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Veröffentlicht von petra

Eigentlich freue ich mich immer, wenn ich mal im höheren Pulsbereich trainieren darf.
Irgendwie stecken mir die 3 Gleichen immer noch etwas in den Knochen, mein Körper ist i noch nicht wieder auf einen Lauf - schon gar nicht auf einen schnellen - eingestellt.... Also trabe ich erstmal langsam los. Ich habe ziemliche Mühe, überhaupt an den unteren Pulswert heranzukommen. Aber schneller laufen? Irgendwie wehrt sich der Körper und sagt mir: Nein, heute nicht!  Also bleibe ich in meinem lockeren "Trabschritt" und frage mich, warum es immer wieder solche Tage wie heute gibt, Tage, an denen das Laufen nicht so richtig läuft?
Vielleicht stecke ich die langen Läufe doch nicht sooo gut weg, wie ich immer dachte und wollte? Vielleicht habe ich auch in der Euphorie des letzten Jahres verdrängt, daß ein Marathontraining kein Zuckerschlecken ist?
Um wenigstens so in etwa in den geforderten Pulsbereich zu kommen, habe ich einen Hügel (Berg kann man dazu wohl nicht ganz sagen) eingebaut. Nach den ersten 100m habe ich doch tatsächlich überlegt, weiter zu gehen, anstatt zu laufen!  Aber da hätte ich nicht mehr in den Spiegel schauen können!
Also - weiter gehts. Und zwar im Laufschritt. Nach etwa der Hälfte der Hügelstrecke kam plötzlich ein wenig die Leichtigkeit zurück - zwar nicht unbedingt Euphorie, aber das letzte Stück lief dann doch etwas besser. Ich konnte wenigstens aufhören, mich mit mir selbst zu beschäftigen und habe ein wenig die untergehende Frühlingssonne genossen!
Morgen ist trainigsfrei. Ich habe mich schon lange nicht so auf einen freien Tag gefreut. Ich brauche ihn. Und ich brauche mehr Schlaf. Man muß Prioritäten setzen. Diese sehen während eines Marathontrainings ganz anders aus.

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