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Veröffentlicht von Petra

Ein Urlaub auf Curacao wäre nicht komplett ohne ein Segeltörn nach Klein Curacao – der kleinen Schwesterinsel, die etwa 15 Meilen südlich Curacaos liegt.

Treffpunkt war das „Pirates Nest“ – eine geniale Gaststätte, ganz im Piratenstil.

In Erinnerung an unseren „Schnorchelversuch“ auf Saba, bei dem wir beide seekrank waren, wurde mir doch etwas mulmig. Und dann erklärten uns die karibische Boys auch noch, dass wir eine rauhe See vorfinden würde.

Motto: Bring alles in Sicherheit, was nicht nass werden darf! It`s gonna be a tough trip!

Aber es fing ruhig an. Es gab Sandwiches (natürlich die Dinger, bei denen man keine Zähne braucht) und Kaffee. Ob es gut war, jetzt noch zu essen, würde sich später zeigen.

Es waren ungefähr 30 – 40 Leute an Bord. Jeder suchte sich ein Plätzchen an Deck. Wir auch – direkt am Segel. Auf der Hinfahrt würde der Katamaran mit Motor gegen die Wellen ankämpfen, auf der Rückfahrt wird mit dem Wind gesegelt.

Es geht los. Zunächst langsam und gemächlich durchs spanische Wasser. Dann geht es hinaus aufs offene Meer. Schlagartig wird das Schaukeln heftiger und alle klammern sich fest, wo es gerade geht. Schon spritzt der erste Schwall Wasser über uns. Es dauert nicht lange und wie sind von oben bis unten nass. Und werden auch nicht wieder trocken. In schöner Regelmäßigkeit werden wir wieder mit einem Schwall karibischen Salzwassers bedacht. Rainer versucht herunter zu kommen und ergattert einen Stehplatz an der Reeling. Ich bleibe am Segel sitzen. Mir tut zwar alles weh und ich muss aufpassen, dass ich nicht abrutsche – aber ich halte durch. Von weitem sehe ich etwas, was wie ein Leuchtturm aussieht. Langsam, gaaanz langsam kommt er näher. Die Fahrt scheint sich ihrem Ende zu nähern… Was sind wir froh… Während mir nur der Hintern und die Arme wehtaten, hatte sich Rainer wiedermal vollumfänglich die Seekrankheit eingefangen und wankte leichenblass auf das kleine Boot, dass uns zum wunderschönen, türkisblauen Strand brachte.

Nachdem sich Rainer etwas erholt hatte, machten wir einen Spaziergang zu den einzigen „Höhepunkten“ der Insel – dem verlassenen Leuchtturm und einen Schiffswrack.

Wir gingen schwimmen, versuchten wieder mal zu schnorcheln und genossen die Sonne.

Dann wurden wir wieder an Bord gebracht zum Barbecue – bzw. wer wollte, konnte auch hin schwimmen. Ich entschied mich für`s Schwimmen, Rainer fürs Fahren.

An Bord erwartete uns ein Essen, dass einfach genial war. An Bord des Bootes, irgendwo, wo man gerade einen Platz zum Sitzen fand, genossen wir das leckere Essen und die „open bar“.

Als wir später wieder zurück zur Insel kamen, wurde die open bar sogar an Land gebracht – alle Getränke eisgekühlt.

Nach einem wunderbaren Strandtag segelten wir nun zurück. Diesmal nicht gegen, sondern mit den Wellen. Eine Segeltour, die man einfach nur genießen konnte und die einen wunderbaren Tag abrundete.

Türkis Blaues Wasser - weißer Strand
Türkis Blaues Wasser - weißer Strand
Türkis Blaues Wasser - weißer Strand
Türkis Blaues Wasser - weißer Strand
Türkis Blaues Wasser - weißer Strand
Türkis Blaues Wasser - weißer Strand

Türkis Blaues Wasser - weißer Strand

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