Tuesday, 1. april 2008
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21:38
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veröffentlicht in: Training
Heute habe ich das erste mal richtig verstanden, was ein Regenerationslauf ist....
Ehrlich, mir ging es nach dem Trainingslauf am letzten Sonntag gar nicht gut. Der Muskelkater war schlimm wie lange nicht und ich habe 2 Nächte ganz schlecht geschlafen. Vielleicht war es
doch zu heftig, dieser Umstieg vom Flachland zum Berglaufen? Ich bin heute das erste Mal seit ewig langen Zeiten Rolltreppe gefahren, anstatt zu laufen. Treppe hoch ging ja noch , aber
runter? Nein, beim besten Willen nicht!
Und dann stand auch noch ein 30minütiger Regenerationslauf auf meinem Trainingsplan. Ich konnte kaum geradeaus gehen, geschweige denn laufen...
Trotzdem habe ich mich aufgerafft, meine Laufklamotten angezogen und los gings! Ohne Pulsuhr und ohne Laufsensor, einfach nur langsam Traben. Die ersten Schritte (es ging gleich bergab!) waren die
Hölle und ich wäre am liebsten umgekehrt. Aber nein, ich bin schön langsam weiter getrabt, ganz , ganz langsam. Mit jeder Minute, die ich lief, veringerten sich die Schmerzen und tatsächlich kam
doch der Spass am Laufen wieder!
Ganz besonders genossen habe ich heute das abschließende Dehnen, das mir unwahrscheinlich gut getan hat. Jetzt bin ich wieder optimistisch, daß mir morgen die geplanten 75min nicht so schwer fallen
werden und es beginnt schon ein wenig die Vorfreude auf den nächsten langen Trainingslauf am Sonntag in den Fahner Höhen im schönen Thüringen. Dann fallen mir die Berge bestimmt nicht mehr ganz
sooo schwer!
Ein Regenerationslauf dient also der Regeneration. :) Logisch, das wußte ich ja. Aber was ich nicht wußte: Ein solcher Regenerationslauf ist gut für die Psyche. Es macht bereit für neue
Herausforderungen.
Er hat seinen Zweck erfüllt.
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