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Veröffentlicht von Petra

Über Ramonas Blog bin ich auf der Seite von Black Sensei gelandet und habe dort diesen wunderschönen Artikel über das täglich Laufen  gelesen. Laufen als Lebensphilosophie...
Ich habe diesen Artikel immer und immer wieder gelesen. Und irgendwann habe ich mir die Frage gestellt: Warum laufe ich eigentlich nicht täglich? Ich liebe das Laufen so sehr und es gehört zu meinem Leben. Ich fühle mich super nach jedem Lauf. Warum gibt es bei mir Tage zwischendurch, in denen ich mich nicht groß bewege und gerade mal die Rolltreppen am Bahnhof meide?

Black Sensei hat auf meinen Komentar geantwortet:

"Von drei- bis viermal die Woche zum täglichen Laufen ist ein kleiner und großer Schritt – das liegt im Winkel des Betrachters."

Ich habe überlegt, wie  klein oder groß der Schritt für mich wäre. Ich weiß nicht, ob ich eine Täglich-Läuferin werden möchte, aber ich denke darüber nach. Seit ich Black Senseis Artikel gelesen habe, bin ich täglich gelaufen. Ich habe es gewollt. Mein Körper hat es dankbar angenommen. Laufen ist die natürlichste Bewegung der Welt.

Aber es gibt auch viele Fragen. Was tun, wenn man erkältet ist und vielleicht sogar Fieber hat? Wie soll ich laufen, wenn ich z.B. vor lauter Muskelkater nach einem Marathon kaum gehen kann? Tu ich meinem Körper dann wirklich noch etwas Gutes?

Andererseits muß ich Black Sensei zu 100% recht geben, wenn er schreibt:

"Sich nicht täglich zu bewegen, ist hochgradig unnatürlich. Dafür sind unsere menschlichen Körper nicht konstruiert."


Ja unser Körper ist so konstruiert, dass er sich täglich bewegt. Schon unsere Vorfahren mußten sich bewegen, um ihren "Braten" zu fangen und damit ihr Überleben zu sichern. Es gab Zeiten, wo es noch keine Supermärkte gab und die sind  noch gar nicht solange her.... 
Damals, als es noch Jäger und Sammler gab, hatten die keine Trainigspläne, die ihnen sagten: Heute dürft ihr beim Jagen nur 10km laufen. Ein Reh macht  auch kein Intervalltraining, aber wenn es darauf ankommt, kann es verdammt schnell sein.
Jeder Hund muß sich bewegen, damit er sich lösen kann... Nur wir Menschen denken, wir bewegen uins ausreichend, wenn wir von der Couch zum Kühlschrank laufen...

Was das alles mit Täglich Laufen zu tun hat? Ich glaube, sehr viel. Die Natur hat für uns Menschen tägliches Laufen vorgesehen.  Hat man dies erkannt, ist die  logische Konsequenz eigentlich vorgegeben.

Ich merke, wie ich mich immer stärker mit diesem Gedanken befasse, auch wenn ich heute (noch) keine Entscheidung treffen möchte/kann/werde.

Ich laufe einfach mal  los. Mal sehen, was draus wird.

Viele Grüße
eure Petra

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Petra 09/24/2008 19:57

Hallo Yogi,Deine Fragen kann ich Dir (noch) nicht beantworten... Im Moment kann ich es mir auch noch nicht vorstellen, wie es ist, am Tag nach einen Marathon zu laufen. Da habe ich bisher immer relaxt...Aber ich werd`s ausprobiern und euch regelmäßig berichten, wie es mir so ergeht.So ganz lange Strecken wie Du werde ich wohl nicht machen - das kann ich mir jedenfalls (noch) nicht vorstellen. Aber vor einem Jahr hätte ich mir auch niemals vorstellen können, auch nur im Ansatz übers täglich Laufen nachzudenken.....Viele GrüßePetra

Yogi 09/24/2008 10:42

Na da bin ich mal über die Erfahrungen gespannt. Täglich Sport zu machen kann ich mir gut vorstellen bzw. hab ich schon öfters tagelang praktiziert. Allerdings werd ich erst nach 45min so richtig warm und es läuft schön rund. So wären dann meine täglichen Strecken schon etwas länger. Aber wie baue ich in diesen Plan dann die richtig langen Strecken ein. Regeneration oder einfach mal einen Tag nichts machen ist ja auch sehr wichtig, auch für den Kopf bzw. die Motivation.Zum Rennsteig 2009: ist noch nicht konkret geplant, bin erst noch bei der Planung der ganz langen Geschichten.Grüße aus OB, Yogi

Petra 09/24/2008 05:32

Jawoll, liebe Elke, ich bin dabei - seit 5 Tagen!LGPetra

laufmauselke 09/23/2008 22:38

So, es ist soweit. Liebe Petra, an Dich, und alle, die es wissen wollen, MORGEN FANGE ICH AN!!! Machst Du mit??? :-)Liebe Grüße vonLaufmaus Elke

Petra 09/23/2008 20:36

Hallo liebe Elke,ja – was hindert uns eigentlich daran? Nichts und niemand – außer wir selbst. Ich würde mich freuen, wenn Du es gemeinsam mit mir versuchst und wir uns ggf. auch mal gegenseitig helfen und gegen den inneren Schweinehund kämpfen. Denn der wird garantiert irgendwann mal auf der Matte stehen. Aber wir lassen uns von dem nicht beeindrucken, oder??? Ja, liebe Ramona,im Organisieren sind wir gar nicht so schlecht... :)))))Lieber Marcus, Du hast recht. Viele Menschen haben bei vielen Dingen, vor allem wenn sie neu und ungewohnt sind, Vorurteile. Oft begegnen mir Menschen, die erstmal nach Gründen suchen, warum etwas nicht geht. Nur wenige stellen sich die Frage: Was muß ich tun, damit es geht? Ich halte es für sehr wichtig – und das nicht nur beim Laufen – erst einmal alles zu versuchen. Erst dann kann man wirklich mitreden und eine fundierte Entscheidung treffen. Das ist eine Einstellungssache, die ich auch in anderen Bereichen verfolge. In diesem Sinne packe ich das Täglich Laufen an und werde mir bei Dir oder auch bei Ramona noch so manchen Rat holen.  Seid herzlich gegrüßt von Eurer Petra