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Veröffentlicht von Petra

Nachdem mein Versuch, den 100er beim Mozartlauf in Salzburg an den Wetterunbilden letzte Woche so grandios gescheitert war, beschloß ich heute - sozusagen um den Kopf frei zukriegen - mal was gänzlich anderes zu tun, nämlich zu klettern.

Den passenden Kletterpark fanden wir in der Brüder Grimm Stadt Steinau an der Straße.

Es war noch relativ leer, so früh am Morgen. Nur 2 weitere Mitstreiter nahmen die Einweisung mit mir entgegen.

Klettern im Kletterpark Steinau

Dank eines guten und ausgeklügelten Sicherheitssystems konnten wir selbständig auf die 12 verschiedenen Parcours. Jeder so lange er will - oder kann. 3 Stunden war die maximale Zeit, die man zur Verfügung hat. Logischerweise wollte ich die möglichst ausschöpfen - nichtsahnend, was da so auf mich zukam....

Aber zunächst begaben wir uns auf den Einsteigerparcour, der mit dem einen Stern. Alles ganz easy und leicht.

Nachdem ich mit den gefühlt tausenden Haken und Seilen endlich sicher umgehen konnte, begab ich mich auf den nächsten Parcour, der mit 4 Sternen als "mittelschwer" gekennzeichnet war.

Ich stieg nach oben und begab mich auf unbekannte Wege.

Klettern im Kletterpark SteinauKlettern im Kletterpark Steinau
Klettern im Kletterpark SteinauKlettern im Kletterpark Steinau

Es ging alles gut und locker... Bis die verdammten Autoreifen kamen. Was ich aber zu diesem Zeitpunkt nicht wußte und weshalb ich ja auch nicht die Rollen einhängte, mit denen ich die Autoreifen um"schiffen" konnte.

Gleich nach dem ersten Reifen merkte ich, wie schwer das wird. Aber zurückgehen? Auf gar keinen Fall!

Klettern im Kletterpark SteinauKlettern im Kletterpark Steinau
Klettern im Kletterpark Steinau
Klettern im Kletterpark SteinauKlettern im Kletterpark Steinau

Jeder Reifen forderte immense Kraft in den Armen. Irgendwann konnte ich einfach nicht mehr und hing nur noch in den Seilen...

Klettern im Kletterpark Steinau
Klettern im Kletterpark Steinau

Als ich dann endlich auf dem verdammten Brett m Ende der Übung war, war ich zwar fix und fertig - aber nicht so, dass ich nicht weitermachen würde...

Als nächstes ging es zur Europarutsche. Sowas liebe ich ja!

Es ging ziemlich steil auf der langen Steigleiter nach oben. Aber immerhin konnte ich jetzt mal meine Beine anstrengen und nicht die Arme. Wie erholsam!!!

Klettern im Kletterpark SteinauKlettern im Kletterpark Steinau

Wie herrlich war es, über die Wiese zu gleiten! Und das gleich 2 mal!

Und weil es so schön war, bin ich gleich nochmal hoch auf den nächsten Parcour. Es machte immer mehr Spaß - auch wenn ich bei der ein oder anderen Übung an meine Grenzen gehen mußte.

Nach knapp 3 Stunden Kletterzeit war Schluss. Meine Kräfte waren so ziemlich erschöpft. So erschöpft, dass mir sogar die Servolenkung im Auto unwahrscheinlich kraftraubend erschien.

Abends machte ich noch mein tägliches Läufchen. Wie schön, endlich mal wieder die Beine belasten zu dürfen...

Es war ein tolles Erlebnis - aber der Muskelkater, der ist so heftig!!! Jeder, aber auch jeder einzelne Muskel, der sich oberhalb der Hüfte befindet, tut weh. Sogar an Stellen, von denen ich nicht mal wusste, dass es Muskeln gibt...

Auch wenn ich heute mehr oder weniger bewegungsunfähig bin - es war ein tolles Erlebnis!

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