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Veröffentlicht von Petra

Freitag Mittag - Abfahrt mit Hindernissen

Pünktlich 14.00 Uhr zu Rainers Feierabend wollte ich vor seiner Firma stehen und gemeinsam mit ihm losfahren - nach Neuhaus und später nach Blankenstein zum Start des Rennsteigstaffellaufes. Kurz nach der Abfahrt lies ein klopfendes Geräusch im Auto Panik in mir aufsteigen. Was war das? Lass bloß nichts kaputt sein! Ohne unser Auto gibts keine Staffel!
Ich hielt an - einmal, zweimal, dreimal und konnte nichts herausfinden. Mittlerweile war ich schon 15min zu spät. Rainer stieg ein und von nun an suchten wir beide nach der Ursache des Geräusches, bis es Rainer fand. Eine Dichtung war locker und schlug mit schöner Regelmäßigkeit gegen das Dach. Kurzentschlossen machten wir den Gummi ganz raus. Fahren konnten wir, nur regnen sollte es nicht. Aber das war erstmal egal - Hauptsache, wir konnten weiterfahren. Ab auf die A5 - und wie nicht anders zu erwarten, standen wir erstmal im Stau. Gegen 17.00 Uhr waren wir mit Tümmli, Elke und Jens verabredet. Es wurde 18.00 Uhr bis wir endlich in Neuhaus ankamen und alle Utensilien in unser Auto luden. Zusammen fuhren wir nach Blankenstein und kamen dort auch gerade so vor Beendigung der Chipausgabe an. Die erste Hürde war genommen!
Gleich darauf sprachen uns eine Reporterin vom MDR an, die uns nach unserem Ziel für die Staffel fragte und einen kleinen Filmbeitrag mit uns drehte. Nach dem 5. Versuch hatten wir die Hoffnung schon aufgegeben. Aber dann passierte doch das kleine Wunder. Es wurde gedreht und kein Auto störte. Wir hatten schon Befürchtungen, daß wir da bis zum Start stehen und drehen!
Nach einer alten Rennsteigwandertradition gingen wir zur Selbitz und suchten uns 2 schöne kleine Kieselsteine aus, die wir nach Hörschel transportieren wollten, um sie dort  in die Werra zu versenken.

 






















Mit unseren Steinchen und dem Chip begaben wir uns in die Turnhalle, um unser Nachtlager aufzubauen. Dort erwartete uns bereits wieder die MDR Crew, die uns auch hierbei filmte.
Wir kamen uns vor wie auf einer Reise in die Vergangenheit. Ich glaube, wir hätten uns alle nicht träumen lassen, jemals wieder auf Matten in einer Turhalle zu nächtigen.
Wie nicht anders zu erwarten, war auch kaum an Schlaf zu denken. Beim Gang zum Zähneputzen traf ich noch auf die Running Stones, mit denen ich unbedingt einen Eierlikör trinken mußte. Ich frage mich heute noch, wie die 4 ihre Eappe schaffen konnten....???

Morgens halb 4 in Blankenstein

 
klingelten reihenweise Handys in der Turnhalle und ein emsiges Treiben begann im Dunkeln. Die Männer, die erst 06.00 Uhr starteten, wollten noch schlafen und so konnten wir kein Licht anmachen. Zum Glück - sonst würde es hier vielleicht Bilder geben, die das ganze Elend gezeigt hätten....
Wir  warfen uns in unsere Laufklamotten und los gings zum Startgelände. Wir frühstückten, was unsere Taschen so hergaben, führten unser Maskottchen Eyko Gassi und warteten mit Tümmli auf den Startschuß. Pünktlich 05.00 Uhr ging es endlich los! Das Abenteuer begann!



















Tümmli war unterwegs. Er zu Fuß und wir ebenfalls. Wir setzten uns ins Auto und fuhren  den anderen hinterher in Richtung Grumbach.

5.00 Uhr auf dem Weg nach Grumbach

Die ostthüringer Gemeinden schlafen. Außer unseren Autos ist niemand unterwegs. Nicht jeder kennt den Weg - wir auch nicht. Mit Hilfe von 3 BeifahrerInnen gelingt es uns, nur einmal falsch zu fahren. Elkes Kommentar : "Bitte folgen sie uns nicht, wir haben uns auch verfahren" hat der Fahrer des Autos hinter uns wohl nicht gehört...
Wir wenden und kommen ohne weiteren Zwischenfälle im Grumbach an.

Warten auf Tümmli

6.26 Uhr soll er kommen - sagt der Plan. Aber: Ist der Plan auch gut gelungen, bestimmt verträgt er Änderungen!
10min früher als erwartet und an 10. Position fliegt Tümmli ins Ziel und hat damit die Grundlage für eine beispiellose Euphoriewelle in unserer Staffel gesorgt. Tümmli schickte Jens ins Rennen, dessen Ehrgeiz geweckt war...






























Umsorgt von Coach Rainer ging es nach kurzer Regenerationspause weiter zur Schildwiese.

Schildwiese 07.30 Uhr

Es herrscht eine Bombenstimmung! Schon von weitem ertönt Stimmungsmusik und die ersten Staffeln wechseln bereits. Am Start steht auch Kathi Wilhelm. Nur mit Verzögerung kann sie loslaufen, weil ausgerechnet bei ihr der Chip nicht funktioniert.. Sie trägt`s mit Humor und läuft nach einer gefühlten Ewigkeit endlich los....




























Mittlerweile  ist es 8.00 Uhr. Noch 20 min bis zum geplanten Wechsel von Jens auf Elke.
Doch was ist das ? Da kommt Jens um die Ecke gefegt. Keiner hat schon mit ihm gerechnet. Am Allerwenigstens Elke, die sich den Fleecepulli vom Leibe riss, die komplette Musik-Technik "zerstörte" und ohne Zeitverzögerung losrannte, als wenn sie jeden Moment  die Kathi einholen wollte...
Zum ursprünglichen Zeitplan hatten wir bereits eine halbe Stunde rausgelaufen. Es war Zeit, die 4. Läuferin Gabi anzurufen und ihr nahezulegen, mindestens eine halbe Stunde früher am Start zu erscheinen.
Auch ein Anruf bei Katrin, der 5. Läuferin, erschien mir zwingend notwendig. Sie kam gemeinsam mit Kai aus Mainz. Hoffentlch waren sie pünktlich losgefahren!
Anruf - Schock - Stau!
Ich begann mich, mit Plan B zu beschaftigen und mich selbst auf die 5.Etappe vorzubereiten. Es war zwar so nicht geplant, hätte aber unsere Staffel nicht ins Wanken gebracht.

9.00 Uhr in Neuhaus  - Warten auf Elke


Auf dem Weg nach Neuhaus überholten wir mit dem Auto die Kathi. Leider hatte es unsere Elke nicht geschafft, sie einzuholen... :-)
Nein im Ernst: Das hat ja keiner erwartet. Aber was wir erwartet haben, war die Ankunft so gegen 09.40 Uhr.
Zuerst suchten wir Gabi. Boah ey - war ich froh, daß sie so früh da war! Elke kam 9.34 Uhr um die Ecke geschossen  und los gings für Gabi mit ihrem Mann als Radbegleiter!

Elke hat nochmal weiter wertvolle Minuten für unser Team herausgeholt.  Ihren Lauf, ihre Gefühle beschreibt sie mit  sehr emotionalen Worten:

"Ich hatte schon tüchtige Bauchschmerzen, als ich an den Start ging. Denn ich weiss ja, dass ich eigentlich eine Trantute bin; ein lausiger Sprinter, der ewig nicht aus dem Knick kommt; und genauso hat es sich auch angefühlt, als ich loslief. Embarassed

Es war ohnehin ein Kaltstart, der 2. Läufer war wiederum viel schneller da als erwartet, ich hatte noch mein Fleeceshirt an, als er kam. Konnte es gerade noch so runter raffeln, habe mir dabei meine Ohrhörer rausgerupft, die dann irgendwo runter gebammelt sind und ab ging die (Schnecken)-Post!

Unterwegs habe ich dann alle losen Teile an mir wieder sortiert und zurecht gepfriemelt und bin auch irgend wann in meinen Trott gefallen.

Mit Hilfe der Postfrau und eines netten Neuhäuser Rentners bin ich auch gut durch mein Endziel gekommen und konnte zum Schluß noch mal auf die Tube drücken, auch wenn sich die Zielgerade endlos hinziehen wollte.

Ich war froh, als ich angekommen war und kam mir unterwegs des öfteren vor wie Benjamin Blümchen, wenn man so schwerfällig durch die Prärie stapft und diese leichtfüßigen Gazellen an einem vorbei spacken. Ich war ja meistens damit beschäftigt, die Bodenverhältnisse zu scannen, damit ich nicht – durch Fußangeln, Steine und Tannenzapfen verursacht - noch eine „eingesprungene Sitz-Piorette“ hinlege!

Aber es hat alles geklappt, auch an der nächsten Übergabestelle, so dass ich erstmal halbwegs zufrieden war mit mir und der Welt. "























 
Masserberg


Mit 2 Autos fuhren wir weiter nach Masserberg. Die Fahrt verlief ziemlich entspannt, wir kannten den Weg. Zwischendurch immer wieder ein Lagebericht per Handy. Wo ist Katrin? Noch war Zeit - aber der Weg noch weit. Rainer nutzte die wenige freie Zeit in Masserberg zu einem Kurzschlaf im Auto. Ich war bereit  für die 5.Etappe - falls es Katrin nicht schafft. Rechtzeitig vorm erwarteten Zieleinlauf von Gabi gingen wir zur Wechselstelle.
Wenige Minuten vor Gabis eintreffen erschien Katrin - ein wenig getresst, aber happy, es geschafft zu haben. Ich war fast schon ein wenig traurig, weil ich mich eigentlich schon auf die Etappe eingestellt hatte.. Aber es war gut, daß wir nicht jetzt schon einen Plan B hervorzaubern mußten...
Gabi holte nochmals einige Minuten heraus....so daß wir bereits fast 50min Vorsprung hatten.



















Elke, Jens und Tümmli fuhren jetzt nach Hause, um später wieder nach Hörschel ins Ziel zu kommen. Rainer, Kai  und ich - wir fuhren nach Neustadt. Dort erwarteten wir Katrin auf der Strecke und hatten auch ein wenig Zeit, was zu essen. Katrin hat sich tapfer durchgekämpft. als ich sie in Neustadt sah, wußte ich: sie wird es schaffen! Ein Küsschen unterwegs von Kai  lies neue Kräft wachsen!

13.30 Uhr in Allzunah

Holger und Manu sind schon da - wir sehen sie gleich bei unserer Ankunft. Wir stehen da und rechnen. Wenn es bei Katrin gut läuft, könnten wir fast eine Stunde herausgelaufen haben. Es  besteht vielleicht eine winzige Chance, es doch ohne Notstart am Grenzadler zuschaffen. Wir schauen uns um - es gibt viel Schönes zu entdecken... phantasievolle Staffelnamen, T- Shirts und einfallsreiche Schilder am Wegesrand!


































Holger wartete auf Katrin, wir auch. Kurz vor 14.00Uhr biegt sie um die Ecke - geplant war 14.53Uhr. Wir hatten fast eine Stunde Vorsprung! Trotzdem war es für Holger wohl nicht möglich, es bis 16.00Uhr bis zum Grenzadler zu schaffen. Aber wir wußten: Holger wird diese schwierige, anspruchsvolle Strecke hervorragend meistern.
Auf der Weiterfahrt trafen wir ihn nochmal und konnten ihn mit einer Trinkflasche versorgen.


















Nach Holgers Wechsel trennten wir uns. Manu fuhr zur Wechselstelle zum Grenzadler und Kai, Rainer und ich zur Neuen  Ausspanne.

Am Grenzadler wartete Frank auf seinen Einsatz. Er wußte, daß er höchstwahrscheinlich 16.00Uhr den Notstart machen würde. Von diesem Moment an gerieten wir ins Funkloch und hatten stundenlang untereinander keine Verbindung mehr... Wir hatten mit allem gerechnet, aber nicht mit so etwas! Eine Staffel ohne Handy! Jetzt mußte sich zeigen, ob die Organisation und Planung wirklich gut war.
Erst viel später erfuhren wir, daß Holger glücklich um 16.15 - also fast eine Stunde vor unserer geplanten Zeit eintraf, aber Frank leider nicht direkt den Stein übergeben konnte. Deshalb haben wir auch leider kein Bild von Franks Start....


Der Weg zur  neuen  Ausspanne

.... war voller Hindernisse... Da wir nicht zum Grenzadler mußten, hatten wir ein wenig Zeit, die wir zu einem weiteren "Kurzschlaf" nutzten. An den vorgegebenen Autoplan haben wir uns nicht mehr gehalten, da wir zwischendurch noch einen kurzen Abstecher nach Stützerbach machten. Wir fuhren über Oberhof und wollten von dort nach Steinbach Hallenberg. Plötzlich kam das, was wir gerade nicht gebrauchen konnten - der Weg war gesperrt!  Wir mußten einen riesigen Umweg fahren und kamen durch Dörfer, die wir noch nie gesehen hatten! Später stellte sich heraus, daß wir sogar in Katjas Heimatgemeinde waren. Langsam  wurde die Zeit eng. Frank war ein schneller Läufer und wir rechneten kurz nach 17.00Uhr mit seiner Ankunft an der neuen Ausspanne!
Es begann eine wilde "Verfolgungsjagd", bei der wir außerordentlich froh waren, nicht geblitzt worden zu sein...
Alles hatte sich gegen uns verschworen: erst eine Ampel nach der anderen, dann ein Trecker vor uns, der nicht vorwärts kam, dann eine Passantin, die uns bis ins Detail den Weg erklären wollte und, und, und....
Frank wurde wahrscheinlich immer schneller und wir immer langsamer!
Abr irgendwann hatten wir es geschafft - eine nicht enden wollende Autoschlange am Wegesrand verriet uns, daß wir an der neuen Ausspanne waren...
Später sollte sich herausstellen, daß die Umleitung nur für LKWs zutraf und wir umsonst den riesigen Umweg gemacht hatten....
Kurz nach 17.00 Uhr war auch schon Frank da und schickte unseren Kai auf den Weg, der eigentlich noch nie in den Bergen gelaufen war...


















Hier an der neuen Ausspanne passierte unsere erste Panne: Ruth war nicht da... und kein Handy funktionierte.. es gab wohl nur noch Mailboxen auf dieser Welt...Ruth wollte Frank zurück zu seinem Auto an den Grenzadler fahren.
Wir mußten doch weiter zur Hohen Sonne! Sportsmann Frank entsched sich kurzerhand, die Strecke zurückzulaufen. Mir  tat das sooooooooo leid - aber er nahm`s sportlich und mit Humor. Später stellte sich heraus, daß sich Ruth einfach beim Lesen des Autoplanes um eine Stunde geirrt hatte. Macht nix, Ruth, kann passieren!

Auf dem kleinen Inselsberg warteten Manu und Holger auf Kai und schickten Katja ins Rennen. Die Wechsel verliefen ziemlich planmäßig und ohne große Zeitdifferenzen.









Die beiden kannten sich nicht, aber dank der Shirts waren sie schon von weitem zu erkennen!












Und hier an dieser Stelle beginnt Kai`s kleine - leider nicht mit Fotos dokumentierte Heldentat. Er sah kurz nach seinem Wechsel wie eine Läuferin losrannte und dabei unbemerkt ihren Chip verlor. Ziemlich kaputt von seiner eigenen Etappe zögerte er keinen Moment, hob die Chipkarte auf und rannte der Läuferin hinterher. Da sie nicht gleich auf sein Rufen reagierte, lief er fast den ganzen Inselsberg hoch, bis er sie einholte und ihr den Chip wiedergab. Das ist wahrer Sportsgeist ! Wir wissen nicht, welche Staffel es war, aber Kai hat mit seinem zusätzlichen "Bergsprint" einer weiteren Staffel zum Ankommen verholfen. Dafür ein herzliches Dankschön! Das war einfach klasse!

19.00 Uhr Hohe Sonne


Inzwischen waren Rainer und ich an der Hohen Sonne eingetroffen. Bald darauf gesellten sich Ruth, Udo und Katrin zu uns. Meine Vorfreude auf die letzte Etappe wuchs und wuchs. Endlich war es soweit, daß ich laufen durfte!
Der Tag war anstrengend und ich war eigentlich schon ziemlich platt...
Auch Uwe war schon da. Uwe war mein Radbegleiter, damit auf der letzten Etappe auch wirklich nichts mehr passieren konnte!
20.13 kam Katja den Berg herunter gestürmt. Ich glaube, in diesem Moment haben wir uns beide gar nicht richtig wahrgenommen... Erkannt haben wir uns auch nur am Shirt....und natürlich an der Startnummer.



Der Weg zum Ziel

Es war mein Weg. Mein Weg zum Ziel. Ich hatte die Ehre, die Staffel nach Hause  laufen zu dürfen. Die anderen hatten vorgelegt, gezeigt, was in ihnen steckt. Es war eine Herausforderung für mich, eine Herausforderung,  jetzt meinen Teil der Leistung fürs Team zu erbringen.
Meine Pulsuhr hatte ich vergessen. Ich verließ mich auf mein Körpergefühl. Es war 20.13 Uhr und noch hell. Ich wollte im Hellen ankommen.  Also habe ich mich beeilt. Ich lief schneller als sonst, aber nicht am absoluten Limit. Ich konnte meinem Radbegleiter Uwe noch antworten. Ob ich das Tempo durchhalte?  Es lief immer besser, ich hatte das Gefühl, den Berg hochzufliegen. So habe ich mich noch nie gefühlt. Uwe hat mich umsorgt, hat mir meine Getränkeflasche gereicht und mich unterhalten. Es war kurzweilig. Er schaute auf seine Uhr am Rad. Meine Tempo war gleichmäßig, ohne Schwankungen. Ein Tempo, welches ich noch nie in den Bergen gelaufen bin. 8km, 9km, 10km...immer  weiter.. Ich spürte keine Müdigkeit, im Gegenteil, ich fühlte mich von Kilometer zu Kilometer besser!  2 km vorm Ziel rief Uwe im Ziel an und kündigte mein Kommen an.

Von diesem Moment an hatte ich nur noch Gänsehaut, ich flog förmlich den Berg hinunter und freute mich nur noch darauf, gemeinsam mit den anderen ins Ziel zulaufen.
Als ich die anderen sah, fühlte ich nur noch Glück! In der einen Hand den Chip, in der anderen den Kieselstein, riss ich die Arme hoch und lief mit allen anderen durchs Ziel. Es waren alle da! Wir lage uns in den Armen und haben uns einfach nur noch gefreut!

Wir sind angekommen! Wir habe es geschafft! Es war sogar noch hell! 171,3km in 17 Stunden und 5min!

Es war einfach geil!


Spätestens jetzt wußte ich:   Es war nicht mein letzter Staffellauf. Ich werde wohl wieder im nächsten Jahr dabei sein!






Im Ziel

...war einfach nur noch Feude angesagt, Freude und Party!  Vorher hieß es natürlich noch: Steinchen versenken!




 












Die Party

.. war gigantisch. Wir haben uns so toll verstanden, als wenn wir uns schon ewig gekannt hätten. Von mir aus hätte es noch stundenlang weitergehen können!

Es herrschte eine Stimmung und ein Teamgeist, den Holger wie folgt beschreibt:

"Außer Petra habe ich ja noch keinen der anderen neun MitkämpferInnen vorher gekannt. Erst Katrin beim Wechsel, dann Kai und Katja am Kleinen Inselsberg und am Ende die anderen – ihr erinnert euch? Abklatschen, gegenseitig gratulieren, vorstellen „Ach du bist das…“, Lachen, okay. Wir hatten einen herrlichen Tag zusammen und ich glaube, jeder für sich auf seiner Strecke hatte das auch. Das war der „Aufs Ganze“-Geist bei uns, wie ich ihn kennengelernt habe und toll finde."

Auch Kathi Wilhelm feierte mit und lies sich mit unserer Staffel fotografieren. Weitere Partybilder findet ihr hier.




















Der Morgen danach

Endlich wieder eine Nacht zum Schlafen. Unsere Staffel-Mutti Ruth hat uns als krönenenden Abschluß am nächsten Morgen mit einem super Frühstück verwöhnt.

































Auch unser Maskottchen Eyko bekam den versprochenen Knochen. Er würdigte ihn jedoch keines Blickes. Erst als der Geruch einer Thüringer Knackwurst in seine Nase zog, wurde er munter...


















Danke


Vielen Dank, liebe Elke, Gabi, Katja, Katrin, Ruth, Manu,  lieber Rainer, Tümmli, Jens, Frank, Holger, Kai, Uwe.
Danke euch allen, daß ihr diese Erlebnis möglich gemacht habt! Ich bin stolz auf euch, auf uns und unsere Leistung!

Vielen Dank an Frank und Martin vom Laufladen Erfurt. Der Erfolg dieser Staffel ist erst durch die umfangreiche Unterstützung aller Läufer im Rahmen der Aktion "Geh auf`s Ganze" möglich geworden. Das Training hat sich ausgezahlt.

Vielen Dank auch an euch alle für das Geschenk für Rainer und mich - wir haben uns riesig über das "Rainer und Petra rundum Sorglospaket" gefreut!

































Auf Wiedersehen im nächsten Jahr
!






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etzelmania 06/30/2008 15:11

War ja nun 'ne ganze Weile im Urlaub und hatte keine Möglichkeit in allen Blogs mitzulesen. Freue mich ganz sehr für Euch, dass Ihr das Unternehmen Staffellauf so gut bewältigt habt. Glückwunsch an alle!
Habe mich etwas über Kais Teilnahme gewundert, der ja zum RSL noch kategorisch das Laufen in den Bergen als für ihn unmöglich bezeichnete. Trotzdem: Daumen hoch! Bin stolz auf Dich!
Nur Trin sollte etwas besser auf ihn aufpassen. Wenn er jetzt schon anderen Frauen hinterherrennt! *grübel* LOL
Vielleicht telefonieren wir ja doch bei Gelegenheit mal wieder ...
LG
etzelmania

Petra 06/27/2008 17:13

Hallo Ramona,
um die Verwirrung komplett zumachen: Auf der Medaille stehen die 171,3km und auf der Urkunde 170,1. Da bleiben wir wirklich am Besten bei 168 plus 3-5km! :)
Ja, Beate - Kai hat ja sowas geäußert, daß er im nächsten jahr den Marathon laufen will.... Und wenn er wirklich richtig trainiert, wird er wohl eher mir davonlaufen! :-)
Liebe Katrin,
Du hast recht -laufe 2009 lieber erst nochmal den Halben. Irgendwann wirst auch Du mal den Ganzen wollen - und dann wirst Du ihn auch schaffen! Geh auf`s Ganze 2010 - klingt doch gut, oder?
Liebe Grüße an euch alle
Petra

Trin 06/26/2008 22:16

Hallo,

also erstmal, sorry Mama, dass ich nicht die Katrin bin, die aufs Ganze gehen will ;-)
Aber Du hast mir schließlich bewiesen, dass ich damit auch noch 20 Jahre warten könnte ;-)
Ich glaube ich arbeite erstmal ein bischen an meiner Geschwindigkeit und versuche den Halbmarathon nächstes Jahr ein bischen schneller zu laufen. Ist ja auch ein Ziel ;-) Die Staffel hat mir auf jeden Fall einen richtigen Auftrieb gegeben und schon allein die 10 min die ich schneller war als erwartet haben mich stolz gemacht. Es hat einfach riesig Spaß gemacht und mir die Freude am laufen zurückgegeben, denn in letzter Zeit war es eher ein "Muss" als ein "Darf".
Das lag zu guter Letzt auch sicher an eurem sehr aufmunternden Besuch in Neustadt!

Liebe Grüße an alle Staffelläufer, Begleiter und Besucher dieser Seite!

Beate 06/26/2008 16:12

Hab jetzt auch Deine Ergänzungen gelesen. Finde ich prima, dass Du Schlawiner's Bericht mit eingefügt hast. Den fand ich nämlich klasse!
Kai war die Strecke bestimmt nur zur kurz und er wollte noch ein bisschen rennen :-) Auf jeden Fall sollte er nächstes Jahr den Marathon mitlaufen. Das Talent ist ja offensichtlich da. Und es zwingt ihn ja keiner, mit Dir mitzuhalten - lalalalalala ;-)

Ramona 06/26/2008 07:53

Hallo Petra,
die Entfernungsangaben sind selbst am Rennsteig unterschiedlich. Wenn man in Blankenstein die Wanderschilder vergleicht, selbst da sind verschiedenen Längenangaben. Das GPS hat auch andere Angaben gemacht. Ich bin da im letzten Jahr auf 173,4 km gekommen. Das hat mich etwas verwirrt.
Naja, vielleicht muss man damit leben, dass der Rennsteig ca. 168 km plus 3-5 km lang ist. ;)