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Veröffentlicht von Petra

Im Spessart

Im Spessart

Seit Tagen fühle ich mich wie das Duracell-Männchen. Mein Bewegungsdrang ist ungebremst.

Wir verbringen das Osterwochenende im Spessart, in dem wunderschönen Hotel Franziskushöhe in Lohr am Main. 3 Tage voller Erlebnisse, Stadtbesichtigung, Wanderungen, einer Radtour und wunderschönen Läufen.

Das Hotel liegt direkt am Wald – nicht hinter, sondern vor den 7 Bergen. Schneewittchen soll aus Lohr kommen und – über den heute genannten Schneewittchenweg nach Bieber gelaufen sein.

In der ganzen Stadt begegnet uns Schneewittchen, ihr legendärer Spiegel und natürlich das Schneewittchen-Schloss.

Spieglein, Spieglein an der Wand....Spieglein, Spieglein an der Wand....

Spieglein, Spieglein an der Wand....

Noch bevor wir im Hotel einchecken, laufen wir ein paar Kilometer entlang des Schneewittchen Weges. Auch wenn die Natur noch nicht richtig im Frühling angekommen ist, präsentiert sie sich in aller Schönheit.

Schneewittchenweg
Schneewittchenweg
Schneewittchenweg

Schneewittchenweg

Auf der anderen Seite des Berges mache ich später meinen täglichen Lauf – immer munter rauf und runter…

Für den nächsten Tag hatten wir geplant, mit dem Rad zu dem 20km entfernten Kletterpark zu radeln. Wer mich kennt, weiß, dass neben dem Laufen das Klettern meine 2. Leidenschaft ist. Allerdings machte uns diesmal das Wetter buchstäblich einen Strich durch die Rechnung…

Bereits nach 5km fing es an zu regnen – und hörte nicht wieder auf… Völlig durchnässt landeten wir schlussendlich in einem fränkischen Dorfrestaurant, in dem wir uns nach einem heißen Tee dann doch entschieden, den Heimweg anzutreten – ohne zu Klettern. Nicht mal mein anschließender Lauf mit 200 Höhenmetern hat es geschafft, das mir wieder warm wurde. Dazu waren ein paar Saunagänge erforderlich….

Der sportliche Höhepunkt war allerdings mein heutiger Lauf. Als ich startete, empfing mich draußen noch Nebel und eiskalte Temperaturen.

Je höher ich komme, umso mehr bricht sich die Sonne ihre Bahn und ich laufe im Sonnenschein weiter. Mitten durch den Wald, wieder mal ohne so genau zu wissen, wo ich eigentlich war. Naja, besser war es eh, den gleichen Weg auch zurück zu nehmen. Schließlich wollte ich pünktlich zum Osterbrunch zurück sein.

Allerdings nicht ohne vorher einen Abstecher an den auf dem Berg liegenden Aussichtspunkt zu machen. Dort erwartete mich ein herrlicher Blick auf Lohr und den Main. Die Berge im Sonnenschein, dazwischen die Nebelfelder und unten die Stadt. Ein gigantischer Ausblick, den ich aus vollen Zügen genossen habe, bevor ich mich auf dem Weg zurück zum Hotel machte.

 

Blick auf Lohr am Main
Blick auf Lohr am Main
Blick auf Lohr am Main

Blick auf Lohr am Main

Voller Appetit geht’s danach zum Brunch, auf dem ich es mir  mit Rainer so richtig schmecken lasse. Laufen macht hungrig und die Fastenzeit ist vorbei!

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Jörg 03/30/2016 10:38

Ach das ist immer toll, läuferisch die Gegend zu erkunden.

Liebe Grüße

Jörg