Wednesday, 24. september 2008
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21:05
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veröffentlicht in: Streakrunning
Ich habe mich auf den Weg begeben. Seit 6 Tagen laufe ich täglich. Und ich freue mich jeden Tag darauf - bis jetzt noch und ich hoffe, daß das so bleibt. Natürlich bin ich noch voller
Zweifel, ob ich es schaffe, ob ich alles richtig mache, ob es nicht zuviel wird und und und....
Ich beginne plötzlich jedes kleine Wehwechen zu hinterfragen. Aber das ist Quatsch - nach 6 Tagen stellt sich doch keine Überforderung ein... :))))
Bisher habe ich noch nie eine Laufeinheit unter 30 min gemacht. Dafür hat es sich m.E. nicht gelohnt, in die Laufklamotten zu steigen. So auch gestern. Da habe ich mich ganz schön gequält und habe
schon überlegt, mal nur die Mindeststrecke zu laufen. Aber wie immer kommt die Lust unterwegs und es wurden doch noch ein paar km mehr. Aber heute sollte mein Regenerationstag sein und ich
beschloß, heute wirklich nur die Mindestlänge von 2km zu laufen. Ich habe mich daran gehalten - obwohl es richtig gut lief.
Hätte ich doch weiter laufen sollen? Soll man vorm Lauf entscheiden, wie weit es gehen soll oder das einfach spontan auf sich zukommen lassen? Irgendwie sitzt da doch ein wenig Angst, daß ich das
nicht schaffe...
Immerhin habe ich die freigewordene Zeit nach dem kurzen Lauf genutzt, um ein wenig Gymnastik und auch eine Trainingseinheit mit der
Black Roll zu machen.
Meine Motivation ist super. Ich freue mich jeden Tag auf den Feierabend. Früher bin ich dann immer gleich mit unserem Hund spazieren gegangen - heute gehe ich laufen. Es ist fast schon ein kleiner
Reflex....
"laufende" Grüße von
eurer Petra
von Petra
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Ich freu mich, dass Du Dich im Forum angemeldet hast. Dort wirst Du viele gute Tipps bekommen. :)
LG, Ramona
ich glaube, das ist das Schwerste - das richtige Maß zu finden. Aber wahrscheinlich kommt das auch mit der Zeit, daß man sich besser einschätzen kann.
Ich habe mich zwar im Forum angemeldet, kann aber noch nichts schreiben, da mein Account noch nicht freigeschaltet ist. Das dauert wohl noch ein bischen.
Ich hab mich da ein wenig eingelesen und ich muß sagen, es gefällt mir dort...
LG
Petra
Gruß und Guts Nächtle, Ramona
ich sehe die ganz große Gefahr in der Sucht. Und damit könnte die Vernunft abhanden kommen, mal nicht zu rennen, wenn es gesundheitlich besser wäre, es nicht zu tun. Denn stell Dir vor, Du bist schon einige Monate oder vielleicht sogar mehr als ein Jahr jeden Tag gerannt, wirst Du diesen tollen Streak, auf den Du dann wahnsinnig stolz bist, vernünftigerweise unterbrechen, wenn Du eine Erkältung hast? Kann ich mir nicht vorstellen.
Aber falls Du diese Sucht in Schach halten kannst, finde ich es natürlich klasse, dass Du es versuchst, nein, dass Du es tust.
Liebe Grüße, Beate
@Beate, wo ist dein Blog? Was ist los?
LG Marianne
ich bin nun auch ein Streak-Runer geworden. Allerdings habe ich das Gefühl, das Du Dich da etwas unter Druck setzt. Vielleicht hilft Dir mein Tipp weiter, es lockerer zu sehen. Ich habe mir im Vorfeld überlegt, das ich eigentlich sowieso fast jeden Tag laufe. Seit DONNERSTAG (mein erster Tag als Str.-Ru.) beginne ich jeden Tag mit einem kleinen Morgenlauf, je nach dem, wann ich es schaffe, aus dem Bett zu kommen, danach richtet sich die Länge der Läufe. Mein Wecker klingelt jetzt immer um 4.30Uhr (vorher 5.15Uhr):-). Die Laufsachen lege ich schon abends bereit, und dann geht es sofort raus zum Laufen. Damit habe ich den großen Vorteil, das ich meine gewohnten Laufeinheiten beibehalten kann, und nie den Druck habe, noch laufen zu "müssen". Ich tu es einfach, wenn ich möchte. Es soll doch Spaß machen. Und das morgens Laufen bekommt mir immer wieder gut. Schlimm ist nur das Aufstehen.
Ganz liebe Läufergrüße von
Laufmaus Elke
ich bin kein Couchfauli, obwohl ich einen gewissen Anteil an Faulheit sicherlich in meinen Genen habe. Ich fahre täglich Rad und werde gerade verrückt, wenn ich es aus irgendwelchen Gründen mal nicht kann. Von daher weiß ich genau, wenn ich einen Streak radeln würde (gibt's das eigentlich?), käme ich in Versuchung, ihn bloß nicht zu unterbrechen.
Und ist es nicht mit allen Sportlern so, die mit ganzem Herzen Sport betreiben? Mein Mann flippt aus, wenn er statt 3 x die Woche nur 2 x ins Fitnessstudio gehen kann. Ist dann doch auch eine Art von Sucht.
Wenn das also für Rad fahren und für das Fitnessstudio gilt, wieso dann nicht auch für's Laufen. Letztendlich ist die Frage, ob man vernünftig genug ist, diese Sucht unter Kontrolle zu haben. Wenn man das schafft, halte ich diese Art von Sucht immer noch für eine gute Art. Aber würde Petra es schaffen, nach einem vielleicht tatsächlich mehrjährigen Streak zu sagen, nee, heute besser nicht? Da hab ich doch meine Zweifel, nicht nur bei Petra, sondern bei jedem.
Viele Grüße
LG Marianne
möglich, dass ich in dem Fall Ehrgeiz mit Sucht verwechsele. Aber Marianne, ich glaube, wir meinen da auf jeden Fall dasselbe. Ich hätte nämlich auch genau diesen falschen Ehrgeiz. Und ich bin mir da nicht sicher, ob Petra diesem falschen Ehrgeiz entgehen kann.
Liebe Grüße
hast Du Dich schon mal mit Freunden über Politik unterhalten? Ja, hast Du? Wie kannst Du das wagen? Schließlich bist Du kein Politiker. Mach erst mal ein paar Jahre Politik, dann darfst Du darüber reden.
Sorry, aber Deine Einstellung finde ich einfach nur überheblich. Wenn eine Freundin ankündigt, dass sie etwas machen will, warum darf ich dann nicht meine Meinung dazu sagen. Schließlich ist sie eine Freundin, also ist mir ihre Gesundheit nicht gleichgültig.
Du kannst dagegen schreiben, eine andere Meinung vertreten, ich behaupte ja nicht, dass meine Meinung die einzig Wahre ist. Aber uns so abzukanzeln, wie Du das tust, finde ich einfach nur überheblich.
Beate
Lieber Marcus,
keine Sorge, Petra weiß genau, dass ich mich für sie freue, dass sie so gerne läuft. Was das Laufen generell angeht, ist sie mein Vorbild, ebenso wie Ramona, das aber nur mal am Rande.
Zweifel müssen erlaubt sein, Anfeindungen nicht. Und dass Du glaubst, ich würde Dich "eh nicht verstehen" ist ein Vorurteil. Und Vorurteile sollten auch nicht unbedingt erlaubt sein, oder?
Viele Grüße, Beate
Wahrscheinlich wäre das "tägliche Laufen" vollkommen unnütz, wenn wir noch wie unsere Vorfahren vor 500 oder noch mehr Jahren leben würden.
Und was bei einer Erkältung ist, ist jetzt für denjenigen, der gerade täglich zu laufen beginnt und keine Erkältung hat, leider etwas demoralisierend. Ich glaube aber nicht, dass Du das so gemeint hast. Da muss man einfach seine Erfahrungen selbst sammeln. Jeder entscheidet sich für sich selbst, wie er Krankheiten bekämpft bzw. was er bei Krankheit tut. Wobei Bewegung bei Krankheit, gerade an der frischen Luft, wohl dosiert, noch niemandem geschadet hat. Aber das kommt eben auf die Schwere der Erkrankung an.
Eine interessante Diskussion. Ich bin auf die Reaktion von Dir, liebe Petra, gespannt, wenn Du hier in Dein Blog schaust und das alles liest. Wer sich alles so Gedanken um Dich macht! :)
Ich wünsche Dir ganz viel Gesundheit und viel Spaß beim täglichen Laufen!
LG, Ramona
hier ist es ja richtig spannend! Streakruninning ja, nein, macht süchtig oder macht es nicht....:)
Da ich es auch schon ein paar Tage mache... nein, "süchtig" macht es eigentlich nicht und schädlich ist es bei mir bisher auch nicht. Im Gegenteil.... wenn man die Streakerhaltung nicht zu verbissen sieht! Aber das sich eine Freundin ein paar Gedanken um Dich macht ist ja schon nett.
Aber um auf Deine Frage zurückzukommen: Ja, kurze Einheiten als Regeneration sind wichtig. Zumindest am Anfang. Vielleicht zuerst weiter das "normale Training laufen" und die Tage dazwischen nur Kurzeinheiten. MIt der Zeit wird das dann automatisch immer weiter. :)
Viel Spaß beim täglich Laufen!
Klaus
keine Sorge, wir sind doch ganz ruhig. Wir diskutieren doch nur. Außerdem sind wir uns eigentlich sowieso völlig einig darüber, dass Sport wünschenswert und gesund ist, gelle Marcus? ;-)
Viele Grüße, Beate
Ich habe heute tagsüber ein wenig mitlesen konnte, hatte aber keine Möglichkeit zu antworten. Zwischenzeitlich habe ich gehofft, daß ihr euch nicht die Köpfe einhaut...
Es ist echt interessant, wie vielfältig und unterschiedlich die Meinungen zum Täglich Laufen sind und ich finde es gar nicht schlecht, wenn Läufer mit anderen Sportlern, aber auch mit absoluten "Nichtsportlern" diskutieren - und zwar vorurteilsfrei. Das ist nicht immer einfach. Mir fällt es manchmal auch schwer, mit meinen Kollegen zu diskutieren und nur ein müdes Lächeln ob meines Tuns zu erhalten. Viele können das nicht verstehen, sich sowas wie einen Marathon anzutun und jetzt auch noch täglich laufen?
Aber eins weiß ich: Egal wer hier heute welche Meinung vertreten hat - keiner von euch wollte mir das Täglich Laufen vermiessen.
Das würde ich auch nicht zulassen.
Ihr braucht euch keine Sorgen um mich zu machen, ich werde es vernünftig angehen. Es macht mir Spass und ich habe mich bis jetzt jeden Tag auf meinen Lauf gefreut. Und ich muß es noch einmal wiederholen: Ich habe mir selbst das Versprechen gegeben, immer auf meinen Körper zu hören.
Aber ich bin davon überzeugt, daß das tägliche Laufen mir Gesundheit schenkt. Wenn alle Menschen regelmäßig laufen würden, hätte die Pharmaindustrie nur den halben Umsatz. Wär das tragisch? Nur für die Pillendreher, nicht für die Menschen.
Ich weiß eigentlich auch gar nicht, warum ich mir so einen Kopf mache über eine Erkältung. Ich war in den letzten 10 Jahren nur einmal ernsthaft erkältet. In der übigen Zeit war ich kerngesund und habe meinen Arzt nur zu Routinechecks aufgesucht. In der Apotheke kaufe ich höchstens Basica Sport. Also - keine Sorge, es geht mir gut und wird es auch in Zukunft gut gehen.
Noch eine Bemerkung zur Sucht: Ja,ich bin süchtig - süchtig nach Gesundheit, Wohlergehen und einem glücklichen Leben. In diesem Sinn bin ich gern süchtig und werde weiter täglich laufen.
Und ihr alle zusammen: Lauft, radelt und diskutiert fleißig weiter - und denkt daran: Keine Vorurteile!
Ich wünsche euch einen schönen Abend und seid ganz lieb gegrüßt von eurer
Petra
LG, Ramona
da eine Sucht meist mit einem sozialem Abstieg in Verbindung zu bringen ist, denke ich wird Dir das hier nicht passieren ;-). Die Hauptsache ist doch es macht DIR Spaß und Du fühlst Dich wohl dabei... Ich denke Dein Körper signalisiert Dir wenn es ihm nicht gefällt. Dann ist immer noch Zeit Deine Laufserie zu unterbrechen. Ich selbst hätte auch große Lust dazu, aber ich bin mir nicht sicher ob ich es tatsächlich auf die Reihe bekommen würde. Sicher eine Frage der Organisation...
Trotz alle dem wünsch ich Dir viel Spaß und Erfolg :-)
PS: Danke für die Wünsche für Berlin...
LG Katrin
ja sicher, das ist eine Frage der Organisation, man muß es auch zeitlich in die Reihe kriegen. Da sollte man sich schon vorher ein paar Gedanken machen. Aber auch hier gilt: Für das, was einem wichtig ist, findet man auch Zeit. Ich kann mittlerweile gut und gern auf den Fernseher verzichten, das ist fast verlorene Zeit für mich. Zeitung lese ich auf der Fahrt zur Arbeit in der S-Bahn, die Heimfahrt nutze ich für einen Kurzschlaf. Mein Mann kommt noch später nach Hause als ich - da wartet keiner und ich laufe gleich los.
Nochmal zu deinem Kommentar, liebe Elke: Ich liebe es auch frühs loszulaufen und werde das auch bald wieder tun. Im Moment nutze ich jedoch noch abends die Zeit, in der es hell ist. Aber in ein paar Wochen werde ich öfters mal frühmorgens laufen.
Abends hat es aber den Vorteil, daß man wunderbar den Stress des Tages "weglaufen" kann. Danach kann ich dann wirklich von der Arbeit abschalten. Leider fällt mir aber nach einem Lauf das Einschlafen relativ schwer....
Streakrunning bedeutet täglich zu laufen, mindestens 1,6km, ohne Hilfsmittel. Beim Streaken wird jeder Tag gezählt und auch die km-Zahl, die gelaufen wird, dokumentiert. Entscheidend ist aber, daß man täglich läuft. Schau mal auf www.streakrunning.de Dort findest Du alle Informtionen dazu.
Liebe Grüße
Petra