Thursday, 2. october 2008
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19:58
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veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
In dieser Woche habe ich jeden Tag mit einem Morgenlauf begonnen. Das Wetter meinte es nicht sonderlich gut - der Herbst ist da. Es war windig, durch den Wind eisig kalt und es regnete in
Strömen.
Meine Kappe habe ich mit der Mütze getauscht, die kurzen Tight liegen im Schrank. Vielleicht war das ein wenig übertrieben, aber ich habe schon die dicke Laufjacke angehabt....
Jeden morgen bin ich kurz nach 4 aufgestanden, habe mich in die Laufklamotten geworfen und bin losgelaufen. NUR das Aufstehen war schwierig, ein klitzekleine Moment am Morgen, der Überwindung
kostet.
Dann ist alles easy und herrlich. Einfach Loslaufen. Erst ganz langsam und dann immer schneller. Bis ich mein Tempo erreicht habe.
Wenn ich früh laufe, laufe ich gern etwas schneller. Das macht Spass und bringt gute Laune für den ganzen Tag.
Jeden Tag nass geworden. Na und? Jeden Mogren pfeifft mir der kalte Wind ins Gesicht. Na und? Es ist stockdunkel. Na und? In meinem Herzen ist es hell, ich fühle mich auswohl und geniesse meinen
täglichen Lauf.
Vor einigen Jahren habe ich einmal einen Fernsehbeitrag gesehen, in dem Läufer vorgestellt wurden, die sich auf einem Marathon vorbereitet haben. Ich erinnere mich an eine Szene, in der eine Frau
gefilmt wurde, die in dichtem Schneetreiben lief. Die muß doch verrückt sein, dachte ich damals.
Heute glaube ich, bin ich verrückt. Verrückt nach Laufen.
Ich geniesse den Sauerstoff am frühen Morgen, atme den Duft des Herbstes ein und freue mich auf den Tag. Einen besseren Start kann es nicht geben.
Liebe Grüße
Dafür lohnt es sich - immer wieder aufs Neue.
LG
Petra
Ramona
P.S. ich schicke Dir mal eine Mail.
Liebe Grüße
Elke
Zwar nicht viel - aber ich bin gelaufen!!!
Gestern Abend - drei Kilometer (wenig, aber für den Anfang ..)
Es war schon sehr spät, aber ich mußte noch etwas erledigen und hab einfach das Auto stehen lassen und bin stramm gelaufen.
Meine Güte so lange und so gut hab ich heute Nacht noch nie geschlafen! Sieben Stunden am Stück!!!! Das ist ja Wahnsinn.
Ich werde das jetzt - sofern ich zuhause bin - jeden Abend machen! Und immer mal ein bischen weiter. War echt klasse.
LG
Marsav
Liebe Marsav, toll, dass du den Anfang gewagt hast. Und wenig finde ich 3 Kilometer für den Anfang überhaupt nicht, da sah mein Anfang anders aus. Ich wünsche dir viel Freude am Laufen, aber versuche es nicht zu übertreiben. Viele machen am Anfang den Fehler und machen zu schnell zu viel. Das hält man dann nicht lange durch. Also lieber langsamer etwas weniger Kilometer. Auf jeden Fall finde ich es toll, dass du es probierst. Wer es in solcher Jahreszeit schafft durchzuhalten, der liebt das Laufen sein Leben lang.
Liebe Grüße, Marianne
Liebe Grüße Marianne
DAS FIND ICH EINFACH MEGAKLASSE!!!!
Und 3 km ist gar nicht so wenig für den ersten Lauf! Aber Marianne hat recht: Lieber langsam beginnen und Stück für Stück steigern, als zuviel auf einmal wollen. Das kann dann auch schnell zu Verletzungen und Frust führen. Am Anfang ist es auch besser, schön langsam zu laufen. Toll, daß Dir das erste Mal gut bekommen ist! Ich freu mich für Dich!
Ach ja: Der Muskelkater vergeht wieder! *grins*
Liebe Marianne,
wenn ich im Dunkeln laufen muß, habe ich eine sehr schöne Wohngebietsrunde. Das ist zwar nicht wie im Wald, aber da traue ich mich allein im Dunkeln auch nicht zu laufen. Oder ich laufe mit Strinlampe an der Nidda entlang. In der einen Richtung ist es durch das naheliegende Gewerbegebiet nicht ganz so stockdunkel.
Aber längere Strecken - die mache ich dann tagsüber am Wochenende. Im Hellen ist es halt doch schöner. Was ich überhaupt nicht mehr mache, ist auf`m Laufband zu laufen. Ich brauch frische Luft!
Aber ich denke, ein radweg ist doch auch o.k. - das müßte im Dunkeln gehen.
Viele liebe Grüße euch beiden
Petra
Hallo Marianne, wie wäre es mit einer Stirnlampe? Du hast genug Licht und die Hände frei. Es sieht auch nicht so albern aus, wie man meinen könnte.
Liebe Grüße
Ramona
Liebe Grüße, Marianne