 3 Stunden kamen wir zurück, tranken heißen Tee, aßen Pasta und Kuchen und ließen den Nachmittag auf der Couch ausklingen.

Es war ein toller Lauf und ein toller Tag.

Danke, liebe Beate, daß Du mich begleitet hast!


von Petra
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