Thursday, 14. august 2008 4 14 /08 /Aug. /2008 21:04
- Community: Wellness und Gesundheit
veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
Heute stand noch mal eine kurze, 40 minütige Trainingseinheit auf meinem Plan. Einfach lockerer Dauerlauf nach Gefühl, das macht am meisten Spass. Das Wetter meinte es gut mit mir.  Gleich nach meinem langen, harten Bürotag  lief ich los und genoss ganz einfach alles - den Lauf, die Natur,die Ruhe.
Nur wenn mir Fußgänger mit Hunden  begegnen, tut das noch weh.
Fast am Ende meiner Runde ging ein Fußgänger extra wegen mir zur Seite und ließ mich an sich vorbeiziehen. Der Weg war breit genug, es wäre auch so gegangen. Aber ich fand diese Geste so nett, ich habe mich einfach gefreut.
Euphorisiert von dieser netten Begenung grüßte ich auch den nächsten Fußgänger sehr freundlich, bekam aber nur einen unwilligen Blick entgegen geworfen.
Spontan vielen mir die Johannisbeeren ein. Ein Handvoll Johannisbeeren täglich gegessen, dass hebt die allgemeine Stimmungslage. "Sauer macht lustig" - so hat`s der Volksmund überliefert.
Wissenschaftlich gesehen ist der hohe Vitamin C Gehalt in Verbindung mit dem Nervenvitamin B3 und dem Fitnessvitamin B5 der Grund für die wohltuende Auswirkung auf den ganzen Körper.
Johannisbeeren wirken ausgleichend auf alle Körperfunktionen, schützen die Zellen, das Immunsystem und stärken die Muskel- und Herztätigkeit.
Also: die richtige Frucht für Läufer!
Sogar mein Mann hat mir die stimmungsaufhellende Wirkung bestätigt - obwohl er meinen Ernährungsvorstellungen öfter mal skeptisch gegenüber steht.
Also ihr lieben Läufer und auch Nichtläufer: Jeden Morgen eine Handvoll Johannisbeeren, idealerweise noch 30 min Laufen oder anderweitige Bewegung an frischer Luft - dann kann euch nix mehr umhaun.
Und dann gehört ihr auf jeden Fall auch zu den Mitbürgern, die freundlich grüßen. Egal ob Läufer oder auch nicht.

Nachdem ich meine Runde beendet hatte, begann ich mich gleich auf den Inselsberg einzustimmen. Die Vorfreude steigt und auch die Spannung, wie es werden wird. Am Sonntag ist es soweit - die Generalprobe für den Alpenmarathon kann kommen.



von Petra
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Kommentare

Hallo Petra,
hab da im Literaturcafe einen Artikel gefunden, der genau zu dem hier passt, den Du eingestellt hast.

http://www.literaturcafe.de/halbmarathon-ist-eigentlich-kein-schoenes-wort/


LG
Marsav
Kommentarnr1 gepostet von Marsav R. am 16.08.2008 um 16h51
Hallo Marsav,
ich habe mir den Artikel mal angesehen. Weißt Du, in der Sportliteratur wird oftmals sehr arrogant über die geurteilt, die keine Höchstleistungen vollbringen, oder aber "nur" einen Halbmarathon laufen. Ich bin ein Genußläufer und habe hohe Achtung, vor jedem, der sich bewegt, in welcher Form auch immer und wie lange auch immer.
Unsere Sonne hat heute so eine klasse Leistung auf dem HM gezeigt, da ziehe ich den Hut. Ich will aber ihrem Bericht nicht vorgreifen. Auch alle anderen von unserem Lauftreff sind super durchgekommen und wir hatten viel Spass dabei. Das ist für uns das Wichtigste - und nicht das sture "Abarbeiten" von Trainingsplänen. Ich bin auch nicht enttäuscht, wenn ich nicht so schnell bin wie die anderen.
Aber in einem Punkt muß ich dem Verfasser des Artikels rechtgeben. Ich glaube auch, daß jeder, der das will und dafür trainiert, nicht nur einen HM, sondern sogar einen ganzen Marathon laufen kann.
Hast Du mal meine Seite  http://www.runningpetra.com/pages/Mein_erster_Marathon__wie_alles_begann-383908.htmlgelesen? Ich war bestimmt alles andere, als ein geborener Marathonläufer!
Viele liebe Grüße
Petra
Kommentarnr2 gepostet von Petra am 17.08.2008 um 18h52
Hallo Petra,
den Artikel hab ich zwar kurz überflogen, dachte aber nur wegen des Themas, dass es für Euch mal interessant sein könnte zu sehen, was andere darüber denken. Mehr Hintergedanken waren da nicht dabei.

Ich ziehe vor jedem, der jedwelche Art von Sport treibt, den Hut. Früher habe ich gerne Sport gemacht: In der Schule hatte ich in Sport eine "Eins" (ich will da nicht mit angeben - aber bei den Bundesjugendspielen mehrere Ehrenurkunden erhalten), dann jahrelang Gardetanz, ich war im Wassersportverein, hab Tischtennis gespielt (Firmensportförderung) und später ging ich dann "nur" noch Tennisspielen. Das alles gab ich auf, als ich den Busführerschein machte und über zehn Jahre ständig unterwegs war.
Ich weiß, was das heißt, bis an die Grenzen seiner Leistung zu gehen. Und ich zolle jedem Sportler Respekt. Egal welcher Sportart er sich verschrieben hat.

Möchte noch eines anmerken;
Ich habe in den letzten Tagen einige Reportagen der Medien über die olympischen Spiele gesehen. Und ich hab mich maßlos darüber aufgeregt, weil man ganz enttäuscht und abfällig "nur" von Bronze oder "nur" von Silber berichtet hat.

Anscheinend zählt hier nur die "Goldene" etwas, und der Rest interessiert nicht mehr. Ich kann das nicht verstehen!

So, das wars mal für heute.

Liebe Grüße
Marsav

Übrigens: 21 km (und teilweise noch bergauf!) das würde ich nicht überleben!
Kommentarnr3 gepostet von Marsav R. am 17.08.2008 um 22h19
Hallo liebe Marsav,
klar würdest Du das "Überleben" Diese Strecke kann man doch auch wandern! Und wenn es zu steil wird, geht man halt ein wenig langsamer!
Wenn du früher soviel Sport gemacht hast - versuch doch einfach, wieder ein bischen was zu tun. Es muß doch kein Marathon werden. Einfach irgendetwas, was -Dir Spass macht!
Mit der "nur" Silber- oder Bronzemedaille gebe ich dir vollkommen recht!
Liebe Grüße
Petra
Kommentarnr4 gepostet von Petra am 17.08.2008 um 22h27
Ei guggemol - hier muss mir doch einer Deiner Artikel glatt durch die Lappen gegangen sein. Wie ist das denn passiert???

Also den einen Absatz in Marsav's Link fand ich doch recht gut:

Halbmarathon ist eigentlich kein schönes Wort, findet Autor Andreas Butz. Irgendwie muss ich ihm da recht geben, es klingt nach nichts Ganzem, als wäre ein Halbmarathon weniger wichtig als ein Marathon. Immerhin bedeutet das, eine Strecke von 21,097 Kilometern zurückzulegen. Für die meisten Feierabendjogger stellt das eine ziemlich lange Strecke dar. Die, die mit Laufen nichts am Hut haben, denken sowieso, das Ganze sei durchgeknallt.

Also das stimmt doch. Halbmarathon klingt nicht so anstrengend wie "knapp 22 km".  Was mich ein paar Mal gewundert hat war, dass viele Leute fragen, wie lang denn ein Halbmarathon sei. Ei ein halber Marathon halt - achso.

Mit den Medaillen habt Ihr recht. Da denke ich auch immer, das kann ja wohl nicht wahr sein. Wenn jemand 4. ist, ist er immerhin viertbester der Welt! Ist das etwa nicht mehr gut oder was?

Liebe Grüße Euch beiden

Kommentarnr5 gepostet von Sonne am 21.08.2008 um 14h33
Hallo liebe Sonne,
ich bin sogar schon mal von einem Reporter bei einem Volkslauf gefragt worden, wie lang denn ein Marathon ist! So `ne Frage habe ich da nicht erwartet!
Den Begriff Halbmarathon habe ich aber noch nie "negativ" besetzt" gesehen. Nicht umsonst erfreut er sich immer größerer Beliebtheit! Auch der halbe Marathon ist z.B. ein ganzer Rennsteiglauf! :)
LG
Petra
Kommentarnr6 gepostet von Petra am 21.08.2008 um 19h24
Ich fand das Wort Halbmarathon auch nie verkehrt. Allerdings wusste ich auch immer, wie lang er ist. Zwar nicht auf die Kommastelle genau, aber dass es 21 km sind.
Einmal hat jemand zu mir gesagt "nur" ein Halbmarathon, da hab ich gemeint, das soll er erstmal rennen. Da war er still. War aber auch ein Depp.
Schönen Abend
Kommentarnr7 gepostet von Sonne am 21.08.2008 um 20h28
Dieser "Depp" wär vielleicht nichtmal wandernd auf dem Inselsberg angekommen!:-)
Nein -im Ernst: Bei soviel Arroganz ziehen sich mir die Schuhe aus!
LG
Petra
Kommentarnr8 gepostet von Petra am 21.08.2008 um 20h50

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