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Veröffentlicht von Petra

Seit Tagen schwelge ich in Erinnerung an meinen 4. Marathon – meinem ersten Bergmarathon. Erstaunlich schnell vergehen die Schmerzen, der Muskelkater gehörte schon nach wenigen Tagen der Vergangenheit an.

Bereits einen Tag danach sehe ich am Urlaubsort ein Plakat für den Wallersee-Halbmarathon und ich begann, damit zu liebäugeln. Allerdings müssten wir unseren Urlaub um einen Tag in Österreich verlängern. Naja – das wäre kein Problem, aber der HM nach so kurzer Zeit wäre schon ein wenig verrückt. Jetzt muss der Körper erstmal regenerieren – und ich will ihm die Zeit geben, die er braucht. Das ist bei mir vielleicht ein wenig länger als bei anderen, jüngeren Sportlern oder auch bei Sportlern, die schon seit Jahren laufen.

Deshalb beschloss ich, meinen Urlaub ausgiebig für die  Regeneration zu nutzen.  Und hier in Österreich hatte ich auch alle Möglichkeiten dazu .

Zunächst hatte ich ein immenses Schlafbedürfnis, welches ich auch ausgiebig befriedigte. Solche Möglichkeiten, wie den Besuch mehrerer Thermen, Schwimmen gehen, Bergwandern oder einfach nur Spazieren gehen, hat man normalerweise neben der Berufstätigkeit nicht, oder es fehlt einfach die Zeit dazu.

Deshalb versuche ich eigentlich immer, einen Marathon mit ein paar Tagen Urlaub – sowohl vorher, als auch danach - zu kombinieren. Ich glaube, das hilft mir und meinem Körper schneller mit der Belastung fertig zu werden.

Bereits 6 Tage nach dieser Extrembelastung verspürte ich schon wieder ein wenig Lust, laufen zu gehen. Allerdings haben wir  doch erstmal ausgiebige Hochgebirgs-Wandertouren gemacht. Sogar mit Walking - Stöcken soll ich gesehen worden sein… :))))

Nach genau  12 Tagen war Schluss mit der lauffreien Zeit.

Am  11.9. bin ich wieder gelaufen. Ich hab`s exakt 12 Tage ausgehalten. Die Runde war etwa 9km lang und ziemlich bergig.  Hier in Österreich ist es nicht so flach wie zu Hause. Ich musste mich ganz schön durchkämpfen. 12 Tage ohne zu laufen haben sich schon bemerkbar gemacht. Ich kam mir vor wie ein Elefant, der mühsam versucht, sich wie eine Gazelle zu bewegen und es doch nicht schafft. Aber danach habe ich mich gefühlt wie nach jedem Lauf: einfach großartig.

Langsam wird es Zeit, sich neue Ziele zu stellen.  Ohne ein neues Ziel einfach so vor mich hinzulaufen – das ist nicht mein Ding.

Noch einen Marathon möchte ich 2008 nicht laufen.  Ich möchte gern noch in diesem Jahr einen Halbmarathon oder einen 10km Lauf machen, bei dem ich mir selbst beweisen kann, dass ich durch das viele Training vielleicht doch ein wenig schneller geworden bin. 10km unter einer Stunde wäre so ein Ziel für mich.

Also werde ich mir in den nächsten Tagen einen passenden Lauf heraussuchen.

Zu ungewöhnlicher Zeit – spätestens Mitte Oktober werde ich mit dem Training für den Team-Marathon im Berliner Plänterwald beginnen. Diesen Marathon im Januar 2009 werde ich gemeinsam mit Ramona und Sonja vom Rennsteiglaufverein bewältigen.

Das wird die für mich nächste Herausforderung. Die Zielzeit beträgt 5 Stunden. Ich nehme damit erstmalig einen Marathon in Angriff, bei dem ich kämpfen muss, um unter 5 Stunden zu bleiben.

Bei meinen ersten und bisher einzigsten flachen Marathon habe ich 5Stunden und 6 Minuten gebraucht. Ich freue mich, dass Sonja und Ramona trotzdem mit mir zusammen laufen wollen und ich werde alles tun, damit unser Team ins Ziel kommt.

 

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Petra 09/16/2008 21:32

Geduld, nur Geduld liebe Beate,das kommt bald, in einem der nächsten Artikel! :)Liebe GrüßePetra

Beate 09/16/2008 21:22

Petra mit Stöckchen - ich fasse es nicht!!!! Hast Du nicht vielleicht ein Bild davon, was Du hier mal reinstellen könntest?