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Veröffentlicht von Petra

Nachdem wir uns im letzten Artikel mit der Milch beschäftigt haben, geht es heute um ein weiteres (Grund?) Nahrungsmittel: Das Fleisch.


Um es gleich vorweg zu nehmen:  Ich glaube nicht, daß die Natur Fleisch als Nahrung für den Menschen vorgesehen hat. Der Mensch ist kein Fleischfresser!

Im Folgenden möchte ich euch ein paar handfeste Argumente nennen, warum der Mensch vom physiologischen und anatomischen Standpunkt her überhaupt ein Fleischfresser sein kann.


Diese Punkte findet ihr im Buch "Fit fürs Leben - Fit for Life" von Harvey und Marilyn Diamond, das ich euch sehr empfehlen möchte.


Diese Argumente sprechen eigentlich für sich. In dem o.g. Buch machen Harvey und Marilyn Diamond einen Vergleich, den ihr hier nachlesen könnt. Was meint ihr? Kennt ihr ein Kind, daß lieber das Kaninchen essen würde als den Apfel?

Nein. Wer denkt schon beim Anblick eines süßen kleinen Lämmchen daran, es zu töten und zu essen? Normaler weise denkt der Mesch: Ach wie süß! Das möchte ich streicheln! Kennt ihr das Weinen eines Kindes, das das kleine Häschen aus dem Stall davor bewahren will, geschlachtet und gegessen zu werden?

Kinder handeln instinktiv. Ihr Instinkt sagt: Tiere ißt man nicht. Tiere liebt man. Sie sind Geschöpfe dieser Erde, sind ein Teil des biologishen Gleichgewichts der Erde. Die Menschen sind nicht dafür geschaffen, Tiere zu töten, um sie zu essen.


Ein weiteres Argument:  In meinem Artikel "Schmeckt Schokolade wirklich?" habe ich geschrieben, daß die Natur es so eingerichtget hat, daß jeder Spezies genau die Nahrung, die die Natur für sie vorgesehen hat und die ihr das Überleben sichert, ihr auch am Besten schmeckt.

Schmeckt dem Menschen das Fleich tatsächlich? Versucht einmal Fleisch zu essen, so wie es die Natur geschaffen hat. Die Natur hat es geschaffen - ohne Gewürze, ohne Sosse, ohne Geschmacksverstärker und nicht gekocht, gegrillt oder sonstwie gegart. Nun versucht, einfach mal ungewürztes, rohes Fleisch zu essen.

Es schmeckt nicht. Der Mensch kann es gar nicht kauen. Wie gern würde dieser hungrige Mesch jetzt lieber einen saftigen Apfel essen?


Die Fleischindustrie kann mir erzählen, was sie will. Ich vertraue auf meinen gesunden Menschenverstand, der mir sagt: Fleisch ist keine Nahrung für mich, Fleisch schenkt mir keine Gesundheit, es macht mich krank, müde und schlapp.

Interessant auch dieser Artikel der eindrucksvoll widerlegt, daß Fleisch eben kein Stück Lebenskraft schenkt. Tote Nahrung schenkt keine Vitalität, kann es gar nicht.

Noch ein letztes Argument: Beim Kochen von Fleisch wird die natürliche Eiweißstruktur zerstört, es "gerinnt" und verliert seine ursprüngliche Eigenschaften. Im Grunde genommen ist dieses denaturierter Fleisch wertlos für die menschliche Ernährung.

Fleisch macht die Menschen krank.


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Petra 11/27/2008 23:14

Hallo liebe Cindy,
vielen Dank für den Besuch auf meinem Blog. Da hast Du sicher recht, es kommt immer darauf an in Maßen und nicht in Massen zu essen. Unser Körper und speziell unser Magen kann mit vielen Dingen umgehen. Auch in der Natur steht nicht immer die optimale Nahrung zur Verfügung. Solange die "Ersatznahrung" nicht täglich die Grundlage der Ernährung bildet, wird man auch nicht gleich krank. Nur wenn man sich täglich und vorrangig von Fleisch, Milch und zuckerhaltigen Nahrungsmitteln ernährt, wird man unweigerlich krank. Fatal ist allerdings, daß man heute kaum noch ein Nahrungsmittel kaufen kann, daß keinen Zucker oder auch keine Milch enthält.
Gesunde Ernährung ist sehr schwierig geworden. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, daß man sich ab und zumal auf seine eigenen, natürlichen Wurzeln besinnt.
Viele Grüße
Petra

Cindy Lauber 11/27/2008 11:26

Hallo Petra, finde deinen Ansatz gut. Aber doch kann es nicht schaden, sich einmal pro Woche ein Steak oder ein gesund gehaltenes Schnitzel zu gönnen. Die Proteine fördern unseren stabilen Stoffwechsel, wie wir auch solcherart Fette zur Balance genießen können. In Maßen genommen, schadet Fleisch keinesfalls.
Cindy

Petra 11/26/2008 22:04

Hallo lieber Dirk,
ja wir könnten hier noch stundenlang diskutieren.. Aber ich finde, das ist genau der Grund, warum mir Bloggen solch einen Spass macht. Man kann seine Gedanken und Meinungen austauschen, lernt die teilweise gegensätzlichen Meinungen anderer kennen und kann sich damit auseinandersetzen. Dieser Meinungsaustausch gefällt mir und bereichert mich.
Viele Grüße
Petra

Dirk 11/26/2008 00:18

Ja, für dich war es der Weg aus der Falle, ich treibe aber trotz Fleischgenuss Sport und setze nicht auf abgepackte Wurst, sondern Wurst vom Fleischer, frisch aus der eigenen Schlachtung.

Und Fast Food - da fallen mir die fetten Salatsoßen ein ;) Du siehst, wir könnten hier stundenlang diskutieren, aber ich denke, letztlich wird sich jeder so entscheiden, wie er es für richtig hält und das wir diese Freiheit haben, darüber bin ich wirklich froh.

Ic bewundere dich auch dafür, dass du es schaffst, solange auf Fleisch zu verzichten, ich könnte es vielleicht auch, aber dafür schmeckt es mir einfach zu gut...

Petra 11/26/2008 00:01

Na klar kann und muß das jeder für sich entscheiden. Ich bin auch kein 100%iger Vegtarier, aber es kommt durchaus vor, daß ich sehr lange kein Fleisch esse. Wurst ist für mich tabu, was aber nicht nur mit dem Fleisch zusammenhängt, sondern mit den vielen Zusatzstoffen, insbes. den Geschmacksverstärkern.
Aber mal zurück zum Fast Food. Das sind für mich vor allem Burger, Currywurst, Chicken Wings und Co - also fast ausschließlich Fleisch und das meißt noch mit fetter Sauce garniert. Es ist  normal, daß nach einer solchen fetten Mahlzeit der Körper seine ganze Kraft zur Verdauung braucht und man sich sozusagen"bewegungsunfähig" gegessen hat. Nach einer leckeren Obstmahlzeit, die der Körper recht schnell verdaut, hat er so viel Energie, daß er sich bewegen "will" - nicht "muß". Deshalb glaube ich, daß eine gesunde Ernährung auch aus der Bewegunslethargie herausführen könnte. Ich habe dies übrigens an mir selbst "getestet" - das sah in Kurzform so aus:
20kg Übergewicht-Rückenprobleme- Schnaufen beim Treppensteigen - Ernährungsumstellung in Richtung hauptsächlich frisches Obst und Gemüse - Wohlfühlen - abnehmen - Gewicht gehalten- Energie gewonnen - Sport angefangen - heute begeisterter Marathonläufer.
Dieser Prozess setzt nicht nach einer Obstmahlzeit ein. Ich habe diesen Bewegungsdrang nach einigen Wochen gespürt, als ich angefangen hatte, Obst zum Frühstück zu essen. Ich möchte es NIE wieder missen.
Aber, wie gesagt, das muß jeder für sich entscheiden. Für mich war es DER Weg aus der Übergewichts- und Bewegungsarmutsfalle.
Herzliche Grüße
Petra