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Veröffentlicht von Petra

14.05.1961 Berlin
Walter Ulbricht: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!
13.08. 1961 Berlin 
Es passiert etwas Unfassbares. Rund um die französische, amerikanische und britische Besatzungszone wird ein riesiger Stacheldraht aufgezogen, der in den folgenden Wochen zu einer unüberwindlichen Mauer ausgebaut wurde. Von heute auf morgen war Berlin eine geteilte Stadt.
Ich war damals gerade 2 Jahre alt und habe von all dem nichts mitgekriegt. Aber ich mag mir nicht vorzustellen, zu diesem Zeitpunkt dort gewesen zu sein und meine Mutter vielleicht auf der anderen Seite der Mauer zu wissen. Unendliches Leid hat diese Mauer gebracht.
Heute ist inzwischen eine Generation erwachsen geworden, die das geteilte Berlin nicht mehr erlebt hat. Die den Potsdamer Platz vielleicht nur von nächtlichen Partys kennt. Die nicht wissen, dass man früher von östlicher Seite das Brandenburger Tor nur von weitem sehen konnte.
Aber diese Zeit und dieses dunkle Stück Geschichte der Stadt Berlin darf nicht vergessen werden, vor allem nicht die hunderte Opfer, die der Schießbefehl an der Mauer hinterlassen hat.
Bereits einen Tag vorher besuchten wir die Bernauer/Ackerstraße, die unmittelbar von der Maurer betroffen waren und mittendrin geteilt wurden. Hier befindet sich heute das Mauermuseum. Und das Haus, in dem wir den Abriss der Mauer unmittelbar miterleben durften.
Ackerstraße 2013
 Blick auf Ackerstraße
Mauermuseum and der Bernauer Strasse
 
Vor diesem historischen Hintergrund hat der Mauerweglaufverein vor 2 Jahren die 100 Meilen Berlin ins Leben gerufen – ein Lauf gegen das Vergessen. Ein Lauf, für den es mir eine Ehre war, zum 2. Mal zu starten.
Bereits am Tag vorher trafen wir uns zur Abholung der Startnummern, zur Nudelparty und zum Briefing im Ramada Hotel am Alexanderplatz. Ein Ultralauf ist fast immer wie ein Familientreffen, man kennt viele und lernt viele neue Leute kennen. Alles ist entspannt, jeder freut sich auf den Lauf.
Das ist der Laufplan Plan
  Ich treffe dort auf die Radiergummies Beate, Katrin, Manfred und Thomas. Für diejenigen, die es nicht wisen - die Radiergummis sind diejenigen, die laut Stteffny hinten laufen... Das heißt aber nicht, dass wir weniger Spaß haben… Im Gegenteil!                    
Radiergummitreffen
 
Thomas hat sich von meinem Bericht von 2011 animieren lassen, die 100 Meilen zu versuchen und hat sich akribisch mit seinem 100 Meilen Coach darauf vorbereitet. Gemeinsam mit Manfred wollte er das Ding rocken,  Beate war die Radbegleiterin der Beiden. Katrin wollte fürs „Entertainment“ und den Informationsfluss sorgen.
Meine beiden Begleiterinnen Elke und Marianne konnten am Vorabend leider nicht kommen, aber sie wollten am Kilometer 60 einsteigen und mich abwechselnd auf dem Rad und laufend begleiten. Super, da war ich in der Nacht nicht alleine….
Beim Nudelessen gab es ein Wiedersehen mit Hans, Renate, Johann von den Streakrunnern und später traf ich dann auch endlich mein Christelchen…. Und ich freute mich, Sabine  sowie HaWe und Maria wieder zutreffen, die ich vor 2 Jahren auf dem Mauerweg kennenlernte.
Aber in Erwartung der Anstrengungen der nächsten beiden Tage verabschiedete ich mich bald und wir fuhren zurück in unser Hotel. 
Am nächsten Morgen trifft sich die Läuferfamilie an der Lobeckstraße. Gut gelaunt, manche noch etwas müde von der kurzen Nacht. Das Wetter schien es fast zu gut mit uns zu meinen, es war Hitze angesagt. Nicht mein Laufwetter. Aber wenigstens gab es kein Hin und Her mit der Kleiderfrage: kurz war angesagt. 
Punkt 6 Uhr war der Start, noch schnell ein „Vorher“ Foto und schon ging`s los!
Thomas, Manfred und Petra am Start
 
  Der Start an der Lobeckstraße
Allerdings gleich mit vielen Ampeln und Unterbrechungen. Wer über eine rote Ampel läuft, wird disqualifiziert. Das wollte keiner riskieren. Aber irgendwann war auch das vorüber und wir konnten einfach nur laufen….
 Inzwischen war Christelchen zu mir gestoßen und wir liefen gemeinsam, quatschten und waren voller Vorfreude… Vorbei am Kanzleramt und Reichstag. Noch war auch alles easy… Die Sonne strahlte und wir auch… Aber es wurde immer wärmer.
An jedem VP wurden wir herzlich begrüßt und liebevoll versorgt. Man spürt, dass alle mit Herz und Seele dabei sind. Der erste VP ist Günter Litfin gewidmet - der erste Mensch, der an dieser Mauer sein Leben lassen mußte.  Als wir an der Ackerstraße vorbeilaufen, bekomme ich Gänsehaut. Hier haben wir den Fall der Mauer unmittelbar erlebt, waren Zeuge, als der Bagger kam und sie eingerissen hat. Hier sind wir auf den Wachturm geklettert, immer noch ungläubig, dass es wir es nun endlich durften…
Hier an dieser Stelle steht nun das Mauermuseum, auch bis zur Brunnenstraße ist noch der breite unbebaute ehemalige Mauer-Streifen zu erkennen. An vielen anderen Stellen ist inzwischen alles zugebaut. Umso wichtiger ist es, das es den Mauerweg gibt, den Weg gegen das Vergessen.
An der Behmstraßenbrücke entdecke ich zum ersten Mal die rasende Reporterin Katrin, die dann Thomas auch ein Stück begleiten wollte. Über sie und Elke waren wir immer gegenseitig informiert….
Kilometer für Kilometer ging es vorwärts – mal durch die grüne Natur, mal durch herrliche Vorstädte, Grünanlagen… Aber auch die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite und gegen Mittag hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass mein Kreislauf schlapp macht.
Immer häufiger dachte ich an mein hitzebedingtes Ausscheiden vor 3 Jahren beim Thüringer Ultra und hatte große Angst, dass es mir genauso gehen könnte. Ich traute mich kaum noch in der Mittagssonne anzulaufen und ging ein großes Stück.
Am Ruderclub Oberhavel hatten wir zum ersten Mal Zugriff auf eines unserer Drop Bags. Ich zog mir ein frisches Shirt an und cremte mich nochmal intensiv mit Sonnencreme ein. Das hat sich ausgezahlt, es gab keinen Sonnenbrand…
Christel  und ich – wir motivierten uns gegenseitig und es war uns eine Ehre, jeden VP anzulaufen und nicht zu gehen J
An der Falkenseer Chaussee war es endlich so weit. Unsere Begleiterinnen Marianne und Elke warteten auf uns, auch Renate trafen wir dort - wie auch später immer mal wieder. 5 Streakrunner machen sich auf den Weg - auf die letzten 100km.....
 Streakrunner erobern den Mauerweg
Wie das klingt… Die letzten 100km… Unsere Ankunftan der Falkenseer Chaussee war für 14:15 geplant, aber wir kamen fast 45 min zu spät an. In mir und meinem Kopf begann es zu arbeiten. Immer wieder rechnete ich hoch. Was das noch zu schaffen? Sicher nur, wenn nichts unterwegs passiert. Öfters als mir lieb war, blickte ich auf die Uhr. Aber um uns herum waren noch eine ganze Reihe Läufer, wir waren nicht die Letzten. Und auch das Wetter hatte ein Einsehen. Es hatte sich zugezogen und die Sonne war hinter Wolken verschwunden. So sehr ich die Sonne liebe, aber jetzt war das eine Wohltat.
Mittlerweile liefen wir nur noch von VP zu VP, trotz der stärker werdenden Ermüdung der Beine konnte ich die Natur um mich herum so richtig genießen. Wir durchliefen jetzt Teile des Mauerwegs, die ich vor 2 Jahren, als es entgegengesetzt mit dem Uhrzeigersinn ging, nur im Dunkeln sah. Immer wieder am Wegesrand Fotos von den Opfern dieser Mauer. Meist junge Männer, die ihr Leben noch vor sich hatten… Und die doch eigentlich nur eines wollten: Freiheit.Gartenlaube Pletscher
Wir kommen zur Gartenlaube Pletscher. Eine Familie, die uns herzlich begrüßt und alles für die Läufer tut. Wir lassen uns verwöhnen und ruhen uns ein wenig aus. Elke  ist wie immer am Kamera-Auslöser, wenn ich gerade den Mund voll habe und esse.  Der VP ist genial - aber die nächste Verflegungstelle steht in Nichts nach.
Wir sind bei Pagel und Friends. Hier erlebten wir eine ganz besonders schöne Überraschung. Hier trafen wir uns alle: Christell, Elke, Beate, Thomas und Manfred. Diesmal war Marianne an der Kamera - und ich hatte wieder einmma den Mund voll.
Treffen bei Pagel und Friends
 
Als wir uns Schloss Sacrow näherten, kam in mir etwas Freude auf. Schloss Sacrow war genau auf der Hälfte der Strecke, nun waren es nur noch 80km. Aber – es würden die weitaus härteren 80km sein…
Es wurde mittlerweile Abend und wir nährten uns der Revierförsterei Krampnitz. Dort war es dann soweit. Wir zogen unsere Warnwesten an und schalteten die Stirnlampen ein…
Als wir über die Glienicker Brücke liefen, sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang und wir freuten uns schon sehr auf den Moment, an dem sie wieder aufgeht.
 Immer mal wieder hörten wir von der Truppe um Thomas. Sie hatten zu kämpfen – aber das taten sie sehr tapfer. Leider verlor ich an diesem Teilstück meine Lauffreundin, mein“Muddilein“ an die Nacht… Christelchen beschloss aufzuhören und als ich sie auf dem Stuhl am VP sitzen sah, versuchte ich auch nicht, sie zu überreden, weiter zu machen.  
Liebes Christelchen – diese Worte sind nur für dich:
Du bist für mich eine riesengroße Kämpferin, eine starke Läuferin und eine liebe Freundin. Ich habe jeden Meter mit Dir genossen, aber ich kann Deine Entscheidung verstehen. Kopf hoch – du sagst ja selbst: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf! Und die Welt geht nicht unter. Du hast soviel geschafft – sei stolz darauf!
Nun begann der ganz harte Kampf. Auf dem Königsweg. 5km lang, ohne eine Biegung, stockdunkle Nacht. Vor mir das Rücklicht von Elkes Rad, die Streifen der reflektierenden Warnweste… Immer das Gleiche, nicht enden wollende Bild… Wann war dieser verdammte Weg endlich mal zu Ende?????
Irgendwann kam ein Tunnel und mit ihm eine Riesenüberraschung: In ihm standen wohl alle Radierer dieser Welt und jubelten mir zu! Ich krieg jetzt noch Gänsehaut, wenn ich nur daran denke…. Das gab mir enorm Kraft, weiter zumachen, zu kämpfen, zu beißen…
Auch am Sportplatz Teltow waren sie wieder alle da. Was sind das für großartige Sportler! Eingeflogen von was weiß ich woher- nur um uns anzufeuern und Thomas zu begleiten!  
Auch Ramona war hier. Da sie noch auf ihren Besenläufer-Einsatz wartete, half sie mir nach Kräften, mich und meine Wechselklamotten zu sortieren. In nur wenigen Minuten hatte ich  das reine Chaos um mich herum organisiert...
Henry hatte inzwischen Christelchen abgeholt, alles schien reibungslos um mich herum zu funktionieren.
 Als ich endlich fertig war und wieder bereit war, loszulaufen, kamen Manfred, Thomas und Beate. Als ich sie sah wusste ich, dass sie es schaffen würden!
Von nun an habe ich bis zum VP 24 eigentlich nur noch bruchstückhafte Erinnerungen. Mit voller Wucht traf mich die Müdigkeit. Im Vergleich zum letzten Mal lag ich eine Stunde zurück. Aber ich wollte es schaffen…. Also hieß es laufen, gehen, laufen, gehen… Ich war so müde und hatte das Gefühl, dass der Boden unter mir wankt. Eigentlich wollte ich nur noch schlafen… Vor mir das Licht vom Rad, neben mir Elke, die meine Hand hielt du aufgepasst hat, dass ich beim Laufen nicht einschlafenderweise umkippe…
Bei irgendeinem VP tief im Dunkeln entschied ich mich, wenigstens einen 5-Minuten Kurzschlaf zu machen. Die Betreuer gaben mir sofort einen Stuhl, auf dem ich sogar die Beine hochlegen konnte und innerhalb von Sekunden war ich eingeschlafen… Exakt nach den verabredeten 5min weckte mich Elke. Ich trank einen Kaffee und fühlte mich plötzlich fit wie ein Turnschuh. Auf geht’s, dachte ich mir und rannte wieder los, jetzt immer öfter wieder im Laufschritt.
Am Buckower Damm stieß Jeanette zu uns, so dass ich schon 3 Begleiter hatte, die mich umsorgten… Inzwischen war auch der Tag wieder erwacht, ich war sooo froh…
Bei km 140 in Rudow kam mein persönlicher VP-Höhepunkt mit Steffen. Ich genoss die Stimmung, den Kaffee, freute mich HaWe zu treffen und auch einige andere bekannte Gesichter. Aber man sah schon vielen die Anstrengung der letzten Nacht an Immer wieder wurden wir gefragt, was wir da eigentlich machen und nicht enige haben vor Staunen den Mund nicht wieder zugekriegt. Aber wir bekammen auch Achtung und Ehrerbietung, ein Passant hat sogar den sprichwörtlichen Hut vor uns gezogen...  
Was nun kam, kann ich eigentlich nur bruchstückhaft beschreiben. Ich glaube, ich war jetzt im Läufertunnel. Hab nicht mehr viel mitgekriegt um mich herum. Das Ziel war zum Greifen nah. Noch 10, 15 km. Jetzt war ich mir sicher, dass ich es schaffe. Immer wieder begann ich zu laufen, immer schön Elkes Rat folgend: Je mehr du läufst, desto schneller bist du da… Ich weiß auch nicht warum, aber es lief einfach wieder richtig gut. Mal quatschte ich mit Marianne, mal mit Elke oder Jeanette. Traf Kerstin und den blinden Anton. Jede Begegnung war eine kleine Freude und gegenseitige Motivation. Aber ganz besonders die beiden haben mir nochmal Kraft auf den letzten Metern gegeben.
Nun sind wir wieder in der City, der Sonnenallee. Irgendwann überqueren wir die Oberbaumbrücke und ich biege nach links zur East Side Galerie. Irgendwie bin ich den Tränen nah, laufe stolz am Bruderkuss vorbei. Nur schade, dass dort so viel Schmutz herumliegt….
Es sind nur noch wenige Meter. Ein paar Straßenbiegungen. Marianne ist bei mir, Elke bezieht schon Stellung an der Ziellinie zum Fotografieren. Die etwa 200 Meter im Stadion genieße ich einfach nur.
Zieleinlauf Petra
     
Das ist mein Zielleinlauf, dass ist mein Erfolg, das ist mein Finish! Ich laufe locker und lächelnd über die Ziellinie und falle gefühlten tausend Leuten in die Arme, bekomme mein Finisher Shirt. Ich habe es geschafft! Ich habe die 100 Meilen auf dem Mauerweg zum 2. Mal belaufen. Ich sage das nur selten – aber ich war so unbändig stolz auf mich und so glücklich!
    Einfach nur glücklich im Ziel
Glücklich im Ziel 2
 
20130818_102901.jpg
Ein ganz herzliches Dankeschön, die daran einen Anteil haben, die mich- wie meine Lauffreundinnen Christel, Marianne und Elke und auch Jeanette -  begleitet haben und auch die, die mich virtuell begleitet haben und per SMS oder Anruf motiviert haben,  die, die Daumen gedrückt haben, die an mich gedacht haben und an mich geglaubt haben, den lieben Radierern, die an der Strecke und im Ziel standen und mich angefeuert haben,  und allen, die diesen wunderbaren Lauf organisiert haben.  Und nicht zuletzt meinem Mann Rainer, der meinen Lauffimmel geduldig erträgt.
Aber noch war es nicht zu Ende. Elke, Marianne und ich – wir beeilten uns zu duschen, damit wir rechtzeitig zum Zieleinlauf von Thomas, Manfred und Beate wieder an der Ziellinie standen.
Was war das für ein emotionaler Moment, als diese 3 ihre letzten 200 Meter im Stadion entlang schritten und diese 200m einfach nur noch genossen! Wieder liefen die Tränen – ihr wart so unglaublich stark! Ich bin so stolz auf euch, aber ganz besonders auf Thomas, an dessen Teilnahme ich nicht ganz unschuldig bin.
 Eine Laufveranstaltung zeichnet aber nicht nur dadurch aus, wie sie mit dem Sieger umgeht, sondern auch wie sie den Letzten des Feldes begrüßt.  
Alle, die auf dem Sportplatz waren, standen Beifall klatschend Spalier, als der kleine Italiener Ferdinando mit seiner Besenläuferin Ramona einlief, das war ein Moment, der unter die Haut ging. Noch mehr Emotionen kann es gar nicht geben! Herzlichen Glückwunsch - du hast es geschafft! 
Punkt 2 trafen wir uns alle wieder im Ramada – alle Finisher in ihren grünen Shirts zur Siegerehrung. Aber auch allen, die diesen Lauf nicht finishen konnten, sind für mich großartige Sportler, die zum richtigen Zeitpunkt die richtige Entscheidung getroffen haben.
Ich nahm meine beiden Medaillen und die Glückwünsche von Rainer Eppelmann und der Mutter von Chris Gueffroy, dem letzten Maueropfer, entgegen und zollte jedem einzelnen Starter meinen Beifall.
  Startnummer-und-Medaillen.jpg
Herzlichen Glückwunsch an die Sieger und an alle Finisher! Herzlichen Dank an den Mauerweglaufverein für die Organisation und Durchführung dieses großartigen Events!  
Nach der Ankunft in unserem Hotel fiel ich in einen komaähnlichen Schlaf, der fast ohne Unterbrechung mehr als 14 Stunden andauerte. Erst jetzt - einige Tage später - war es mir möglich, daß emotionale Ereignis in Worte zu fassen. Sicherlich nur sehr unvollständig...Ihr möget mir vezeihen, wenn ich ds ein oer ander vergessen habe. Aber es war einfach zuviel an Eindrücken, die man kaum in so kurzer Zeit verarbeiten konnte. Deshalb hier noch mal meinen Dank and alle, vor allem an die, die ich hier vielleicht vergessen habe, zu erwähnen... Nicht unerwähnt möchte ich lassen, daß die Fotos von Elke und Rainer stammen. Ich hätte mir wohl nicht die Zeit genommen, unterwegs Fotos zu machen...  Ich darf die Fotos aber für meinen Bericht nutzen undd darüber freue ich mich sehr.    
 

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Petra 06/26/2014 22:19


Lieber Andre,


ds freut mich sehr, daß dich mein Bericht ein wenig inspiriert hat und ich würde mich séhr freuen, wenn wir uns vorm Start persönlich kennelernen würden!


Ich wünsche dir eine gute und verletzungsfreie Vorbereitung und vor allem viel Vorfreude auf diesen wunderbaren Lauf!


Viele liebe Grüße


Petra

André 06/25/2014 23:09


Liebe Petra,
vielen Dank für den tollen, unter die Haut gehenden Bericht!! Du hast mir damit einen ganz entscheidenden Ruck gegeben, in diesem Jahr auch (erstmalig) teilzunehmen.
Meinen Glückwunsch und Respekt für Deine Leistung!
André 

Petra 08/23/2013 23:07


Liebe Kerstin,


auch ich habe mich sehr gefreut, dich kennen zu lernen. Ich bin mir ganz sicher, daß wir uns irgendwo auf den Laufstrecken dieser Welt wieder begegnen...


Ja, Radiergummi zu sein - das hat was :) Nicht jeder kann vorne mitrennen  Hauptssache es macht Spaß! Und deine Leistung beim Mauerlauf - die kann man nicht hoch genug anerkennen. Erhol dich gut und
(hoffentlich) bis bald mal wieder!


Viele liebe Grüße


Petra

Kerstin 08/23/2013 07:21


Liebe Petra, ein toller Bericht! Beim Lesen hatte ich Gänsehaut und Tränen in den Augen. Für mich war der Mauerweg sehr emotional. Ich war  2010 schon auf ihm unterwegs mit unserem Laufclub.
Aber ich hatte noch eine Rechnung offen ... Jetzt schließt sich hoffentlich der Kreis! Gefreut habe ich mich, dich persönlich endlich kennengelertn zu haben. Und auch Elke. Ich bin also auch ein
Radiergummi. Find ich gut! ICh denke wir laufen uns noch öfter über den Weg. LG Kerstin

Kornelia 08/22/2013 07:57


Liebe Petra,


herzlichen Glückwunsch zu diesem schweren Lauf. Du hast ihn mit Bravour gemeistert und kannst zurecht stolz auf Dich sein.


Ich bewundere sehr, was Du zu laufen im Stande bist. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und bleib vor allem gesund.


Liebe Grüße


Kornelia