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Veröffentlicht von Petra

Der Brockenmarathon rückt näher - und ich brauche noch ein paar Kilometer mit Höhenmetern.... Sprich: Auch wenn es heiß zu werden schien, wollte ich gemeinsam mit Michael einen schönen langen Lauf machen. Und da der Taunus ja nicht so weit weg ist, wollten wie wieder mal auf den Pfaden der alten Römer entlanglaufen.

Sandra fuhr uns zum Start - ein ganz herzliches Dankeschön an sie an dieser Stelle! Immerhin hat se uns damit erspart, schon um 4 oder 5 aufzustehen... Wir dachten uns: Je früher, desto besser. Jedenfalls bei der zu erwartenden Hitze.

Gegen 7:15 machten wir uns auf den Weg in Richtung Saalburg. Erstmal ging es nur bergauf. Solange ich nicht warmgelaufen bin, fällt mir das ganz schön schwer...

Es dauerte nicht lange und es lief gut. Auch wenn die aufsteigende Sonne uns schon erahnen lies, dass das heute nicht leicht wird.

Aber im Schatten des Waldes war die Temperatur zu so früher Stunde noch angenehm.

Nach wenigen Kilometern aufwärts gibt's erstmal ein Selfie zum Auftakt:

Ein langer Hitzelauf im Taunus
Es ist ein wunderschöner Morgen im Taunus

Es ist ein wunderschöner Morgen im Taunus

Mehr oder weniger auf dem direkten Weg liefen wir zunächst zur Saalburg, an der wir allerdings knapp 500m vorbeiliefen. Egal, wir befanden uns direkt auf dem Weg zum Freizeitpark Lochmühle, unserem nächsten Zwischenziel.

Dorthin ging es vorwiegend bergab, allerdings: Irgendwann sind wir im Tal und müssen auf der anderen Seite wieder hoch.

Aber es sollte ja auch ein paar Höhenmeter geben - letztendlich sind es 839 positive Höhnmeter geworden und 951 Höhenmeter bergab.

Auf dem Weg nach oben gab es erstmal eine kleine Trinkpause - inzwischen war es richtig heiß geworden.

Nun liefen wir ein ganzes Stück auf der Strecke des Wintersteinlaufes - nur das es heute erheblich wärmer war... Und schöner. Wenn alles um mich herum grün ist, liebe ich das Laufen noch viel mehr.

Irgendwann waren wir am Parkplatz Winterstein und kurze Zeit später auch schon an der Brücke über die A5.

Nun kam der weitaus schwierigere Teil der Strecke, auch wenn kaum noch Höhenmeter zu bewältigen waren. Wir verliesen den schattigen Wald und damit auch die etwas erträglichen Temperaturen. Die letzten 15 km würden wir nun in der prallen Sonne zurücklegen müssen. Mittlerweile war es auch schon kurz vor 11:00 - es ging in Richtung Mittagszeit.

Wir liefen vorbei am Golfplatz, an den Friedberger Gewerbegebieten und kamen schließlich durch Ossenheim, wo wir an einer Tankstelle endlich unsere Trinkvorräte auffüllen konnten und wir uns ein alkoholfreies isotonisches Bier gönnten.

So gestärkt machten wir uns auf die letzten 4 km, immer noch in der prallen Sonne, querfeldein.

Aber was uns nicht umhaut, macht uns stärker...

Nach einer Nettolaufzeit von 4 Stunden und 49 Minuten und 37,2 km kamen wir glücklich, aber ziemlich geschafft zu Hause an.

Aber genau solche Läufe sind es, die mir die mentale Stärke geben für meine Ultraläufe.

Danke, lieber Michael für Deine Begleitung und ich hoffe, dass auch du aus diesem Lauf mentale Stärke für Deinen nächsten Marathon mitnehmen kannst.

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