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Veröffentlicht von Petra

Auf das Essen und Trinken waren wir sehr gespannt und voller Vorfreude. Klar – die karibischen Drinks haben es in sich und sind super lecker. An einer karibischen Strandbar gehören sie einfach dazu, aber nicht nur dort…

Unsere Unterkunft war aber nicht direkt am Strand, sondern in der Mitte der Insel in der Ortschaft Grote Berg. Wir hatten uns bewusst für eine kleine Appartementanlage entschieden – mit Swimming Pool und eigenem tropischen Garten. Dort waren wir quasi zu Hause. Jedes Frühstück, eigentlich jeden Mahlzeit haben wir in Freien in unserem eigenen kleinen tropischen Garten eingenommen. Das war Genuss pur – auch wenn wir uns mit dem hiesigen Essen nicht so richtig anfreunden konnten. Ganz besonders haben wir das deutsche Brot vermisst. Die Benutzung der Zähne war eigentlich nicht erforderlich und viele Dinge im Supermarkt hatten eine chemische Basis.

Aber es gab auch unwahrscheinlich viele, tolle Früchte. Ich glaube, ich habe noch nie in meinem Leben so viele Papaya gegessen, wie in diesem Urlaub…

Aber unsere kulinarischen Highlights waren ohne Zweifel unsere Restaurantbesuche. Jedes einzelne Restaurant war auf seine Art einmalig und das Essen ein Genuss. Angefangen von „De Buurvrouw“ , wo ich den besten Cäsarsalat meines Lebens gegessen habe, über das Barbecue auf Klein Curacao bis hin zum libanesischen Buffet im Strandrestaurant Sunset Grill.

Aber am Genialsten waren die Pfannkuchen bei den Klosterschwestern Uschi und Mauren.

Nicht nur die erfinderischen Pfannkuchennamen wie „Mutter Oberin“ oder „Maria“, „Joseph“, „Jesus“ oder auch „Himmel auf Erden“ machen schon beim Lesen Spaß. Das Essen ist ein wahrer Genuss. Leider war ich nach 2 Stück bereits am Platzen. Rainer hat auch nicht mehr geschafft – so gern wie wir es gewollt hätten… Allein diese Pfannkuchen sind es wert, dass man nach Curacao fliegt und dort Urlaub macht.

Mutter Oberin und VatikanMutter Oberin und Vatikan

Mutter Oberin und Vatikan

Essen in Curacao wäre aber nicht komplett ohne das Plasa Bieu - DAS Restaurant der karibischen Küche. Hier kann man alles vergessen, was man unter europäischen Blickwinkel unter einem Restaurant versteht.

Als wir hineinkommen, werden wir gleich von einer karibischen Mutti in Empfang genommen, die uns einen Blick in ihre riesigen Kochtöpfe gestattet und uns aufzählt, was sie – und mit ihr die ganze Familie – heute gekocht hat. Jedes Essen – egal was - kostet 10 Dollar. Trinkwasser kann man sich kostenlos „zapfen“. Wir entscheiden uns für ein Essen, ohne wirklich zu wissen, was wir eigentlich bekommen.

Wir lassen uns an den langen Tischen nieder und schauen dem „Gewusel“ im Plasa Bieu zu. Es gibt insgesamt 5 „Kochstellen“. An jeder steht eine kochende Großfamilie und bedient die Leute an den jeweils dazu gehörenden langen Tischen. Es ist interessant zu beobachten und irgendwie wundern wir uns, wie das alles so klappen kann. Aber das tut es. Wir bekommen unser Essen mit einem freundlichen Lächeln der „Mutti“, die uns mehrfach fragt, ob es uns schmeckt und sichtlich glücklich ist, als wir dies bejahen. Im Plasa Bieu sind wir auf den Geschmack der hiesigen Küche gekommen. Wir haben nicht nur das Essen, sondern das ganze Flair genossen.

Essen und Trinken in Curacao Essen und Trinken in Curacao Essen und Trinken in Curacao

Der Höhepunkt unseres letzten Abends war ein Surf &Turf Menü im Restaurant "Scampies" an der Waterfort Terrace. Direkt am Meer. Beim Sonnenuntergang. Erst ein karibischer Drink, dann das Essen. Ein Gaumenschmauß!. Und dann der Nachtisch. Flambierter Tiramisu. Eigentlich sollte ich mir sowas ja nicht leisten. Sollte ich wirklich nicht. Aber hier und an diesem Abend musste es sein.

Abschiedsessen in WillemstadtAbschiedsessen in Willemstadt
Abschiedsessen in WillemstadtAbschiedsessen in Willemstadt

Abschiedsessen in Willemstadt

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