Freitag, 22. august 2008
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10:32
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veröffentlicht in: Training

Heute sah mein Trainingsplan einen lockeren Dauerlauf von 50 min vor - möglichst in
bergigen Gelände.
Also machte ich mich auf den Weg zu meiner Hügelrunde, die allerdings von mir nicht in 50min schaffbar ist. Da habe ich mal ganz eigenmächtig so ca 10min drangehängt.....
Ich denke - so viel planerische Freiheit wird schon möglich sein und die 10min mehr werden jetzt das große Ziel nicht gefährden.
Unterwegs, bei jedem Hügel dachte ich an die Strapazen, die mich am nächsten Samstag auf dem Weg von Anzere über Crans Montana nach Leukerbad erwarten.
Aber dann dachte ich auch immer wieder an den Zieleinlauf, an den Moment, wenn es geschafft sein wird und die Gänsehaut, die ich dann bestimmt haben werde. Dieses Wahnsinnsgefühl, wenn man nach
42,195km ins Ziel läuft, das ist der eigentliche Grund, warum ich mir das antue und wofür mich so ziemlich alle meine Freunde, Bekannte und Arbeitskollegen für "verrückt" erklären.
Gestern fragte mich im Meeting mein Chef, ob ich denn wirklich Urlaub mache oder ob ich wieder in der Gegend "rumjogge"
Für meine Bemerkung, "rumjoggen
ist Urlaub " erntete ich bei allen ein breites Grinsen.

Na klar, wünschen mir alle viel Erfolg, aber für ziemlich "durchgeknallt" halten sie mich trotzdem....
Immerhin habe ich ihnen versprechen müssen, ihnen sofort den link von meinem Bericht zu schicken.... Also - noch ein Grund mehr, erfolgreich zu finishen. Ich kann mich doch schließlich nicht
blamieren!
Meine Runde lief ich bei schönstem Sonnenschein locker zu Ende. Die Vorfreude steigt, die Nervosität auch.
Aber: ICH WERDE ES SCHAFFEN! Und ich werde ein Sieger sein - wenn auch nur in der Kategorie " Kampf gegen mich selbst".
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