Thursday, 20. november 2008 4 20 /11 /Nov. /2008 22:33

veröffentlicht in: Gesunde Ernährung

Nachdem wir uns im letzten Artikel mit der Milch beschäftigt haben, geht es heute um ein weiteres (Grund?) Nahrungsmittel: Das Fleisch.


Um es gleich vorweg zu nehmen:  Ich glaube nicht, daß die Natur Fleisch als Nahrung für den Menschen vorgesehen hat. Der Mensch ist kein Fleischfresser!

Im Folgenden möchte ich euch ein paar handfeste Argumente nennen, warum der Mensch vom physiologischen und anatomischen Standpunkt her überhaupt ein Fleischfresser sein kann.


Diese Punkte findet ihr im Buch "Fit fürs Leben - Fit for Life" von Harvey und Marilyn Diamond, das ich euch sehr empfehlen möchte.


Diese Argumente sprechen eigentlich für sich. In dem o.g. Buch machen Harvey und Marilyn Diamond einen Vergleich, den ihr hier nachlesen könnt. Was meint ihr? Kennt ihr ein Kind, daß lieber das Kaninchen essen würde als den Apfel?

Nein. Wer denkt schon beim Anblick eines süßen kleinen Lämmchen daran, es zu töten und zu essen? Normaler weise denkt der Mesch: Ach wie süß! Das möchte ich streicheln! Kennt ihr das Weinen eines Kindes, das das kleine Häschen aus dem Stall davor bewahren will, geschlachtet und gegessen zu werden?

Kinder handeln instinktiv. Ihr Instinkt sagt: Tiere ißt man nicht. Tiere liebt man. Sie sind Geschöpfe dieser Erde, sind ein Teil des biologishen Gleichgewichts der Erde. Die Menschen sind nicht dafür geschaffen, Tiere zu töten, um sie zu essen.


Ein weiteres Argument:  In meinem Artikel "Schmeckt Schokolade wirklich?" habe ich geschrieben, daß die Natur es so eingerichtget hat, daß jeder Spezies genau die Nahrung, die die Natur für sie vorgesehen hat und die ihr das Überleben sichert, ihr auch am Besten schmeckt.

Schmeckt dem Menschen das Fleich tatsächlich? Versucht einmal Fleisch zu essen, so wie es die Natur geschaffen hat. Die Natur hat es geschaffen - ohne Gewürze, ohne Sosse, ohne Geschmacksverstärker und nicht gekocht, gegrillt oder sonstwie gegart. Nun versucht, einfach mal ungewürztes, rohes Fleisch zu essen.

Es schmeckt nicht. Der Mensch kann es gar nicht kauen. Wie gern würde dieser hungrige Mesch jetzt lieber einen saftigen Apfel essen?


Die Fleischindustrie kann mir erzählen, was sie will. Ich vertraue auf meinen gesunden Menschenverstand, der mir sagt: Fleisch ist keine Nahrung für mich, Fleisch schenkt mir keine Gesundheit, es macht mich krank, müde und schlapp.

Interessant auch dieser Artikel der eindrucksvoll widerlegt, daß Fleisch eben kein Stück Lebenskraft schenkt. Tote Nahrung schenkt keine Vitalität, kann es gar nicht.

Noch ein letztes Argument: Beim Kochen von Fleisch wird die natürliche Eiweißstruktur zerstört, es "gerinnt" und verliert seine ursprüngliche Eigenschaften. Im Grunde genommen ist dieses denaturierter Fleisch wertlos für die menschliche Ernährung.

Fleisch macht die Menschen krank.


von Petra
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Kommentare

Der Artikel von Harvey und Marilyn Diamond zeigt MIR nur, dass man JEDES Thema aus einer vom Betrachter beabsichtigten Blickrichtung so darstellen kann, dass es allgemeingültig, wissenschaftlich bewiesen und (mit ein paar biblischen Zitaten verziert) "unwiderlegbar" ist.

Mir fällt dazu nur eins ein: Die vielen Indianer und Urmenschen (von denen wir soviel ich weiß, tatsächlich abstammen sollen) müssen sich wohl alle gewaltig geirrt haben, dass Sie mit Pfeilen und Speeren bewaffnet losgezogen sind, um Mammuts und Bison zu jagen.

Ich kenne keinen in der Geschichte beschriebenen Nachweis, dass unsere Vorfahren mit diesen Waffen Äpfel und Kohlrabi geerntet haben.

Auch die vielen Ackerbauer und Viehzüchter müssen wohl einem gravierenden Irrtum nachgelaufen sein. Wir können wohl von Glück reden, dass sie das gezüchtete Vieh gegessen haben. Wenn sie den Ackerbau nur betrieben hätten, um das Vieh zum Selbstzweck zu füttern, wären sie wahrscheinlich damals schon verhungert und bereits vor vielen Jahren ausgestorben, weil das liebe Vieh alles weggefressen hätte.

Die Examensarbeit von Helvi Schmidt zu diesem Thema finde ich wissenschaftlich wesentlich exakter und nicht ideologisch verbrämt wie bei den o.g. Autoren.

Für mich ist und bleibt der Mensch ein Allesfresser. Er hat übrigens nicht nur Mahlzähne, sondern auch vier Eckzähne. Ich kenne Jäger, die vor noch gar nicht allzu langer Zeit gern mal beim Aufbrechen eines erlegten Wildes ein Stück rohe Leber gegessen haben. Das kriegt man mit dem menschlichen Gebiss ganz gut ab. ;-)

Tja, wenn der Mensch wirklich NUR ein Pflanzenfresser wäre, würden wir wahrscheinlich die Hälfte unseres Lebens mit wiederkäuen verbringen. Upps! Wir haben ja gar keinen Pansen!

Ein Teufelskreis!

LG von dem sich auch weiterhin auf ein abwechslungreiches Essen mit Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse und hin und wieder sogar Schokolade freuenden

etzelmania

Kommentarnr1 gepostet von etzelmania am 21.11.2008 um 00h46

MIR zeigt das Buch von Harvey und Marilyn Diamond, daß man mit einer natürlichen Ernährungsweise viel gesünder leben und sich vitaler fühlen kann. MIR hat u.a. das Buch geholfen, meine komplette Ernährung zu hinterfragen und so umzustellen, das mir etwas ganz Tolles gelungen ist: Abzunehmen und das dann auch auf Dauer zu halten.

Was ist denn hier "unwiderlegbar"? Der gesunde Menschenverstand? Der ist allerdings unwiderlegbar. Ich vertraue nicht blindlings der Werbung "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" und ich vertraue auch nicht blindlings unseren Ernährungswissenschaftlern. Mit welchem Grund soll ich ihnen vertrauen? Wenn die Ernährungswissenschaft wirklich so gut wäre - wieso werden dann immer mehr Leute immer übergewichtiger? Weil sie sich nicht an die Vorgaben der so genannten Experten halten? Nein - ich behaupte, gerade, weil sie es tun. Um Gottes Willen, ich will nichts gegen Ernährungsberater sagen. Aber wenn ein solchen "Lightprodukte" empfiehlt oder die Fettkalorien einer Avocado mit den Fettkalorien eines fetten Eisbein gleichsetzt, dann brauchen  wir uns nicht zu wundern, daß unsere Gesellschaft immer kränker und dicker wird.

Und noch was: Die so genannten "wissenschaftlichen" Beweise, daß Fleisch zu einer abwechslungsreichen Ernährung gehört, sind nicht deshalb war, weil alle sie für richtig halten. Auch gängige Lehrmeinungen können falsch sein. Wer kennt nicht die Geschichte von Galileo Galilei, der mit seinen damals brisanten Forschungsergebnissen das gesamte Weltbild der katholischen Kirche zum Wackeln brachte und selbst in die Verbannung geschickt wurde, weil es etwas feststellt, was nicht der gängigen Lehrmeinung entsprach?

Nun bin ich aber nicht so vermessen, mich mit dem großen Galilei zu vergleichen. Ich bin auch kein Wissenschaftler, aber ich bin ein Mensch, der vieles insbes. in der Ernährungslehre kritisch hinterfragt. Und wenn ich vom Verzehr von Fleisch Gicht oder andere Krankheiten bekommen kann, muß ich doch nicht darauf warten, bis ein Wissenschaftler herausfindet, wieviel Gramm vielleicht doch nicht schädlich sind. Ich probiere es aus und frage meinen Körper, höre in ihn hinein. Ich vertraue meinen Instinkten. KEIN Experte kann mir sagen, was meinem Körper gut tut. Das muß ich allein herausfinden. Aber dafür muß ich offen sein und auch das eine oder andere einfach mals ausprobieren - so wie Beate das Essen von Obst am Morgen. Dann kommt man manchmal ganz einfach zu verblüffenden Erkenntnissen.

Was heißt eigentlich ideologisch  verbrämt? Schau Dir das hier mal an, nimm Dir die Zeit. Bilder sagen mehr als Worte. Und dann iß weiter Fleisch, oder aber auch nicht.

Die Examensarbeit werde ich mit demnächst mal genauer durchlesen. Aber: Ich muß und will nicht unbedingt Wissenschaftler werden, um mich gesund zu ernähren. DAS kann mein gesunder Menschenverstand, wenn ich ihn wieder von aller "Ideologie" befreie. Ich muß meine natürlichen Instinkte wieder ausgraben, dem Körper hauptsächlich frische, lebendige Nahrung anbieten, die so schmeckt, wie sie die Natur schafft - ohne irgendwelche Zutaten oder menschliche Verarbeitung.

Der Mensch ein Allesfresser? Vor wieviel Tausend Jahren hat der Mensch angefangen, Tiere zu fangen und zu essen?Vor wieviel MILLIONEN Jahren hat die evolutionäre Entwicklung des Affen zum Menschen begonnen?

Was die Natur nicht in Millionen Jahren gemacht hat, schafft sie auch nicht in ein paar tausend Jahren. Nur weil der Mensch vor ein paar Tausend Jahren angefangen hat, das zu essen, was eigentlich gar nicht für ihn vorgesehen war, passt sich das Verdauungsssystem nicht automatisch in so kurzer Zeit (im Sinne der Evolution) an. Im übrigen haben die Urmenschen genau wie die Tiere wenigstens ausschließlich Pflanzenfresser gefressen. Weil die Kraft jeden Tieres ausschließlich aus den Pflanzen kommt. Ich erinnere an den Elefant . der seine starken Stosszähne ausschließlich mit einer pflanzlichen Ernährung aufbaut.

Und was machen wir Menschen heute? Wir füttern unsere Tiere mit Tiermehl und glauben, wir essen dann ein Stück Lebenskraft? BSE läßt grüßen. BSE ist keine Ideologie, BSE ist real.

Noch eine allerletzte Bemerkung: Nicht jeder Pflanzenfresser ist ein Widerkäuer und muß es auch nicht sein. Die am Besten schmeckende Nahrung für den Menschen sind nicht  Getreide oder Grashalme, sondern saftiges Obst und Gemüse, also Nahrung mit einem hohen Wassergehalt. Und dafür braucht man werder einen Pansen noch muß man Widerkäuer sein. Pflanze ist eben nicht gleich Pflanze und die Natur ist nicht nur schwarz oder weiß.

In diesem Sinne liebe Grüße

Petra



Kommentarnr2 gepostet von Petra am 21.11.2008 um 12h04

Hallo Petra,

Du widersprichst Deinem Artikel vom 21. September, in dem Du schreibst: Ja unser Körper ist so konstruiert, dass er sich täglich bewegt. Schon unsere Vorfahren mußten sich bewegen, um ihren "Braten" zu fangen und damit ihr Überleben zu sichern.

Wenn nun also unsere Vorfahren einem Irrtum erlegen waren und eigentlich nicht hätten jagen müssen, da wir ja keine Fleischfresser sind, sind ja unsere Körper (also ich meine die der Männer, denn die Frauen haben ja nie gejagt) auch nicht für's täglich bewegen konstruiert. Oder wie ist das jetzt zu verstehen?

Im übrigen, ich esse fast nie Fleisch. Állerdings nicht aus Überzeugung, sondern weil ich es einfach nicht so recht mag.

Liebe Grüße, Beate

 

 

Kommentarnr3 gepostet von Beate am 21.11.2008 um 12h06

Naja. - vielleicht war dieses Beispiel mit dem Jagen gehen nicht ganz so glücklich und ich hätte es eher umgekehrt formulieren müssen: Jeder Mensch - und hier ist es egal ob Frau oder Mann - mußte sich in der Urzeit vor seinen  natürlichen Feinden schützen und wenn der Säbelzahntiger plötzlich vor einem stand schüttete der Körper Adrenalin aus, der ihn in die Lage versetzte, in kürzester Zeit in einem Affenzahntempo zu flüchten. Das half zwar nicht immer, aber der Körper ist so konstruiert, das er es kann.  Heute erleben wir dies allenfalls noch, wenn wir zur S-Bahn rennen, um die gerade noch zu schaffen. Aber so manch einer schafft es heute eben nicht mehr, weil eine schnelle Fortbewegung gar nicht mehr möglich ist.

Ich denke mal, daß erst mit der Sesshaftwerdung der Menschen und verbunden mit der Entdeckung des Feuers der Mensch das Fleich als Nahrung für sich entdeckte. Durch das Sesshaftwerden war auch das zur Verfügung stehende Obst und Gemüse, die natürliche Nahrung also, immer stärker auf die nahe Umgebung begrenzt und der Mensch suchte nach Alternativen. Irgendwann war das Fleich dann tatsächlich zum Überleben notwendig, da nicht mehr genügend natürliche Nahrung zur Verfügung stand. Das heißt aber nicht, daß Fleisch damit zu einer natürlichen Nahrung geworden ist.

Übrigens - wenn Dir Fleisch nicht schmeckt, dann ist es doch ein untrügliches Zeichen, daß es Dein Körper auch nicht will. Da brauchst Du dir um das Ganze gar keine Gedanken machen. Höre immer auf Deinen Körper!

Liebe Grüße

Petra


Kommentarnr4 gepostet von Petra am 21.11.2008 um 15h54

Nee, da muss ich Dir gerade mal Deine Illusion nehmen. Ich esse nicht gerne Fleisch, weil es als ich Kind war hieß, der Teller wird leer gegessen und wenn das Fleisch Knorpel hatte (und aus meiner Sicht hatte es immer Knorpel, ich bin da etwas pingelig) musste ich den irgendwie runterwürgen. Bäh - da krieg ich noch heute Gänsehaut. Somit kam mir Fleisch, als ich endlich selbst bestimmen konnte, nur noch in Ausnahmefällen auf den Teller.

Liebe Grüße und guten Flug!

Beate 

Kommentarnr5 gepostet von Beate am 21.11.2008 um 16h38

Fleischlos glücklich wäre für mich eigentlich auch kein Problem. Fettes Fleisch oder Wurst habe ich auch nie gegessen, konnte auch nie verstehen, wenn es z. B. im Krankenhaus für die Patienten Leberwurst oder Teewurst gab. Das fand ich oberschrecklich. Das erste Mal wurde ich mit einer anderen ungesunden Seite von Fleisch konfrontiert, als meine Schwester Verdacht auf Rheuma hatte und Spritzen dagegen bekam. Sie erzählte mir, dass ihr die Ärztin gesagt hatte, dass je dunkler das Fleisch wäre, umso schädlicher wäre es. Hinzu kamen später BSE und Schweinepest. Seither esse ich zumindest nur noch Geflügelfleisch oder Fisch. Dies ist aber auch eher selten.

Nun fiel mir zu deinem Thema, dass Fleisch nicht für den Menschen als Nahrung gedacht ist, auch gleich der Geschichtsunterricht mit den Jägern und Sammlern ein. Aber auch ein Streitgespräch mit meinem ersten Chef, der ein großer Verfechter von Fleisch ist. Der hatte nämlich als Argument, dass beispielsweise sich Eskimos nur von Fleisch ernähren. Die hätten als ursprüngliche Nahrung gar kein Obst oder Gemüse. Er hat mir auch noch etwas über einen der Nahrung angepassten verkürzten Darm erzählt, aber leider scheint mein Gedächtnis nicht mehr das Beste. Jedenfalls konnte ich dem damals nicht viel entgegensetzen.

Übelst ist natürlich die Massen-/Mast-Tierhaltung. Schon aus diesem Grunde liegt eine vegetarische Kost auch in meiner Vorstellung, vegane Kost wohl aber nicht.

Liebe Grüße, Marianne

 

 

Kommentarnr6 gepostet von Marianne am 21.11.2008 um 18h14

Ein heißes Eisen, was Du Dir hier vorgenommen hast, Petra! Ich steh voll hinter Dir! Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass vegane, insbesondere Rohkosternährung für den menschlichen Körper noch besser ist als vegetarische. Allerdings bin ich eben auch nicht stark genug, das bei mir dauerhaft durchzusetzen. D.h. ich esse auch Ei, Quark und Käse, obwohl ich meine Unverträglichkeiten kenne, versuche es aber zu minimieren. Übrigens kenne ich ein sehr gutes Buch, wo Du noch mehr Details findest als in "Fit for life". Der Autor geht noch einen Schritt weiter und hat auch kein Problem damit, dass er damit die Lebensmittelindustrie, Pharma- und Chemieindustrie sowie Medizin provoziert.

Kommentarnr7 gepostet von Ramona am 21.11.2008 um 19h38

Hallo liebe Marianne,

ich glaube schon, daß es auch regionale Unterschiede im Verdauungsapparat der Menschen gibt - ähnlich wie verschiedene Hautfarben. Aber mit diesem Thema habe ich mich noch nicht näher beschäftigt - wäre allerdings auch mal interessant.

Ganz vegetarisch ernähre ich mich auch nicht, aber ich versuche das Fleisch und die Milch schon soweit wie möglich zu vermeiden. Ab und zumal und in kleinen Mengen kann der Magen und der Körper  verkraften. Aber es tut ihm nicht gut, deshalb sollte man es nicht oft machen.Ja und seit ich den Film "Earthlings" gesehen habe, ist mir der Appetit auf Fleisch ganz vergangen. Seit diesem Tag habe ich noch kein einziges Stück Fleisch angerührt.

Liebe Ramona,

das hat nichts mit "Schwachsein" zu tun. Jeder muß für sich selbst herausfinden, was ihm gut tut und was ihm Wohlbefinden und Kraft gibt. Erinnerst Du Dich? Ich habe immer gesagt, daß nichts verboten ist. Aber ich bin auch dafür, immer wieder neue Wege in der Ernährung auszuprobieren, offen zu sein und zu versuchen, die Ernährung so natürlich wie möglich zu gestalten. Ich persönlich versuche, ca 2/3 meiner Nahrung in Form von frischen Obst, Gemüse und Salat zu mir zu nehmen. Damit ist es mir gelungen, mein Gewicht zu halten. Aber auch ich werde mal schwach und vergesse mal alles Wissen. Das passiert wohl jedem. Trotzdem: Das Normale für mich ist eben nicht das Fleisch, nicht der Zucker und auch nicht die Milch und deren Produkte.

Danke auch für den Buchtip! Das geht ja weit über die Ernährung hinaus. Der Ansatz,  sich nicht nur um die Krankheiten zu kümmern, sondern die Gesundheit und den Mensch als Ganzes in den Mittelpunkt zu stellen, finde ich gut.

Liebe Grüße an euch Beide

Petra





Kommentarnr8 gepostet von Petra am 21.11.2008 um 20h48

Ich sehe das eigentlich genauso wie etzelmania. Der Artikel zeigt, dass man den Menschen so hinstellen KANN, als sei er kein Fleischfresser. Richtiger finde ich, es so auszudürcken, dass der Mensch nicht ausschließlich Fleisch essen sollte. Ja, er sollte sich auch von Obst, Gemüse, Fisch und Getreide ernähren, aber etwas Fleisch muss irgendwo auch sein. Ich meine selbst wirkliche Fleischfresser wurden so dargestellt, dass sie neben dem Fleisch die Pflanzen fraßen, die das erlegte Tier vorher selbst gefressen hatte. Und der Mensch kann durchaus Fleisch essen, wenn es in ungegarter Form vielleicht auch nicht Jedermanns Geschmack ist.


Aber ein kompletter Ausschluss von Fleisch auf meinem Speiseplan - ne, das käme für MICH nicht in Frage. Gott sei Dank sind wir da mittlerweile soweit, dass das jeder für sich selbst entscheiden kann, wie er seine Nahrung zusammen stellt. Nur Obst und Gemüse machen für mich aber eher krank, als gesund.

Kommentarnr9 gepostet von Dirk am 24.11.2008 um 22h54

Hallo Dirk,

willkommen auf meinem Blog!  In einer Beziehung gebe ich Dir recht: Selbst Fleischfresser fressen i.d.R. nur pflanzenfressende Tiere und von denen meist auch zuerst den Magen, in denen sich restliche Pflanzenbestandteile befanden. Weil auch reine Fleischfresser pflanzliche Nahrung brauchen.

Ich bin jedoch davon überzeugt, daß Obst und Gemüse keinesfalls krank macht - es sei denn der Körper reagiert allergisch darauf. Aber das ist wieder ein ganz anderes Problem.

Klar kann der Mensch Fleisch essen, aber damit ist nicht gesagt, daß es gesund ist was er ißt. Wenn ein Nahrungsmittel solche Krankheiten wie z.B. Gicht hervorruft, kann das m.E. kein Nahrungsmittel sein, daß die Natur für uns so vorgesehen hat. Die Natur ist eigentlich genial - tausendmal besser als jeder Wissenschaftler. Die Natur sieht Gesundheit für jeden Menschen, für jedes Tier vor. Deshalb steuert sie über den Geschmack der Nahrung das, was die jeweilige Spezies ißt. Und das sind immer Nahrungsmittel, die die Gesundheit und die weitere Existenz der Spezies ermöglichen. Ansonsten würden sie aussterben oder sich nicht weiter entwickeln.

Der Mensch kann in diesen Prozess zwar mit einer hochmodernen Medizin eingreifen. Aber es ist seit Jahrzehnten nicht gelungen, das Übergewicht in der Gesellschaft einzudämmen und damit alle verbundenen gesundheitlichen Probleme - und das obwohl es tausende von "Ernährungsexperten" gibt. Im Gegenteil. Die Gesellschaft wird immer dicker, vor allem Kinder. Das muß doch einen Grund haben, oder?

Ich glaube, der Grund liegt darin, daß sich viele der "Experten" schlauer wähnen als die Natur ist. Und das ist schade.

Noch eine Frage stellt sich mir beim Lesen Deines Kommentars. Du schreibst: etwas Fleisch sollte schon sein. Was ist "etwas"? 100g? 300g? oder mehr? Ab wann kann ich Gicht bekommen? Ab wieviel g werde ich übergewichtig?

Diese Fragen kann mir kein Experte beantworten. Ich verlasse mich da eben auf meinen Instinkt. Ich muß kein Nahrungsmittel essen, bei dem die Gefahr besteht, daß ich davon krank werde.

Das muß nicht jeder so sehen. Jeder kann sich so ernähren, wie er möchte und wie er es für richtig hält. Aber jeder muß dann halt auch mit den Konsequenzen falscher Ernährung klar kommen, wie Übergewicht, Arterienverkalkung, Herzinfarkt, Schlaganfall und was da noch so alles gibt.

Viele Grüße

Petra

Kommentarnr10 gepostet von Petra am 25.11.2008 um 23h37

Hallo Petra,


danke für das willkommen heißen. Dass die Kinder in unserer Gesellschaft immer dicker werden, liegt m. E. nicht am Fleisch, sondern vielmehr am Fast Food. Auch daran, dass sie mehr Zeit vor dem PC und dem Fernseher verbringen, als sich an der frischen Luft zu bewegen, generell ein Problem der Gesellschaft, allerdings nicht nur des Genusses von Fleisch.


Und ja, was meine ich mit etwas? Ich esse halt gerne mal eine Wurstsemmel oder auch einen schönen Braten zum Wochenende und das finde ICH persönlich völlig ok. Ich bin auch gerne bereit, die Konsequenzen dafür in Kauf zu nehmen, obwohl ich die bisher nicht bemerkt habe ;) Ich bin auch sicher nicht GEGEN Obst und Gemüse, da kann man leckere Salate und Rohkost u. v. m. mit zaubern, aber ich persönlich möchte eben auch auf mein Fleisch nicht verzichten, auf meine Wurst oder eben meinen Sonntagsbraten.


Es ist halt meine persönliche Meinung, versteh das nicht als Angriff gegen Gemüse und Obst oder Vegetarier, ich lasse da eigentlich jeden frei entscheiden ;)

Kommentarnr11 gepostet von Dirk am 25.11.2008 um 23h44

Na klar kann und muß das jeder für sich entscheiden. Ich bin auch kein 100%iger Vegtarier, aber es kommt durchaus vor, daß ich sehr lange kein Fleisch esse. Wurst ist für mich tabu, was aber nicht nur mit dem Fleisch zusammenhängt, sondern mit den vielen Zusatzstoffen, insbes. den Geschmacksverstärkern.

Aber mal zurück zum Fast Food. Das sind für mich vor allem Burger, Currywurst, Chicken Wings und Co - also fast ausschließlich Fleisch und das meißt noch mit fetter Sauce garniert. Es ist  normal, daß nach einer solchen fetten Mahlzeit der Körper seine ganze Kraft zur Verdauung braucht und man sich sozusagen"bewegungsunfähig" gegessen hat. Nach einer leckeren Obstmahlzeit, die der Körper recht schnell verdaut, hat er so viel Energie, daß er sich bewegen "will" - nicht "muß". Deshalb glaube ich, daß eine gesunde Ernährung auch aus der Bewegunslethargie herausführen könnte. Ich habe dies übrigens an mir selbst "getestet" - das sah in Kurzform so aus:

20kg Übergewicht-Rückenprobleme- Schnaufen beim Treppensteigen - Ernährungsumstellung in Richtung hauptsächlich frisches Obst und Gemüse - Wohlfühlen - abnehmen - Gewicht gehalten- Energie gewonnen - Sport angefangen - heute begeisterter Marathonläufer.

Dieser Prozess setzt nicht nach einer Obstmahlzeit ein. Ich habe diesen Bewegungsdrang nach einigen Wochen gespürt, als ich angefangen hatte, Obst zum Frühstück zu essen. Ich möchte es NIE wieder missen.

Aber, wie gesagt, das muß jeder für sich entscheiden. Für mich war es DER Weg aus der Übergewichts- und Bewegungsarmutsfalle.

Herzliche Grüße

Petra

Kommentarnr12 gepostet von Petra am 26.11.2008 um 00h01

Ja, für dich war es der Weg aus der Falle, ich treibe aber trotz Fleischgenuss Sport und setze nicht auf abgepackte Wurst, sondern Wurst vom Fleischer, frisch aus der eigenen Schlachtung.


Und Fast Food - da fallen mir die fetten Salatsoßen ein ;) Du siehst, wir könnten hier stundenlang diskutieren, aber ich denke, letztlich wird sich jeder so entscheiden, wie er es für richtig hält und das wir diese Freiheit haben, darüber bin ich wirklich froh.


Ic bewundere dich auch dafür, dass du es schaffst, solange auf Fleisch zu verzichten, ich könnte es vielleicht auch, aber dafür schmeckt es mir einfach zu gut...

Kommentarnr13 gepostet von Dirk am 26.11.2008 um 00h18

Hallo lieber Dirk,

ja wir könnten hier noch stundenlang diskutieren.. Aber ich finde, das ist genau der Grund, warum mir Bloggen solch einen Spass macht. Man kann seine Gedanken und Meinungen austauschen, lernt die teilweise gegensätzlichen Meinungen anderer kennen und kann sich damit auseinandersetzen. Dieser Meinungsaustausch gefällt mir und bereichert mich.

Viele Grüße

Petra

Kommentarnr14 gepostet von Petra am 26.11.2008 um 22h04

Hallo Petra, finde deinen Ansatz gut. Aber doch kann es nicht schaden, sich einmal pro Woche ein Steak oder ein gesund gehaltenes Schnitzel zu gönnen. Die Proteine fördern unseren stabilen Stoffwechsel, wie wir auch solcherart Fette zur Balance genießen können. In Maßen genommen, schadet Fleisch keinesfalls.

Cindy

Kommentarnr15 gepostet von Cindy Lauber am 27.11.2008 um 11h26

Hallo liebe Cindy,

vielen Dank für den Besuch auf meinem Blog. Da hast Du sicher recht, es kommt immer darauf an in Maßen und nicht in Massen zu essen. Unser Körper und speziell unser Magen kann mit vielen Dingen umgehen. Auch in der Natur steht nicht immer die optimale Nahrung zur Verfügung. Solange die "Ersatznahrung" nicht täglich die Grundlage der Ernährung bildet, wird man auch nicht gleich krank. Nur wenn man sich täglich und vorrangig von Fleisch, Milch und zuckerhaltigen Nahrungsmitteln ernährt, wird man unweigerlich krank. Fatal ist allerdings, daß man heute kaum noch ein Nahrungsmittel kaufen kann, daß keinen Zucker oder auch keine Milch enthält.

Gesunde Ernährung ist sehr schwierig geworden. Deshalb halte ich es für sehr wichtig, daß man sich ab und zumal auf seine eigenen, natürlichen Wurzeln besinnt.

Viele Grüße

Petra

Kommentarnr16 gepostet von Petra am 27.11.2008 um 23h14

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