Montag, 4. august 2008
1
04
/08
/2008
20:26
-
veröffentlicht in: Laufen und Geniessen
...oder der Einfluß der Musik auf`s Training
Nur 2 Tage nach meinem langen Lauf ging das Training heute weiter mit 45min DL, 2x100Berganläufe,10min locker Auslaufen und Dehnung.
Meine Oberschenkelmuskulatur sagte mir noch ziemlich deutlich, daß sie die Anstrengung vom Samstag noch nicht ganz vergessen hat, aber ich hatte das Gefühl, daß mir ein lockerer Dauerlauf gut tun
würde - und auch meinen jammernden Oberschenkeln.
Ich schaltete den I Pod ein und lief los. Aus den Kopfhörern ertönte Steppenwolf mit seinem genialen Lied aus den 60ern. Dabei war lockeres Einlaufen kaum möglich - das Lied inspirierte mich
so, daß ich immer schneller werden wollte und mich bremsen mußte. Weiter gings mit Queen und der Bohemian Rhapsody und Bicycle Race. Ich ging immer mehr in meiner Musik auf.
Meine 2 Bergsprints zwischendurch liefen fast von allein.
Zwischendurch liefen dann auch solche Titel wie der "Anton aus Triol" (nicht lachen) oder "Über 7Brücken mußt Du gehen" von Karat.
Bei Grönemeyers "Abschied nehmen" kamen mir die Tränen.
Ich habe noch nie in meinem Leben die Musik so emotional empfunden wie heute. Irgendwann habe ich beim Laufen nur noch mit offenen Augen geträumt und habe die Umwelt so gut wie nicht mehr
wahrgenommen. Der ganze Stress des Tages fiel von mir ab. Ich bin ganz in meinem Laufrhythmus und dem Rhythmus der Musik aufgegangen.
Solche Läufe wie heute sind der eigentliche Grund, warum ich das Laufen so liebe.
Neueste Kommentare