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Veröffentlicht von Petra

Endlich läuft es wieder. Und zwar richtig. Nach vielen Monaten, in denen ich nur mit Schmerzen laufen konnte, fühle ich mich nun wieder richtig gut. Und ich habe jeden Menge tolle Erlebnisse, Begegnungen und viele Laufideen...

Vorige Woche war ich wieder mal an der Nidda unterwegs. Ich wollte meinen Augen nicht trauen - aber ich habe doch tatsächlich einen Biber gesehen. Der Biber ist zurück an der renaturierten Nidda! Das ist ein Erlebnis, daß man nicht so schnell vergißt.

Am letzten Sonntag machte ich mich ganz allein auf den Weg von Friedrichsdorf, über die Saalburg, hinein ins Wintersteingebiet bis nach Hause. 39km hatte ich auf meiner Laufapp. Und jede Menge Kultur der alten Römer. Und eine tolle Natur um mich herum. So toll, daß ich beschloß, auch dieses Wochenende solch ein Laufabenteuer zu planen und durchzuführen.

Heute war ich nicht allein, mein Nachbar Michael begleitete mich auf die Pfade des Weiltalmarathons. Allerdings in umgekehrter Richtung. Immer schön bergauf...

Wie schön, dass es den Weiltalbus gibt. Hier konnten wir in Oberursel losfahren - bis zu unserem geplanten Start in Rod an der Weil. Wir rechneten damit, von dort etwa 30km zurückzulegen.

Noch schnell ein Selfie, bevor es los ging.

Ein Lauf schöner als der Andere

Schnell fanden wir den Weiltalwanderweg, der uns durch eine atemberaubend schöne Landschaft führt. Der natürlich auch anstrengend war, weil es ja fast nur bergauf ging. 966 Höhenmeter lasen wir später auf dem Feldberg ab, und das war ja noch nicht das Ende.

Ein Lauf schöner als der Andere
Ein Lauf schöner als der Andere

An dieser Stelle ist beim Weiltalmarathon eine Verpflegungsstelle. Diesmal machten wir hier auch eine kleine Trinkpause - in einer traumhaften Kulisse.

Ein Lauf schöner als der Andere
Ein Lauf schöner als der Andere
Ein Lauf schöner als der Andere

Irgendwann hörten wir lautes Rufen, es wurde immer lauter... Auf der Wiese und mitten auf dem Weg begrüßte uns eine riesengroße Schafherde, die Lämmchen sprangen herum... Es war so süß anzusehen, da mussten wir einfach mal stehen bleiben und fotografieren.

Ein Lauf schöner als der Andere
Ein Lauf schöner als der Andere

Je weiter es ging, um so steiler wurde es. Ab und zumal sahen wir unser Zwischenziel - den Turm auf dem Feldberg. Nach 23,6km waren wir am Gipfel. Wir genossen ein leckeres isotonisches Getränk auf der Terrasse des Restaurants, bevor wir uns auf den Weg nach unten machten.

Ein Lauf schöner als der Andere

Mittlerweile war es richtig heiß geworden, aber es ging ja nur noch bergab. Dachten wir jedenfalls. Den Gefallen hat uns aber der Taunus nicht ganz getan und so kamen gefühlt nochmal ziemlich viele Höhenmeter dazu - aber es waren nur 70 :) Egal, der Rest ging nach unten und wir liesen es laufen. Auch wenn es nicht mehr ganz so locker lief.

Am Auto angekommen, war ich unbeschreiblich happy. 33,5km und 1039 positive Höhenmeter waren geschafft. Die Zeit? Vollkommen unwichtig. Es war ein Lauferlebnis per excellence, auf dem ich jeden Meter genossen habe.

Schön, dass Michael mich begleitet hat und den Lauf auch genießen konnte. So macht Laufen richtig Spaß!

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